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Urlaub und Inkontinenz

02 Jun 2022 10:09 #1 von Waldfee
Hallo liebe Mitglieder,
Versuche sich hier einen Ratschlag zu bekommen da ich recht verzweifelt bin…

Ich leide seit ungefähr 1 Jahr an der überaktiven Blase, gynäkologisch und urologisch alles in Ordnung.
Komme so im Alltag mit Einlagen und pants gut zu recht ( naja, psychisch macht mich das fertig) in der Nacht geht trotz Schutz oft was daneben.

Jetzt ist es so dass mein Freund und ich für ein paar Tage auf Urlaub fahren möchten und mir wäre es mega peinlich wenn im Hotel das Bett nass wird. Ich habe mir überlegt für den Urlaub die richtigen Windeln zu besorgen.

1. ist mir das total peinlich wenn mein Freund mich so sieht (es ist schon schlimm genug mit meinen 40 Jahren immer mit Einlagen und pants rumlaufen zu müssen… ihm stört das nicht (sagt er zumindest) und die Idee findet er nicht mal schlecht, er meint ich sollte auch zu Hause solche Dinger nachts tragen da oft das Bett nass wird (hab eine Unterlage unter dem Leintuch damit die Matratze geschützt wird)
2. möchte ich nicht dass jemand es im Hotel mitbekommt
3. da ich offensichtlich keine andere Möglichkeit habe, welche Windeln soll ich mir für die Nacht besorgen? Ich stelle es mir total unbequem vor :( und hab total Angst dass mein Freund mich verlässt… am liebsten möchte ich zu Hause bleiben…

Wie soll ich es machen?


Danke, Lg

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02 Jun 2022 11:59 - 02 Jun 2022 11:59 #2 von stephanw
Hallo Waldfee,

erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum. Zunächst finde ich es gut, dass Du Deine Inkontinenz bereits ärztlich abgeklärt hast. Leider ist es recht häufig so, dass sich für eine Inkontinenz keine eindeutige Ursache finden lässt. So ist es auch bei mir, es gibt zwar körperliche Gründe, welche aber insbesondere die Schwere meiner Inkontinenz nicht erklären.

Nun aber zu Deinen eigentlichen Fragen. Ich kann Deine Sorgen sehr gut nachvollziehen, ich stand vor einem ähnlichen Problem. Bevor meine Inkontinenz "richtig Gas gegeben" hat, hatte ich bereits mit meiner Familie eine dreimonatige Weltreise gebucht und stand dann vor der Frage, ob ich die Reise absage oder es durchziehe. Ich habe mich für durchziehen entschieden. War nicht einfach und ich hatte große Sorgen, am Ende hat aber alles geklappt.

Zu Frage 1:
Meine Frau geht mit meiner Inko recht locker um und hält zum Glück zu mir. Sie sieht mich jeden Tag in meinen Windeln, wenngleich ich das nicht provoziere das sie mich so sehen muss. Versuche also diskret mit meiner Inkontinenz umzugehen. Psychisch nimmt mich das sehr mit, aber das ist eher mein persönliches Problem und nicht ihres. Wenn dein Freund zu Dir steht und das so artikuliert, würde ich das erst einmal nicht in Zweifel stellen. Da finde ich es besser, ihm die Lage nicht unnötig unangenehm zu machen, d.h. nasse Betten im Hotel sollten vermieden werden. Das wäre ja für ihn auch sehr peinlich. Und es ist für das Personal ebenfalls sehr unschön. Deswegen solltest du dich mit sicheren Produkten versorgen.

Zu Frage 2:
Ich löse das so, dass ich blickdichte Müllbeutel mitnehme und meine Windeln damit entsorge. Die stelle ich verschlossen neben den Mülleimer (welche meistens viel zu klein sind). Am Ende des Aufenthalts gibts dann das obligatorische Trinkgeld fürs Zimmerpersonal

Zu Frage 3:
Ich hab mich auch erst dran gewöhnen müssen, man gewöhnt sich nach ein paar Tagen an das nächtliche Verwenden der Hilfsmittel. Wegen konkreten Produkten kann man sicherlich keine Tipps geben welches Produkt genau für dich funktioniert, auf der Seite vom Verein findest du ein paar Links zu Herstellern: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/windeln-vorlagen - die Produkte kannst du Online beziehen bzw. über deinen Versorger der Krankenkasse. Wenn Du ein bestimmtes Produkt willst, verlangen die Leistungserbringer oftmals Zuzahlungen. Da lohnt es sich durchaus in den Konflikt mit der Krankenkasse zu geben bzw. wenn das zeitnah gelöst werden muss, in den sauren Apfel zu beissen sich sein Wunschmaterial selbst zu beschaffen.

