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Das Kondom-Urinal

16 Okt 2014 21:39 - 24 Okt 2014 21:40 #71 von Ano
Eckhard, Süßer :P - Du trägst das Kondomurinal nur nachts.

Horsty hingegen trägt es tagsüber - und das auch bei körperlicher Belastung.
Da muss man schon ganz anders schauen, dass nichts abrutscht etc.

LG, Ano
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23 Okt 2014 18:04 #72 von Horsty
Hallo,

ja Leute, Leute der Eckhard hat völlig recht, bei einem Bettbeutel ist ein „Überdruckventil“ und das andere „Gedöns“ wirklich Unsinn.

Folglich: q. e. d. (quod erat demonstrandum), wie der Mathematiker zu sagen pflegt.
Deshalb: Die Probe aufs Exempel machen!

Eigentlich betätige ich mich als Trittbrettfahrer; habe das aber offensichtlich nur halbherzig gemacht.
Nun habe ich beide Beine auf das Trittbrett gestellt und zwar in der Form, dass ich mehrmals nachts (obwohl ich dann ja trocken bin) nach Eckhards Methode vorgegangen bin.
Folglich selbsthaftende Kondome, vergleichbare Artikel, wie sie auch Eckhard verwendet (Klebefläche ca. 40 mm), vorn am Penis angelegt, abgerollt und angedrückt.
Ging zwar etwas mühsam –zumindest ging es damals noch besser bevor die Erektionsnerven unterbrochen wurden- :( ; ebenso eine zusätzliche Konzession den Krebs los zu werden.
Obwohl ich keinen Haftvermittler mit Hautpflegemittel auftrug und manchmal nachts ein Mal „raus“ musste, hatte sich der Sitz des Kondoms nur unwesentlich verändert, deshalb wäre bei Urinauslauf alles dicht geblieben.
Mit dieser Selbsterfahrung kann ich Eckhards Argumentation, wie so oft in seiner typischen etwas impulsiven aber auch einprägsamen Art dargestellt, durchaus verstehen.

Gleichzeitig möchte ich potentielle Anwender von Kondomurinalen ermuntern Eckis Vorschlag zu praktizieren, zumindest für Kandidaten, die nachts Probleme haben.

Meine persönlichen Bedenken hätte ich lediglich nur hinsichtlich der Hygiene und Geruchsbelästigung; diese könnten aber auch unbegründet sein.
Der Schlitz im Beutel bietet natürlich einen echten Vorteil bei der mehrfachen Reinigung, aber durch das nun offene System über mehrere Stunden (abhängig wie hoch das Schlafbedürfnis und die Umgebungstemperatur sind) könnten –müssen aber nicht- Probleme entstehen.

Folglich will ich mit dieser Selbsterfahrung und ohne Vorbehalte nochmals versuchen die Handhabung für mobile und körperlich aktive Benutzer, die die Probleme vorrangig tags haben, anzuwenden.

Weil ich mich ab morgen zu einer wiederholten „Nachbehandlung“ begeben muss, werde ich erst ab Mitte November präsent sein.
Ich habe mich für diesen Schritt entschlossen, weil ich alles nutzen will, um meine Regeneration zu stabilisieren. Es wäre doch jammerschade, wenn ich erneut „rückfällig“ werde, schon allein deswegen, weil ich 12 Mal auf den OP-Tisch Platz nehmen musste.

Bis demnächst Horsty

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23 Okt 2014 21:11 #73 von Ano
Zitat Horsty:

Weil ich mich ab morgen zu einer wiederholten „Nachbehandlung“ begeben muss, werde ich erst ab Mitte November präsent sein.


Lieber Horsty !

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute für Deine "Nachbehandlung".
Auf dass es Dir gut geht und Du Kraft tanken kannst - währenddessen wie auch danach.

Herzliche Genesungsgrüße und bis in ca. 3 Wochen dann,
Ano

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23 Okt 2014 22:03 #74 von Pamwhy
Hallo Horsty,

auch von mir ganz viele Drücker
.

Ich wünsche dir, dass dir die Nachbehandlung die erhofften Ergebnisse bringt...

Bis Mitte November und ganz, ganz....

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23 Okt 2014 22:05 #75 von Karlchen
Auch von mir einen Gruss an Horsty (irgendwie werden einem die Mitglieder hier wirklich lieb, auch wenn man sie eigentlich nicht kennt).

Ich habe jetzt aber doch eine Frage und ich weiss noch nicht mal, ob die schon irgendwo beantwortet wurde. Die Frage haben bestimmt viele andere auch?

Warum darf man als Betroffener mit Restharn kein Kondomurinal verwenden? Liegt es nur daran, dass die Betroffenen mehrmals am Tag kathetern müssen?

Dafür gibt es doch spezielle Kondomurinale bei denen man die Spitze abmachen kann um einen Katheter einzuführen. So habe ich es zumindest gelesen. Damit wäre doch der ewige Hinweis auf "nicht mit Restharn" zu ändern auf "mit Restharn nur mit speziellen Kondomurinalen".

