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Probleme beim wasserlassen nach Botox Injektion

17 Sep 2023 17:58 #1 von Lento
guten Tag, ich hab eine Frage ich bin ein Mann Anfang 40 und habe am Montag einen Eingriff gehabt und zwar gab es eine Botoxinjektion in die Blase. Ambulant das ganze. Die ersten drei Tage wie üblich schmerzhaftes Wasserlassen mit Blut. Das hat sich aber gelegt. Jetzt kommt kein Blut mehr aber das Problem ist, dass ich seit drei Tagen nicht mehr richtig Wasserlassen kann also es kommt schon was aber nicht richtig. Es ist irgendwie so ein Gefühl, als ob gar kein Druck dahinter ist und die Blase wird auch nicht komplett entleert. es ist wirklich sehr unangenehm, weil ich spüre das ich muss aber da kommt dann Nix und dann kniee ich mich quasi auf den Boden und in dieser Position kommt dann ein ganz ganz schwacher Strahl, der dann tröpfelt und immer wieder unterbrochen wird und so entleert sich dann die Blase. Es kommt auch nicht so viel, aber ich habe erhöhten Harndrang wie gesagt seit 2,3 Tagen. es ist ein Gefühl, als ob ich noch einen Katheter drin hätte. Dies ist nicht mein erster Botox Eingriff. Ich habe bereits zweimal den Eingriff gehabt und ich kann mich irgendwie nicht daran erinnern, dass das in dieser Form passiert ist aber der letzte Eingriff liegt auch schon einige Jahre zurück, ich habe auch das Problem, dass ich gar keinen Termin bei meinem Urologen kriege. Der Eingriff fand im Krankenhaus statt. und die im Krankenhaus haben immer noch nicht den Bericht geschrieben und an den Urologen geschickt. Diese Woche hat mich mein Hausarzt krankgeschrieben aber er hat schon rum gemosert, dass er den Bericht haben will, weil die Krankenkasse sonst nach frägt da ich gerade zu Hause bin versuche ich das ganze noch zu managen. Wie gesagt mit so komischen Haltungen, dass ich da mich entleeren kann aber ab morgen soll ich wieder arbeiten und ich weiß nicht wie das funktionieren soll auf der Arbeit Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder einen Ratschlag für mich, was ich in dieser Situation machen soll? Gerne auch nachfragen, falls ich mich irgendwie missverständlich ausgedrückt habe

noch ein kleiner Zusatz vor meinem Eingriff war es so das ich ganz normal aufs Klo bin und zwar immer im Sitzen, auch wenn ich nur urinieren musste aber danach musste ich immer aufstehen und dem stehen fertig machen, weil da immer noch was nachgekommen ist. Im Sitzen hat sich das ganze nicht vollständig entleert, aber im stehen kam quasi der Rest raus und dann war für eine Weile Ruhe. Was jetzt halt komisch ist, dass ich im stehen gar nichts mehr geht. Da kommt Nix der Harndrang ist da aber es kommt nichts. und wenn ich dann in die Hocke gehe dann kommt bisschen was aber total schwach als ob und wird auch unterbrochen immer wieder der urinstrahl als ob Irgendeine Verengung da wäre
Der Harndrang macht sich auch so komisch bemerkbar undzwar an der Eichel. Wie gesagt als ob da noch der Katheter drin wäre

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17 Sep 2023 18:03 #2 von Lento
Noch ein Nachtrag vor dem Eingriff wurde natürlich überprüft, auf die Harnblase vollständig entleert wird und das war auch der Fall und es wurde natürlich auch geschaut, ob ein Infektion vorliegt, was auch negativ war

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17 Sep 2023 18:26 #3 von matti
Hallo Lento,

Harnverhalt oder gestörte Blasenentleerung können nach einer Botoxinjektion zur Behandlung von Blasen-Miktionsstörungen auftreten. Dies kann passieren, wenn das Botulinumtoxin die Muskeln in der Blase zu stark entspannt und die normale Funktion der Blase beeinträchtigt wird.

Es kommt dann zu den von dir beschriebenen typischen Symptomen, wie Schwierigkeiten beim Wasserlassen, häufigen Harndrang, schwachen Harnstrahl oder das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können. In all diesen Fällen sollte der Arzt kontaktiert werden. Laß dich da nicht abwimmeln. Der behandelnde Arzt ist auch für die Nachsorge verantwortlich.

In der Regel werden die Auswirkungen des Botoxinjekts in der Blase etwa eine Woche nach der Injektion spürbar. Die Wirkung kann mehrere Monate anhalten, im Allgemeinen jedoch nicht länger als sechs bis neun Monate.

Ein verändertes Gefühl beim Wasserlassen kann schon allein durch die zeitliche Nähe des erfolgten Eingriffs entstehen. Letztlich wird die Blase und Harnröhre ja durch Instrumente "manipuliert" bzw. gereizt.

Der Selbstkatheterismus kann eine Möglichkeit sein, die Blase zu entleeren, wenn eine Behinderung des Harnflusses vorliegt oder die Blase nicht ausreichend entleert werden kann. Es ist jedoch wichtig, dass du zuerst eine ärztliche Untersuchung und Anleitung erhältst, um den Selbstkatheterismus sicher und effektiv durchzuführen.

Gruß
Matti
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18 Sep 2023 10:27 #4 von Ciajaeg
Hallo Lento,

bei Problemen nach dem Eingriff in der Klinik vorstellig werden, wenn der Urologe keine Zeit für dich hat, krankschreiben kann die allerdings nicht.

Den Rest hat Matti ja gut zusammen gefasst.

Viel Erfolg!

Diagnosen: Neurogene Dysfunktion des unteren Harntraktes suprapontin, Terminale Detrusor-Überaktivität - Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination - Algurie - Polydipsie/Polyurie-Syndrom - chronische Harnretention -
Myalgische Enzephalomyelitis (ME-CFS) - (POTS) - Dysautonomie - Polyneuropathy
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18 Sep 2023 10:32 #5 von Lento
Hab bei der Urologie Praxis angerufen und die haben mir auch gesagt ich soll mich an das Krankenhaus wenden. ich konnte nun wieder im sitzen und stehen wasserlassen allerdings für die volle Entleerung wieder nur in der Hocke. und war wieder anstrengend. Ich versuche das Krankenhaus zu erreichen

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