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Rektozele, Analprolaps, Mastdarmvorfall - Benötige Hilfe

28 Dez 2016 16:13 #211 von Ina
Hallo Mariannchen,

Mir geht es imWesentlichen recht gut. Klar habe ich gute und schlechte Tage. Heute habe ich den Tag zu Hause verbringen müssen, weil ich starken Durchfall hatte.

Ich lese Deine Geschichte immer mit. Deine OP ist erst 3 Wochen her und da kann es noch nicht wieder perfekt sein. Der Darm ist eine Diva und möchte auch so behandelt werden.

Die Frage zu Beckenbodengymnastik . Mein Chirurg hatte mir damals verboten in den ersten 8 Wochen nach OP Beckenbodengymnastik und/ oder Sport zu machen.
So lange braucht es zur Heilung.
Der Druck, welcher bei Sport auf den Beckenboden lastet , ist für eine Heilung nach OP viel zu hoch.

Ich habe mich dran gehalten und erst 2 Monate später mit leichtem Sport wieder angefangen. Spazieren gehen geht aber jetzt schon. klar es darf kein Durchfall sein und man muss sich gut fühlen.

LG Ina
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28 Dez 2016 16:28 - 28 Dez 2016 16:48 #212 von Varenia3
Hallo Ina,

habe mir Deinen Kommentar vom 20.12. nochmal durchgelesen.
Interessant, daß eine vorhandene Inkontinenz sich erst nach 3-4 Monaten bessert, falls der Schließmuskel noch ok ist.
Da bei mir noch ein Restprolaps vorhanden ist, kann ich davon ja nicht ausgehen, sondern muß wohl die OP ggfls. wiederholen. :(

Ich weiß nicht, ob ich das nochmal machen will über den Bauch (Rektopexie mit Netz, da müßte man ja das alte Netz erstmal rausreißen!) oder Rehn-Delorme (über den After), obwohl die Rückfallquote hoch ist und man wohl Verstopfung nach der OP bekommen kann. Ich bin derzeit ratlos und mein Operateur sagte ja, alles supi. Ist es aber nicht. Ich habe ständig einen Propf auf dem After und so kann der Stuhl nicht raus oder nur mit total viel Geduld und es kommt nur wenig und in Portionen. Wohl der Restprolaps bzw. die Schleimhaut. Das ist echt nervig mittlerweile, war heute Morgen richtig wütend, daß wieder nix ging. Die ganzen Qualen der OP hinter mir und immer noch fast dieselben Beschwerden (z.T. noch schlimmer was die Verstopfung und den Propf angehen). Ich brauche einen neue Lösung.

Wie gehst Du denn jetzt mit der Stuhlinkontinenz um? Was sind Deine Hilfsmittel?
Hattest Du denn auch einen Prolaps (zu deinen anderen Erkrankungen)?


LG

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28 Dez 2016 18:19 #213 von Mariannchen2
Hallo liebe Ina,
ich werde mich daran halten, erst einmal keinen Sport zu machen.
Op ist erst 3 Wochen her, das dauert noch alles.
Ich muß Geduld haben, es nützt sonst nix.
Mein Arzt hat leider nix gesagt, deshalb ist der Hinweis sehr gut.

LG

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28 Dez 2016 18:33 #214 von Ina
Hallo ,

Das Hauptwort nach OP ist Geduld. Außerdem muss man sein Leben neu sortieren. Es wird nicht gleich alles besser - schön wäre es ja.

Ja, auch noch hatte einen Prolaps. Dann eine Resektionsrektopexie und noch eine Delorme- OP.

Ich benutze Einlagen, welche ich zum Teil selbst kaufe oder auch von meiner Kasse bezahlt bekomme. Ich wende die anale Irrigation an - nicht täglich sondern alle 2 Tage.

Ich achte besonders auf weichen Stuhl, da ja kein Druck ausgeübt werden soll. Ich komme mit Movicol( halber Beutel ) gut zurecht. Wenn ich das Haus verlassen will esse ich vorher weniger und sehr eiweißlastig.
Das weglassen von Kohlenhydrate hilft mir und ich habe weniger Durchfälle am Tag. Das erlaubt mir dann auch zum Rehasport zu gehen.

