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Schaden durch Blasenspiegelung. Ist das möglich?

09 Dez 2022 17:56 #1 von Klievonne
Ich bin weiblich und 20 Jahre alt.
Vor vier Wochen hatte ich eine Blasenspiegelung, die eigentlich überflüssig war und im Nachinein viel zu früh veranlasst wurde. In einem ersten manischen Schub habe ich mit einer Pinzette Haut vor der Harnröhre weggezupft. Verrückt wie ich war, dachte ich irgendwie ich könnte dann schneller Pinkeln. Es war vorher alles in Ordnung, dieser Gedanke kam einfach nur durch die Krise.
Hätte ich doch bloß nachdenken können, denn das Ganze hat sich mit der Zeit zu einen Riss entwickelt, der den Harnstrahl aufspaltete und zu leichten Brennen führte. War mittlerweile wieder stabil und bin damit dann zur Urologin hin. Habe das genauso erzählt und sie hat dann ohne sich den mikroskopischen Riss auch nur richtig anzuschauen eine Blasenspiegelung veranlasst. 3 Wochen später als der Termin anstand, war das Brennen weg, doch sie überzeugte mich zur Untersuchung und sagte noch, es könne nichts passieren. Inzwischen sind nochmal 4 Wochen vergangen, nach einer Auseinandersetzung verwies mich die Ärztin der Praxis und ich habe seit der Blasenspiegelung nur noch Probleme. Zuerst hatte die Spiegelung den Riss aufgedehnt, vergrößert und ich bin ständig leicht inkontinent. Die Haut reißt also nochmal zstl ein. Der Strahl kommt in alle Richtungen raus, hat keinen Halt mehr. Und ich habe permanenten Harndrang, der plötzlich unfassbar stark wird. Die Ärztin hatte nur noch einen Infekt ausgeschlossen und seitdem wollte sie mich nicht mehr behandeln. Anfangs dachte ich noch es könnte weg gehen. Die leichte Inkontinenz ist jedoch geblieben und der nächste Termin bei einer neuen Urologin ist erst in einem Monat. Ist es überhaupt möglich, dass bei einer Blasespiegelung so viel schief laufen kann. Ich finde zu diesem Thema so wenig im Internet. Überall steht, dass es kaum möglich ist mit der Inkontinenz. Aber wie erkläre ich mir das dann jetzt...Es war sowieso schon ein schwieriges Jahr.

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09 Dez 2022 18:47 - 09 Dez 2022 18:49 #2 von matti
Hallo Klievonne,

offensichtlich gibt es nichts was es nicht gibt.

Nun, zu deiner Fragestellung: Es besteht grundsätzlich ein Risiko während der Untersuchung Keime oder Bakterien einzuschleppen. Du schreibst aber ja, dass die Ärztin dies ausgeschlossen hätte.

Das eingeführte Untersuchungsinstrument ( Zystoskop ) kann die Schleimhaut von Harnblase und Harnröhre verletzen. In der Regel verursacht dies aber nur leichte Blutungen, die in wenigen tagen abheilen. Hier würde auch kein direkter Zusammenhang mit Inkontinenz bestehen. Harnlassen wäre schmerzhaft.

Grundsätzlich kommt auch eine Reizung des Blasenschließmuskels in betracht. Hier könnte es einen Zusammenhang mit der auftretenden Inkontinenz geben. Diese sollte sich aber auch nach wenigen Tagen wieder geben.

Du schreibst von einem Riß der Harnröhre. Ich weiß ja nicht wie stark du deinen Harnröhrenmündung geschädigt hast. Eigentlich kann dies nur ein Facharzt durch Untersuchung beantworten.

Nimmst du Medikamente für deine psychische Erkrankung? Diese können nämlich durchaus eine Harninkontinenz fördern oder auslösen. Auch die Grunderkrankung an sich, kann beteiligt sein.

Letztlich kann natürlich auch eine Verletzung wärend der Untersuchung entstanden sein. Dies ist aber sehr selten, weil das Untersuchungsinstrument sehr flexibel ist.

Schwierig dir einen Rat zu geben.

Gruß
Matti

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11 Dez 2022 12:03 #3 von Klievonne
Hey Matti, danke fürs Antworten!

Ich habe mich entschieden bis Ende des Studiums 2023 vorerst nur Notfallmedikamente zu nehmen, d.h. daher kann es nicht kommen.

Es wurde ein starres und kein flexibles Zystoskop verwendet. (Gibt beides) War auch aus Metall und hat die Harnröhre für 2 Wochen kurzfristig aufgedehnt, so auch den Riss zstl beschädigt.

Die leichte Inkontinenz ist erst seit Tag 1 der Blasenspiegelung aufgetreten, deswegen kann es eigentlich nicht mit meiner Erkrankung zu tun haben.


Mhm. Ich weiß eine Beurteilung ist so kaum möglich, trotzdem danke für den Versuch. LG. :)

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