Ich persönlich verwende Slips von Tena (tagsüber) und Betterdry (nachts). Die Betterdry sind sehr saugstark, allerdings auch recht dick, (verglichen mit den Tenas) und machen vorallem Sinn wenn du nachts größere Mengen Urin verlierst. Bei mir sind das ca. 700-800ml und mit der Betterdry habe ich nachts eigentlich nie Probleme mit dem Auslaufen. Als ich nachts noch Tenas benutzt habe, haben die leider nicht immer dicht gehalten und deswegen bin ich umgestiegen.

Abschließend kann ich dir nur raten, den Urlaub durchziehen. Du schreibst ja selbst von psychischen Problemen und Sorgen mit Deiner Partnerschaft und je mehr du dich einigelst, desto schlimmer wird das. Dein Freund möchte ja auch gemeinsame Zeit abseits des Alltags mit Dir erleben und wenn du dich zurückziehst, drohen umso mehr partnerschaftliche Konflikte. Ich würde dir raten, das Material hier in Deutschland zunächst zu Hause auszuprobieren und dann von hier mitzunehmen. Die Versorgungslage am Urlaubsort ist nicht immer gesichert und gerade im Ausland sind nicht unbedingt alle Produkte verfügbar. Ich nehme mein eigenes Material immer mit. Fluggesellschaften transportieren oftmals kostenfrei. Fliege im Herbst nach Paris für eine Woche und konnte bei der Lufthansa das Zusatzgepäck kostenfrei anmelden. Und im PKW ist das normalerweise überhaupt kein Problem.

Ich wünsche Dir jetzt schon einmal einen schönen Urlaub!

Viele Grüße
Stephan
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02 Jun 2022 14:53 #3 von MichaelDah
Hallo Waldfee,

ich kann deine Sorge gut verstehen und ich kann von mir sagen das ich auch anfangs ein erhebliches Problem hatte mit der „Reise Problmatik“ umzugehen. Ich bin relativ oft beruflich unterwegs - von daher war die Sache für mich noch mal besonders unangenehm. Rückblickend kann ich allerdings sagen, das viele von meinen Ängsten inzwischen verflogen sind weil es wirklich kein Beinbruch ist, wenn man einpaar Dinge beachtet. Ich speichere mal meine Erfahrung zu dem Thema aus…:

- Inkontinenz ist für Hotels kein neues Problem und wenigstens die größeren Häuser haben überhaupt kein Problem, damit professionell umzugehen.
- Viele der besseren Häuser haben sowieso oft bereits einen wasserdichten Matratzenschutz auf den Matratzen.

Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten mit dem Thema Bettschutz umzugehen. Entweder man bringt die Sachen selber mit - oder man sorgt dafür das, dass Hotel die Sachen zur Verfügung stellt. Ich bin inzwischen ein Freund der zweiten Variante, denn zum einen kennt das Hotel seine Betten am besten und hat im Zweifelsfall die bessere Lösung parat und zum anderen gehört das für mich auch zu einem guten Service.

Damit das ganze reibungslos funktioniert macht es Sinn, das _Vor_ der Anreise dem Hotel mitzuteilen. Man muss da nicht schreiben, das man Inkontinent ist - es reicht mitzuteilen, das man einen feuchtigkeitsdichten Matratzenschutz benötigt. In 99% der Fälle hat man dann einen entsprechenden Matratzenschutz wenn man ankommt und alles ist gut. Mir ist es bei sehr vielen Buchungen bislang nur zweimal passiert das da eine komische Rückfrage kam und das waren in beiden Fällen kleine private Pensionen. In den beiden Fällen hab ich mich freundlich bedankt und mir etwas anderes gesucht.

