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Erfahrungsbericht: TUR-P Operation

16 Okt 2022 13:25 #1 von mcsven2
Erfahrungsbericht – TUR-P Operation

Vorgeschichte.
Ich habe eine stark vergrößerte, ‚ausgeleierte‘ Blase, die ich lt. Arzt wohl schon ewig habe. Außerdem 3 Divertikel. Restharn in der Blase ca. 500ml. In 05/2022 hatte ich dann eine TUI-P Operation in Bruchsal, die aber keinen Erfolg gebracht hat. Der standardmäßige Bauchdeckenkatheter (SPK) der nach 2-4 Wo. wieder entfernt wird blieb somit drin. In Folge hatte ich einige Entzündungen und unzählige Antibiotikatabl. schlucken dürfen.

Endlich nach 4,5 Monaten Wartezeit hatte ich am 22.9. den Vorabtermin im Siloah Krankenhaus in Pforzheim. Dort fand das übliche Aufklärungsgespräch statt, außerdem wurde Blut und Urin untersucht. Habe aufgrund meiner Infekte und meiner üblen Blutwerte gleich mal Antibiotika verschrieben bekommen. Eine Wo. später war es dann soweit. Am 1.ten Tag wurde ich intravenös mit Antibiotika behandelt. Am Folgetag fand die OP unter Vollnarkose statt. Diese dauert lt. Arzt rd. 20 Min. Meine beiden Zimmernachbarn hatten übrigens die gleiche OP.
Bei der OP wird ein SPK gelegt und ein Katheder in der Harnröhre. Das ganze wird dann mehrfach durchgespült bis kein / kaum noch Blut kommt. Ich hatte nur zwei 3l Beutel, weil bei mir kein Blut kam.
Schlafen mit einem Katheter in der Harnröhre ist, wenn man Seitenschläfer ist, suboptimal. Es gibt aber Schlimmeres. Nach 2 Nächten wurden der Katheter unten gezogen. Tipp: Ausatmen beim ziehen. Es tut nicht weh. Wir sollten ja viel trinken, d.h. 3 Männer die alle paar Min. auf die Toilette müssen das war spaßig.
Nach ein paar Stunden folgt die ‚Strahlmessung‘. Dort pinkelt man in einen Trichter der in ein Gefäß mündet, das wiederum an einem Gerät angeschlossen ist das das ganze auf Papier auswertet. Ich denke mal dass dort einfach gemessen wird wie schnell sich das Gefäß füllt. Der Harnstrahl ist nach der OP schon kräftig. Danach wird der Restharn über den SPK abgelassen (Restharn 200ml). Am nächsten Morgen nochmals Restharnbestimmung (130ml) und danach wurde der SPK gezogen. Wie schon gesagt dabei ausatmen. Auf das Loch wird eine Art schweres Kissen gelegt damit es zugeht, das kann zw. 1-3 Std. dauern. Danach wurde ich entlassen u.a. mit einer Krankmeldung von 1 Wo. und nochmals Antibiotika für eine Woche.
Das Siloah kann ich empfehlen. Der Oberarzt, der auch die OP durchgeführt hat, hat mich direkt vor der OP nochmals angesprochen. Für den inneren Seelenfrieden schon gut. Außerdem war er morgens bei der Visite. Das Personal, auch wenn unterbesetzt, war auch sehr nett. Die Torten in der Cafeteria im UG kann ich absolut empfehlen.
War 2 Tage später bei meinen Urologe. Er hat mit dem Ultraschall einen Restharn von rd. 150 ml ‚gemessen‘ (war aber nicht direkt davor auf der Toilette). Lt. Arzt könnte dies mit der Zeit noch etwas besser werden. In dem großen Divertikel war auch noch über 100ml. Wenn sich hier bis Jahresende keine Verbesserung ergibt wird es entfernt. Wegen der miesen Blutwerte war er der Meinung, dass sich dies in ein paar Wochen sicherlich wieder gibt, da der SPK ja raus ist. Hoffen wir es mal.

Resumee. Der Harnstrahl ist jetzt stärker. Inwieweit sich meine Blase wirklich entleert kann ich nicht sagen, da fehlt mir das Gefühl dafür. Aber mein Bauch seht raus. Subjektiv habe ich das Gefühl, dass da noch Restharn drin ist. In 4 Wo. stehen meine Vorsorgeuntersuchung beim Hasuarzt an. Der soll dann mal mit dem Ultraschall nachschauen. Mit anderen Worten so richtig gesund fühle ich mich noch nicht. Mal sehen was die nächsten Wochen bringen.

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