Alles , aber auch Alles muss geplant werden. Deshalb bin ich auch vorzeitig in EU Rente gegangen.

Ja Varenia, wenn der Prolaps weiterbestehen sollte müsste unter Umständen erneut operiert werden. Hast Du denn einen weiteren Termin bei Deinem operieren dem Arzt?

Vielleicht solltest Du Dir auch eine Zweitmeinung einholen.

Außerdem werde ich psychisch betreut von meiner Psychiaterin aber auch von einem Therapeuten. Ich habe dadurch Geldern meine Erkrankung nicht zu lieben aber doch besserzu akzeptieren.
Es gibt natürlich trotzdem Tage wo meine Depression voll zuschlägt.

LG Ina
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28 Dez 2016 19:51 - 28 Dez 2016 19:56 #215 von Varenia3
Hallo Ina,
danke, daß Du hier Deine Erfahrungen schilderst, das ist sehr hilfreich.

Wann war Deine Resektionsrektopexie und wie lang war der Prolaps? Hast Du ihn gesehen oder nur gespürt?
Diese Op wollte man bei mir auch erst machen (Sigma Entfernung), aber man sagte mir, daß die Rektopexie mit Mesh die OP quasi ablöst und damit gute Erfolge erzielt worden sind. Die Gefahr ist halt nur eine Netzinfektion. Bei der OP wird ja auch die Scheide mit angehoben.

Und wann trat dann erneut ein Prolaps auf? Ich überlege auch, eine Delorme-OP machen zu lassen, aber man hört, daß es danach mehr Verstopfung gibt. Hast Du seit der Delorme-OP jetzt Ruhe betr. Prolaps? War die OP schmerzhaft?

Im Thread hier habe ich geschrieben, wie das erste Gespräch mit meinem Operateur nach meiner OP jetzt verlief. Er sagt, es wäre alles supi. Wohl "nur" Schleimhaut, die rauskäme. After sähe gut aus. Konnte (wie immer) den Prolaps beim Pressen nicht zeigen (auch vor der OP nicht, schätzte ihn auf 8 cm, was, wie ich jetzt weiß, richtig war). Er ging nach dem Stuhlgang wieder in den After zurück, später die letzten 2-3 cm nicht mehr so, die klemmten im After ein manchmal.

Fazit ist ja, der ganze Prolaps wurde bei der OP nicht entfernt. Ca. 4 cm ja, ca. 3-4 cm nein (was ich fühlen kann beim Stuhlgang, da kommt er raus oder auch beim Nachdrücken nach dem Stuhlgang, weil ich denke, da ist noch was drin, ist aber der Prolaps).
Man hätte einfach 8 cm hochziehen müssen bei der OP und gut wäre es gewesen.
Ich müßte eine Zweitmeinung woanders einholen, die sich aber mit dieser Netz-OP auskennen (sind nicht soviele).
Blöd ist nur das Thema mit der Überweisung. Wenn was wäre mit dem Netz jetzt oder auch sonst was, müßte ich zum alten Operateur/Krankenhaus zurück mit der Überweisung. Eine zweite Überweisung erhalte ich nicht für eine Zweitmeinung in einem anderen Krankenhaus.
Versteht ihr, was ich meine?

Ina, kann das gut verstehen mit der Depression. Geht mir jetzt schon so. War ja schon vorher psychisch angeknackst, aber das mit dem Prolaps und der Stuhlinkontinenz verstärkt alles noch.

Wann hat denn Deine Stuhlinkontinenz angefangen - zeitgleich mit dem ersten Prolaps?

Ich weiß nicht, ob die anale Irrigation was für mich ist, bin sehr herz- und kreislaufsensibel und würde mich davor etwas fürchten.

LG

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28 Dez 2016 20:07 #216 von Ina
Hallo Varenia,

Die erste OP ist nun 7 Jahre her. Seither habe ich immer wieder OP. Da ja auch ständig Darmspiegelungen durchgeführt worden sind , habe ich auch OP mit Darm Entfernung wegen Krebs.