Die zu kleinen Mülleiner wurden ja schon erwähnt. Die blickdichten Tüten sind da hilfreich. Ich benutze diese ( www.abena.de/produkt/abri-bag-zipbeutel/ ) aber natürlich kann man auch was anderes nehmen.

Zu den Windeln kann ich sagen, das mir da auch noch nichts besseres eingefallen ist. Normalerweise brauche ich Nachts so etwas nicht, weil ich vom Drang wach werde und Zuhause mit einer Bettflasche gut zurecht komme. Allerdings kann da schon mal was schief gehen und ich schaffe es leider nach dem aufstehen nur noch selten trocken auf dem Klo anzukommen. Die Bettflasche mitzunehmen währe zwar eine Option aber das Ding nimmt einigen Platz weg und macht mehr Arbeit als die Windeln - zumal die Vorstellung das ich das Ding bei der Flughafenkontrolle u.U. aus der Tasche fingern muss auch keine gute Vorstellung ist… Damit da nichts schief geht nehme ich dann in kauf mit den Dingern zu schlafen.

Meine Erfahrung ist, das, man vorher ausprobieren sollte was man da braucht - weniger ist da manchmal mehr. Ich persönlich nehme für die Nacht die gleichen Windeln die ich auch Tagsüber benutze wenn ich unterwegs bin. In meinem Fall sind das Attends Adjustable. Meine Erfahrung ist, das man mit Zwei- oder Dreipunkt Systemen deutlich besser schläft als mit den klassischen 4-Tape Windeln. Im Zweifelsfall Wechsel ich die halt wenn wirklich mal so viel kommt.

Sonst vielleicht noch der Hinweis, dass wenn man länger unterwegs und die Hilfsmittel mitnehmen will, man auf Flugreisen das extra Gepäck gratis aufgeben kann wenn man ein entsprechendes Attest bei der Fluggesellschaft vorher einreicht. Ich hab das erst einmal gebraucht und das ging recht problemlos.

Alles in allem währe zu bemerken, das es keine gute Idee ist ein allzugroßes Geheimnis um die Sache zu machen, denn das ist nur Anstrengend und belastend für einen selbst. Es gibt ganz viele Leute die ein Kontinenzproblem haben - das ist nichts wofür man sich schämen muss. Wenn das Hotel beschied weiß schlaf ich ruhiger, denn dann können die sich hinterher auch nicht beschweren wenn wieder erwarten doch etwas schief gegangen ist. Allerdings weiß ich auch, das kein halbwegs seriöses Haus da ein Problem draus machen wird.

Am Ende muss man halt ein dickes Fell entwickeln. Ich persönlich fand die Kontrollen am Flughafen am Anfang deutlich peinlicher, den wenn in der Wartezeit vor der TSA was ins IKM gegangen ist findet das der Scanner immer und man wird extra abgetastet. In Deutschland hatte ich da noch nie ein Problem, bei USA Flügen sollte man was zum Wechseln dabei haben oder es vorher bei der TSA anmelden den es gibt da zuweilen etwas übereifrige TSA Agents…

Was deinen Freund angeht: Wenn der kein Problem damit hat, dann ist das doch toll! Ich hab da vor meiner Frau auch keine Scham mehr, denn sie hat auch kein Problem damit. Vieles findet im Kopf statt und man sieht Probleme wo es gar keine gibt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das es manchmal schwerer ist, zu glauben das ein anderer kein Problem damit hat. Das liegt oft daran, das man die Sache selber so schlimm findet. Wenn ich selber großes Problem mit meiner Situation habe, dann kann es passieren, dass ich überzeugt davon bin das andere das auch so sehen. Die Erfahrung lehrt allerdings das, dass selten der Fall ist… :-)
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02 Jun 2022 23:40 #4 von martinK
Hallo Waldfee

Es wurde schon viel und viel richtiges geschrieben. Tipps von mir (selber inkontinent und in sehr schöner Beziehung lebend):