Und schon wäre wieder einigen netten Mitbewohnern des Planeten sehr gut geholfen.

Hat ein Betroffener eine Antwort?

Gruss vom Karlchen

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25 Okt 2014 22:15 #76 von eckhard11
Hmm,

dass ein Kondomurinal bei “Restharn” nicht verwendet werden sollt, habe ich auch mal gelesen.
Allerdings verstehe ich diesen Sinn nicht, denn ich habe seit 10 Jahren viel Restharn und noch nie Probleme mit dem Kondomurinal gehabt.

Übrigens hat Sauer auch Kondomurinale mit Ventil im Angebot :
Anhang:
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03 Okt 2015 12:42 #77 von Günti
Hallo Horsty und alle Mitlesenden,,

heute einmal wieder ein kleiner Zwischenbericht von uns.

Horsty, zuerst noch einmal vielen Dank für Deine Unterstützung in Sachen Y-Verbindung und Ventil.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten diese an den Schlauch anzubauen (hatte Deinen Tipp mit dem hei8en Wasser leider nicht im Kopf) klappt es damit jetzt so weit gut. Kein Urin mehr in Kondom und Schlauch.

Ansonsten nutzen wir die Kondome jetzt seit vier Wochen täglich (bis auf unsere Magen- Darm-Tage der letzten Woche)
Leider kommt es immer noch ab und zu vor, dass das Kondom keine 24 Stunden hält. Daher haben wir auch immer noch den SPK liegen. Wurde am Montag noch einmal gewechselt. Ich gehe davon aus, dass es damit aber dann auch erledigt ist und wir ihn beim nächsten Besuch des Urologen dann ziehen werden. Er möchte, dass es zwei Wochen ohne Zwischenfälle klappt, bevor der SPK gezogen wird. Also muss ich mich wohl noch mehr anstrengen, dieses Ziel zu erreichen. Ich denke, dass es schon an mir liegt, wenn es nicht richtig hält. Manchmal denke ich schon nach dem Anlegen, dass es nicht halten wird. Man muss ja schon sehr sorgfältig und in Ruhe arbeiten und dass klappt eben nicht immer so mit der Ruhe. Ich denke, gerade das Abtrocknen ist sehr sehr wichtig und wenn ich es dann mal eilig habe, geht es hinterher im warsten Sinne in die Hose. Die Inkontinenzhose schneide ich in Höhe des Kondoms etwas ein, sodass ich das Kondom dort durchführen kann und dadurch auch kein Zug mehr entstehen kann. Den Schlauch vom Beinbeutel schließe ich dann vor der Hose an das Kondom an. Das klappt ganz gut. Und das Anlegen des Kondoms mit der Ohrspritze ist auch überhaupt kein Problem mehr.

Ich bin aber auch davon überzeugt, dass ich ohne die guten Tipps hier aus dem Forum mit Sicherheit nicht durchgehalten hätte. Es war schon sehr frustrierend, wenn das Kondom nicht anzulegen ging, oder wenn es nach mühevoller Arbeit nach zwei Stunden wieder ab war. Und kein Doktor oder Aussendienstmitarbeiter hätte mir eine Ohrspritze empfohlen! Also lieben Dank noch einmal an alle!

Lieben Gruß

Petra

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26 Mär 2016 11:04 - 26 Mär 2016 11:07 #78 von matti
Hallo,

als Abonnement dieses bestehenden Threads habt ihr gestern Abend eine Mail über einen neuen Beitrag erhalten.

In diesem Beitrag wird eine Methode der Harnableitung dargestellt und empfohlen, vor der man nur eindringlich warnen kann!
Bei dieser Anwendung kann es zu schwerwiegenden Verletzungen der Harnröhre und der Blase kommen. Zudem sind weitere ernsthafte gesundheitliche Folgen fast zwangsläufig!


Ich habe gestern Abend, wenige Minuten nach dem Einstellen durch ein neues Forenmitglied, den Beitrag aus dem öffentlichen Bereich gelöscht.
Was ich nicht bedachte ist, dass diese zwei Beiträge an alle Forenmitglieder per Mail verschickt wurde, die sich zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal am Ursprungsthread beteiligt hatten.

Ich möchte euch davor warnen, dem in der Mail dargestellten Beispiel einer Harnableitung, zu folgen!

Dies ist auch wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, warum wir keine Privatnachrichtenfunktion hier anbieten.

Matti
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03 Okt 2016 12:02 #79 von stargazer
Hallo zusammen

Ich bin neu in diesem wirklich hervorragenden Forum und begeistert von den vielen tollen und fundierten Beiträgen. Kurz zu mir, ich heiße Daniel, bin 37 Jahre alt und bin seit meinem 13.Lj inkontinent. (Fahrrad gegen VW-Käfer: Fahrrad hat verloren...Beckentrauma....damals noch Gipsbett für Wochen...alles ok...ausser eben untenrum....genug Gejammer...weiter gehts).