Durch die häufigen Kontrollen bin ich bis jetzt um Chemo u.s.w. drumrumgekommen.

Zur Nachkontrolle musst Du zu Deinem Operateur aber eine Zweitmeinung kannst Du ohne sein Wissen in einem anderen Zentrum einholen.Nach Diagnose wird ja entschieden ob und wenn was gemacht werden kann. Die KK zahlt bis zu 2 Extrameinungen dann wird sie ein wenig kontraproduktiv.

Die Verstopfung oder der Durchfal haben nichts mit der OP schlechthin zu tun. Der Darm reagiert individuell aber eben meistens nicht so , wie wir wollen. Er ist eine Diva und will auch so behandelt werden.
Nach jeder OP hatte ich andere Probleme, kaum war eines gelöst kam ein Neues.
Jedes Beckenbodenzentrum kennt sich mit Netzen aus - so wurde mir gesagt. Meist wird es ja durch die Gynäkologen gelegt. Bei Dir war das anders.
Ein einmal gelegtes Netz zu entfernen bringt große Gefahren bezüglich von Vernarbungn im Bauch.

Also, wenn es halbwegs liegt sollte es liegen bleiben.

Für eine Zweitmeinung er hältst Du auf jeden Fall eine Überweisung. Du must Dich informieren, welche anderen Zentren es in Deiner Nähe gibt.

Meine Stuhlinkontinenz hat mit dem Erscheinen des Prolapses begonnen und ist nach den OP nicht ganz weggegangen.

Mir wurden einige OP vorgeschlagen, welche den .Schließmuskel verbessern sollten. Aber immer wenn ich soweit war eine Entscheidung zu treffen kam ein anderes Ereignis dazwischen.
Im Moment weigern sich die Ärzte über haupt etwas Neues zu probieren.

VG Ina
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28 Dez 2016 20:53 - 28 Dez 2016 20:55 #217 von Varenia3
Hallo Ina,

du hast ja auch schon viel mitgemacht. Bei meiner ersten Darmspiegelung gab es gleich Probleme. Hatte danach hohes Fieber, Übelkeit. Blieb im Krankenhaus.
Mit der Überweisung für ein Quartal (von meiner Hausärztin) kann ich entweder nur zum alten Operateur ins Krankenhaus oder zu jemand neuem in ein anderes Krankenhaus. Ohne eine Überweisung läuft da leider gar nix. Gehe ich damit zum neuen Krankenhaus, hätte ich keine mehr, wenn mit dem Netz was ist beim alten Krankenhaus.
Leider hört man oft, daß nach Beckenboden-OPs oder Prolaps-OPs neue Probleme auftauchen. Frage mich gerade, wie das sein kann. Ein Arzt meinte: Lassen sie es sein (Prolaps-OP) und machen sie Einläufe, er würde ungern operieren, er hätte schon zuviel gesehen (Folgen).

Ich bin so traurig und auch wütend darüber, daß das mit der OP jetzt nicht korrekt abgelaufen ist. Vielleicht hätte ich jetzt für immer Ruhe gehabt und wäre stuhlkontinent geworden. Es fällt mir schwer, daß jetzt erstmal zu akzeptieren.

Mein Operateur meinte, man könne die Netz-OP jederzeit wiederholen. Wie das mit den Verwachsungen ist, hat er nicht gesagt. Es gibt Fälle, so sagte er, da kommt das Netz am After plötzlich raus.
Ich glaube aber, wenn das Netz mal fest eingewachsen ist, die Gefahr eines neues Prolapses eigentlich geringer ausfallen müßte. Man sagte mir, daß selbst Pressen (nur hin und wieder) keine so starke negativen Folgen haben wird. Nur während der ersten 6 Wochen dürfte man auf keinen Fall pressen. Habe aber im Netz gelesen, daß auch hier im Laufe der Zeit (5-10 Jahren) wieder mehr Rezidive auftreten. Langzeitstudien gibt es zu meiner OP-Methode noch nicht. Netz lösen und ein neues einsetzen stelle ich mir gruselig vor. Man hätte bei mir vielleicht das Netz direkt wieder neu machen müssen (bevor es einwächst).