- Nimm‘s wie es ist…Du bist inkontinent und brauchst die richtigen Hilfsmittel, um ein schönes Leben mit Urlaub etc. führen zu können.
- Beachte: Dein Freund scheint dies begriffen zu haben, um so besser, also take it easy! Nur weil Du statt Pants Windeln trägst bist Du kein anderer Mensch….
- Zeig Dich Deinem Freund gegenüber von Deiner schönsten Seite. Ich vermeide es, dass meine Frau (oder sonst jemand) mich in Inkontinenzhilfsmitteln sieht, sondern bin entweder nackt oder trage zumindest eine Unterhose über dem Hilfsmittel. Die Hilfsmittel sind ein Teil meines Lebens aber sie sollen nicht der Erotikkiller sein, und ich habe keinen Bock darauf, mich damit zu zeigen.
- Du bist ja nicht 24 h am Tag gefährdet, Harn zu verlieren. Nutze die passenden Gelegenheiten in den Ferien für zärtliche Stunden (ohne Hilfsmittel!) mit Deinem Freund; das ist enorm wichtig!
- Niemand im Hotel wird sich etwas denken, wenn Du Deine Hilfsmittel gut und geruchlos verpackt in oder neben einem Mülleimer entsorgst.
- Pants sind ungeeignet für die Nacht, das heisst nicht, dass Du Dich „dick einpacken“ musst. Ich vermute, dass Du mit einer Einlage für schwere Inkontinenz oder einem dünneren Inkontinenzslip keine Leckagen in der Nacht haben wirst (aber Testen macht Sinn…). Übrigens, trage ich auch in der Nacht eine leicht fixierende Unterhose über dem Slip.
- Auch wenn im Hotel mal was daneben gehen sollte, Du wärst bestimmt nicht die Erste und es wäre auch kein Weltuntergang… Du hast nicht einmal die Zeche geprellt… aber ja, es macht Sinn, dass Du eine adäquate Lösung findest.

Mach aus diesen Thema kein „Elefantenproblem“ sondern geniess die Ferien mit Deinem Liebsten. Wie es mir scheint, hat er dies verdient!

Herzliche Grüsse und schöne Ferien!
Martin
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03 Jun 2022 07:54 #5 von hans-w
Hallo Waldfee,

natürlich schließe ich mich den Vorrednern an, Inko ist physisch wie psychisch ziemlich unangenehm aber es gibt viel Schlimmeres. Konkret rate ich natürlich auch den Urlaub , und alle folgenden, unbedingt zu nutzen. Wichtig ist wirklich der maximale Schutz vor "Unfällen". Den lockeren Umgang mit Hotelpersonal zum Inko-Thema und vielleicht schon im Vorfeld die Inko anzukündigen kriege ich nicht hin. Ich setze alles dran dass es möglichst nicht bemerkt wird.
Mein Schutz sind tagsüber "8Tropfen Pants" , die sind zwar meist nur feucht aber 1 - 2 x in der Woche richtig voll, da ich natürlich nicht weiß wann das passiert fühle ich mich nur mit den "starken Pants" sicher. Nachts trage ich auch die schon erwähnten betterdry Windeln und noch eine Inkontinenz-Überhose suprima darüber, das war zwar anfangs ziemlich unangenehm aber ich hab mich dran gewöhnt und leider ist manchmal (zum Glück selten) , durch Drehen und Bewegungen in der Nacht, auch auch diese Hose feucht. ABER ins Bett ist seither nie etwas gegangen.
Einen Tipp hab ich noch, man sollte auf jeden Fall auch einen Inko - Badehose bzw. - Anzug tragen, denn beim Sonnen , Ball spielen etc. am Strand sind nasse Flecke auch sehr peinlich. Was für mich leider gar nicht mehr geht ist die Sauna, da kenne ich keine Möglichkeit mich zu schützen.
Aber ansonsten kann man damit recht gut leben und auch Urlaub machen.
Also einen Schönen Urlaub
Gruß Hans
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03 Jun 2022 08:20 #6 von mich
Hier haben jetzt nur Männer geantwortet. Warum benutzt keiner die Urinalkondome. Ich kann nur sagen das ich mich mit denen im Urlaub immer frei gefühlt habe. Besonders auf Rundreisen. Ich habe aber das Glück im Liegen immer dicht zu sein und schaffe es auch aufs WC. Ich glaube da hat mir die Beckenbodengymnastik geholfen. An Anfang nach der OP habe ich das auch nicht geschafft.