Ich komme mit den Windeln sehr gut zurecht, habe erfreulicherweise keine Hautprobleme und auch MEINE perfekten Produkte gefunden, mit denen der Alltag für mich prima zu meistern ist.

Jetzt zum Thema: ich hatte vor ca 15 Jahren mal Kondomurinale ausprobiert und fand es schrecklich. Mit Hautkleber rumgeschlonzt, trotzdem nicht richtig gehalten, gluckernde Beutel am Bein....fand es übel und hab es sofort wieder eingestellt.

Über einen Bekannten habe ich neulich mal ein Probepaket von Coloplast Conveen Produkten bekommen. Ich weiß jetzt nicht, ob das in diesem Thread schon mal Thema war. Ich konnte jetzt nicht die ganzen Jahre aufarbeiten. Auf alle Fälle hat das einen verdammt guten Eindruck gemacht. Die Urinale sind selbstklebend und lassen sich sehr leicht applizieren (RASIEREN nicht vergessen!!!). Dazu gibt es einen ACTIVE-Oberschenkelbeutel, der geklebt und mit Klett befestigt wird. Nachteil: er fasst nur 250ml. Ich musste entsprechend oft auf´s WC zum Entleeren. Das geht aber sehr gut und ohne Tröpfeleien. Nachts auch kein Thema: die Verbindung hielt super! Hat beim Schlafen nicht gestört.

Kurzum für mich wird das eine gute Alternative, je nachdem, was ich anziehe. Bei Anzügen oder engen Jeans kam ich mir in meiner Standardwindel immer sehr aufgepolstert und verunsichert vor. Für solche Outfits werde ich mir sicher überlegen ein Kondomurinal zu verwenden. Für den normalen Alltag komm ich mit den Windeln sehr gut klar und werde da auch eher dabei bleiben. Ich habe gemerkt, daß das wie so vieles andere auch eine Kopfsache ist. Wenn man sehr lange schon dauerhaft gewindelt ist, muss man sich erst mal regelrecht TRAUEN, ohne Windel, nur mit diesem Urinal aus dem Haus zu gehen.

Schönen Feiertag noch!
Daniel

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16 Nov 2016 18:40 #80 von Jürgen101
Hallo allerseits.
Bin der Jürgen und bei meiner Internetrecherche nach Alternativen zu selbst klebenden Kondomurinalen auf eure Seite gestoßen. Mein erster Impuls war, „hier bist du falsch.“ Denn ihr propagiert gerade dieses System. Allerdings wurde mir bald klar, hier ist ein gerüttelt Maß an Erfahrung und Sachverstand versammelt.
Daher lass ich mal mein Anliegen hier:

Seit mehr als vierzig Jahren von einer chronischen, eurologischen Erkrankung betroffen, bin ich zunehmend, die letzten Jahre fast ausschließlich, auf einen Rolli angewiesen. Inkontinent bin ich nicht. Kann aber nicht mit jedem Lokus was anfangen, es sei denn er ist Rollstuhl gängig. Das heißt, immer wenn ich das Haus verlasse und nicht sicher bin unterwegs das passende WC zu finden, brauche ich was.
Angefangen habe ich vor mehr als 20 Jahren mit selbsthaftenden Kondomurinalen von Conven. Das ging auch lange gut. Aber dann hatte ich zunehmend Schwierigkeiten die Kondome wieder runterzukriegen. Habe mal zu Manfred Sauer Produkten gewechselt, was aber nicht wirklich besser war. Ich habe den Endruck, der Gummi, der Kleber und meine Haut gehen eine unlösbare Verbindung ein. Für einen Sadomasochisten wäre das sicher ein Erlebnis, aber mir macht das Loslösen des Teils nur Pein. Zurück bleiben dann meist Blutergüsse. Gut, dass ich in den Tagen danach keinen Urologen aufsuchen musste. Der hätte sich sicher Gedanken zu meinen Sexpraktiken gemacht. Hier lese ich dann, man macht sich Sorgen, das Kondom rutscht ab.......

Ich bin also auf der Suche nach einer Lösung. Hatte den Hinweis auf ein Kleber loses System namens Uroclean gefunden. Aber das ist offenbar umständlich zu handhaben. Einer der hiesigen Nutzer hat es wohl auch für nicht gut befunden.

Hatte auch schon an aufnehmende Systeme gedacht. Aber die scheinen mir aus verschieden Gesichtspunkten nicht das Wahre zu sein. Zum einen das Polster zwischen den Beine, dann der Gedanke, für längere Zeit feucht zu sitzen und zu guter Letzt die Befürchtung, namentlich wenn es warm ist und das Wechseln nicht gleich möglich ist, zu riechen.

Wenn jemand einen guten Tipp hat, ich bin dankbarer Abnehmer.
Herzlichen Dank schon mal und beste Grüße vom Mittelrhein.
Jürgen

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