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Erfahrung mit Tens-Gerät zur Behandlung von Drang-Inkontinenz

19 Jun 2023 14:40 #1 von Lia
Hallo:),

ich bin neu hier im Forum. Aufgrund einer Spina Bifida habe ich Drang-Inkontinenz, der ich mit Selbst-Katheterisierung und Tabletten-Einnahme (Oxybutinin) begegne.
Da sich die Inkontinenz in der letzten Zeit verstärkt hat, überlege ich, dies mit Elektro-Stimulation in Form eines Tens-Gerätes zusätzlich wieder zu verbessern.

Hat hier Jemand Erfahrung damit gemacht?

Danke schonmal für den Austausch.

Gruß:)

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20 Jun 2023 08:44 #2 von Ciajaeg
Hallo Lia,

willkommen im Forum.

Ein TENS Gerät habe ich für drei Monate verwendet, mit verschiedenen "Aufgaben" meiner Physiotherapeutin, Beckenboden-Steuerung aber auch Nerven-Stimulation, wir konnten einige Erkenntnisse über meine Funktionsstörungen gewinnen, einen merklichen Erfolg hatte ich damit allerdings auch nach drei Monaten nicht. Im Anschluss habe ich mir aber ein eigenes Gerät gekauft, um damit meine Rücken-/Beckenbodenschmerzen zu reduzieren, wenn es mal ganz schlimm kommt. Hier hat es einen Effekt, aber leider nicht auf meine neurogene Blase.

Viel Erfolg damit!

Ciajaeg

Diagnosen: Neurogene Dysfunktion des unteren Harntraktes suprapontin, Terminale Detrusor-Überaktivität - Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination - Algurie - Polydipsie/Polyurie-Syndrom - chronische Harnretention -
Myalgische Enzephalomyelitis (ME-CFS) - (POTS) - Dysautonomie - Polyneuropathy

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21 Jun 2023 07:26 #3 von martinK
Hallo Lia

Ich habe vor einigen Jahren - mehr wegen Problemen mit der Stuhlkontrolle - eine perkutane tibiale Nervenstimulation durchgeführt. Für die Dranginkontinenz (Harn) habe ich nichts gespürt, bei der Stuhlinkontinenz hatte ich das Gefühl, dass es besser wurde, wobei meine Stuhlkontrolle auch so in den letzten Jahren mal besser mal schlechter war. Die gefühlte Verbesserung könnte also auch zufällig gewesen sein. Probieren kostet aber nichts, der Aufwand ist ja gering...

Darf ich Dich fragen, wie ausgeprägt Deine Spina Bifida ist, welcher Bereich der Wirbelsäule betroffen ist und ob Du sonst Einschränkungen deswegen hast? Bei mir liegt eine vermeintlich harmlose Form (Spina Bifida occulta) vor, die erst im Erwachsenenalter nebenbei diagnostiziert wurde. Die Wirbel von S1-S5 sind alle offen, aber in MRT/CT sieht man abgesehen von der doch recht grossen Öffnung nichts aussergewöhnliches. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich deswegen neurologisch beeinträchtigt bin. Ich war schon als Kind inkontinent (Stuhl und Harn) und nässte lange in der Nacht ein. Es wurde dann zwischenzeitlich besser, aber vermutlich hatte ich immer eine überaktive Blase und entleerte unphysiologisch. Seit ca 8 Jahren leide ich aber wieder an Dranginkontinenz und habe Restharn. Im EMG sieht man auch, dass ein neurologisches Defizit im Lenden/Sakralbereich vorliegt und ich spüre auch, dass da was nicht stimmt, wenn ich den Bereich reinige. Neben der Spina Bifida Occulta habe ich aber auch eine sensorisch Polyneuropathie wegen einer Autoimmunkrankheit, so dass die Diagnose komplizierter ist.

Herzliche Grüsse
Martin

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26 Jun 2023 12:53 #4 von iris-gabi
Hallo Lia,

bevor ich meinen Blasenschrittmacher bekam, hatte ich für 3 Monate ein Tens Gerät zum testen.

Leider ohne jeglichen Erfolg.

Meine Beschwerden waren hauptsächlich Restharn und Reizblase, bedingt durch MS.


Lieber Gruß Iris

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