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03 Jun 2022 09:27 #7 von Matthias1965
@mich

Hier hat eine junge Frau ihre Sorgen und Ängste geteilt und um Hilfe gebeten.
Einer Frau kann man in dieser Situation nur zu Windelslips raten und es ist egal, ob die Antworten von Männern oder Frauen kommt.
Das gleiche gilt für "Umgang mit ihrem Lebenspartner".
Deine Antwort ist maximale Themaverfehlung!
Und dies nun das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit (psych. nächtliches Einnässen).
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03 Jun 2022 09:36 - 03 Jun 2022 09:39 #8 von mich
O,K, ich habe gesehen das die 3 letzten Beiträgen von Männer waren. Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass die Tipps für Frauen geben können. Auch kommt das davon das man an Namen nichts vom Geschlecht rauslesen kann. Wenigstens ich nicht hab keine Glaskugel.

Ich werde mich aus diesem Forum wieder verabschieden, ist mir zu anonym.

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03 Jun 2022 10:27 - 03 Jun 2022 10:28 #9 von stephanw
Noch ein Kommentar zum Thema Kondomurinal:
Erstens ist das für eine Frau (und da geh ich bei Namen "Waldfee" mal von aus, zumal die Threaderöffnerin von "gynäkologischer Abklärung" sprach) nicht gemacht und zweitens kommen viele nicht mit Kondomurinalen klar. Ich habe Kondomurinale auch schon ausprobiert und habe da mit manigfaltigen Problemen gekämpft, wie herunterrutschenden Beinbeuteln ab einem gewissen Füllgrad, Knick im Schlauch und dadurch Rückstau in das Urinal inkl. abgerutschtem Kondom mit nasser Hose und Urin in den Schuhen. Auch wenn mir die Windeln tierisch auf den Senkel gehen, sie funktionieren immerhin in 99% der Fälle und erfüllen ihren Zweck (Urin läuft nicht das Bein herunter). Ich denke, für einen männlichen Rollifahrer ist ein Kondomurinal eine denkenswerte Lösung die gut funktionieren kann - wenn man mobil ist wird das aus meiner Erfahrung sehr schwierig. So ist zumindestens mein Fazit zum Thema Kondomurinal.

Grüße
Stephan
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03 Jun 2022 12:20 #10 von Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Nun "mich",

wir haben uns die Frage gestellt, wie ein Forenangebot aussehen müsste, um deinen Ansprüchen gerecht zu werden. Höflichkeitsformen, wie Anrede oder Grußformel würden darin jedenfalls nicht vorkommen. Ein Punkt, der bei deinen Beiträgen nicht selten zu Missverständnissen führt, weil nicht klar wird an wen deine Antwort gerichtet ist.

Es wäre wahrscheinlich auch nicht von besonderer Priorität auf die individuelle Situation des oder der Hilfesuchenden einzugehen. Letztlich würden die allermeisten Hilfesuchenden den gleichen Ratschlag erhalten. Es wäre wahrscheinlich immer dein persönlicher Lösungsweg, von dem es keine Abweichung geben darf. Natürlich streng nach Geschlechtern getrennt.

Deine Ansprüche wollen wir nicht in Abrede stellen. Diese aber stetig mit einer Kritik zu dem bestehenden Angebot hier zu verbinden, stößt uns doch so langsam auf.

Wir sichern unseren Forenmitgliedern Anonymität zu. Wir halten dies für einen, wenn nicht den entscheidenden Vorteil dieses Selbsthilfeangebotes. Das dieser Vorteil geschätzt wird, beweist die hohe Aktivität unter den Forenmitgliedern. Zudem haben sich 99% der Forenmitglieder für einen anonymen Nickname (Spitznamen) entschieden. Es erübrigt sich doch jegliche Diskussion, nur weil du dir dies anders wünschst oder vorstellst. Das Votum ist eindeutig und entspricht den Bedürfnissen der absoluten Mehrheit.

Dieses Forenangebot ist freibleibend. Es ist ein kostenfreies Angebot, was sich über mittlerweile 16 Jahre sehr positiv entwickelt hat. Für Anregungen sind wir immer offen. Stetes Genörgel ist aber etwas anderes.

Grüße
Das Adminteam
Folgende Benutzer bedankten sich: Birgit1, herirein, Waldfee

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