In unserer heutigen Zeit müßte es doch was Gutes geben für Menschen mit Stuhlinkontinenz (OPs etc.).
Meine Stuhlinkontinenz hat auch mit dem Prolaps angefangen (oder etwas davor).
Kannst Du denn die Rehn-Delorme-OP empfehlen, hattest Du seitdem einen Rückfall? Diese OP eignet sich für eher kleine Prolapse, weil sonst zuviel Schleimhaut rechts und links vom After geparkt werden muß, was den Durchmesser des Afters kleiner macht (Verstopfungen).

Mein Operateur will erstmal gar nichts machen. Es sei denn, er sieht den Prolaps mit seinen eigenen Augen beim Pressen oder ich bringe ihm ein klares Foto oder Video mit, was mir bisher leider nie gelang.

Respekt Ina, wie tapfer Du Dich durch alles bisher gekämpft hast!
Ich weiß nicht, ob ich die Kraft dazu haben werde.

LG

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29 Dez 2016 13:06 #218 von matti
Hallo,

die Firma Coloplast, stellt ein sehr informatives und kostenfreies Infopaket zum Thema anale Irrigation zur Verfügung. Darin enthalten ist eine Informationsbroschüre und ein Video auf CD.





Dieses kann man kostenfrei unter:
www.coloplast.de/de-DE/Ueber_uns/Landing...eristeen-Broschuere/

anfordern.

Grüße

Matti
Anhang:
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30 Dez 2016 16:50 #219 von Ina
Hallo Varenia,

Ich glaube, Du bringst hier etwas durcheinander. Für eine Zweitmeinung kann Deine Ärztin jederzeit eine weitere Überweisung ausstellen. Das machen die Ärzte auch , man musses nur mit Ihnen besprechen.

Bei jeder durchgeführten OP können postoperativ Probleme auftreten. Daher ist doch das Vorgespräch so wichtig. Man muss dabei die Ziele , Wege und auch die Folgen besprechen.
Sicher es gibt viele Meinungen, Einer will operieren der Andere nicht aber letztendlich entscheidet doch derPatient was gemacht wird.

Im Netz kann man viel lesen und trotzdem wird es bei Jedem etwas anders sein.

Ich denke, wenn Dein Arzt sagt, das Netz liegt gut, dann solltest Du es auch glauben. Du kannst Dir wirklich nicht vorstellen wie groß die OP Wunde wird, wenn man das Netz entfernt. Es gibt danach unheimlich viele Verwachsungen und kein Arzt wird das Netz ohne Grund entfernen.
Deine OP ist doch noch gar nicht so lang her.

Klar hört man von Netzbrüchen, von Fehllagen aber das ist doch laut Aussage Deines Arztes nicht der Fall. Also Kopf hoch und weitermachen.

Das man nach einer solchen OP sofort Kontinent ist, habe ich noch nie gehört und auch nirgendwo gelesen. Das Gewebe braucht seine Zeit um zu heilen.

Wenn der Schließmuskel schon Schaden genommen hat, kann auch eine solche OP nicht helfen.

In den letzten 6-8 Jahren ist das Thema Stuhlinkontinenz erst so richtig in den Fokus der Medizin gerückt. Das ist in der Entwicklung von Medikamenten aber auch OP Technikeneine sehr kurze Zeit.
Vorher wurde bei solchen Patienten ein künstlicher Darmausgang gelegt un basta. Da haben wir es doch schon besser.

Auch bei meinen OP gab es rezidive aber ich denke es ist noch was zu machen. Schauen wir mal.

Ich muss auch an Gewicht verlieren, muss meine Ernährung umstellen und dann hoffe ich gibt es einen neuen Weg.

LG Ina
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30 Dez 2016 18:04 - 30 Dez 2016 18:13 #220 von Varenia3
Huhu Ina,
danke sehr für Deine Antwort!

Daß mit der zweiten Überweisung werde ich bei meiner Hausärztin ansprechen (ich hatte so einen Fall noch nicht).

Die postoperativen Probleme wurden nur grob angesprochen (beim Gespräch vor der OP).
Ja, der Patient entscheidet. Ich hatte viele Ärzte, viele Vorschläge und dachte, das Netz wäre für mich das Beste. Eine Teil-Darmentfernung kam für mich
persönlich nicht infrage. Mit MRT wurde die Netzlage nicht kontrolliert, nur mal kurz eine Tastuntersuchung am After.

Da aber noch der Restprolaps und/oder Schleimhaut (keine Ahnung, was das genau ist) auf dem Schließmuskel liegt, kann er sich ja nicht erholen.
Ich habe fast nur noch Verstopfung (wenig Stuhl, wo ich eine halbe Stunde auf dem WC sitze und warte, bis dieser Propf irgendwie überwunden wird), kann kaum was essen (fühle mich direkt voll und aufgebläht) und ständig dieser Propf am Po, eine Blockade. Manchmal spüre ich, wie etwas raushängt aus dem After (rechts und linksseitig irgendwie) und das Schleim oder irgendwas raustropft. Sorry für die Details, ist aber so.^^ Dann scheint der Propf mal weg zu sein.
Der Arzt sagte nur, wenn der Prolaps wiederkommt (Rezidiv) müßte man die Netz-OP wiederholen. Bei mir ist es ja kein Rezidiv, sondern noch ein Restprolaps.
Ich glaube, ich habe jetzt seit der OP schon 10 kg abgenommen. Obst/Gemüse/Ballaststoffe vertrage ich nicht mehr gut, gleich Völlegefühl. Klingt vielleicht schon nach Verwachsungsbauch keine Ahnung. Säfte, Suppen und Weißmehl ist im Moment mein Essen, manchmal Nudeln und Reis.
Ich habe dieses Verstopfungsgefühl sofort nach der OP gehabt, aber es hat sich jetzt noch verstärkt. Versuche viel zu trinken und ich muß mich mehr bewegen. Denke manchmal, ich bekomme einen Darmverschluss. 1 x die Woche (nicht jede Woche) habe ich plötzlich starke Bauchkrämpfe und kann mehr Stuhl entleeren, erst festen Stuhl, dann kommt Durchfall, aber dieses Völlegefühl bleibt trotzdem. Meist nach Kaffee. Wechsel von Verstopfung und Durchfall.

Wenn es nicht gut wäre die Netz-OP zu wiederholen, was soll ich dann machen, der Prolaps muß ja weg, damit der Schließmuskel nicht noch mehr Schaden nimmt, oder?
Mir fällt nur diese Rehn-Delorme-OP ein und ich wollte fragen, da du sie ja schon hattest, wie lange es gehalten hat bis zu einem Rezidiv? Ein paar Jahre? Wäre das in Deinen Augen eine Option (nach Deiner Erfahrung)?

Ich habe manchmal ganz starken Stuhldrang, aber keine Entleerung oder nur ganz ganz wenig. Da meinte der Arzt, das gefällt ihm nicht. Hat mir etwas Angst gemacht. Ich denke, er meinte Darmkrebs. Ich habe das ab und an, aber nicht immer. Hoffe aber, daß es "nur" mit meinem Prolaps zusammenhängt, mit diesem Propf. Darmspiegelung war 2014, da wurde aber eine Darmspiegelung gemacht, als mein Darm total von einer Infektion entzündet war.

Ich darf endlich nicht mehr so geknickt und depressiv sein wegen dem Ganzen, sondern positiver nach vorne schauen. :blush:
Ja, die Netz-OP ist nur insofern nicht gut gelaufen, daß nicht alles hochgezogen worden ist, aber ich sollte das endlich abhaken. Es nutzt ja nichts, ich darf mir das nicht immer wieder vor Augen zu halten, sonst gehe ich noch daran kaputt (Schuldgefühle, Wut).

GLG und ein schönes Silvester morgen und einen guten Rutsch! Ich wünsche uns allen hier für 2017 GESUNDHEIT !

Varenia

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