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Vorstellung. Ausgeleierte/überdehnte Blase

21 Mär 2024 10:36 #11 von matti
Hallo pelo,

ich verstehe den Wunsch, private Kontakte zu knüpfen. Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. legt jedoch Wert auf den öffentlichen Austausch von Erfahrungen, um nicht nur zwei Personen, sondern idealerweise viele stille Mitleser zu erreichen.
Ich habe kurz in Svens Profil geschaut. Grundsätzlich erlaubt er Benachrichtigungen über neue Antworten im Forum auf Artikel, die er verfasst oder an denen er beteiligt war.

Falls du Fragen hast, kannst du gerne einen neuen Beitrag erstellen. Es gibt bestimmt weitere Nutzer hier, die dir mit ihren Erfahrungen helfen können.

Gruß
Matti

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24 Mär 2024 09:41 #12 von mcsven2
Hallo Peter,
bevor Du verzweifelst kannst Du dich gerne melden. Habe oben ein update geschrieben. Ansonsten hier schreiben, damit auch andere Betroffene was dazu sagen können, da es bestimmt unterschiedliche Erfahrungen gibt.
VG Sven

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24 Mär 2024 09:54 #13 von mcsven2
Hallo zusammen,
die Schiene wurde gezogen. Ist unangenehm aber mehr nicht. Resturin-Messung beim Urologen ergab 50ml bzw. 40ml Restharn. Er ist mit dem Erg. zufrieden. Leider habe ich trotz Heparin Spritzen und Bewegung noch eine Thrombose bekommen - meine 3te bisher so ein Mist. Aber mit Faktor-5 Leiden ist man da schnell dabei.
Die Narben sieht man am Bauch trotz Narbenplaster und Creme noch deutlich. Ansonsten geht es mir wieder gut. Ich soll halt alle 2-3 Std auf die Toilette gehen, da ich eine volle Blase auch nur spüre wenn sie richtig voll ist was aber zu vermeiden ist. Sie soll ja nicht mehr so gedehnt werden. Nachts muss ich übrigens nicht raus.
VG Sven

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24 Mär 2024 13:24 #14 von pelo
Hallo Sven, Hallo alle anderen,
um keine Privatunterhaltung zu führen, hier mein Beitrag:
Bisher kerngesund, beweglich. Allerdings eine Hypospadie (das ist eine etwas andere Lage der Harnröhre, etwas "tiefer"), die aber mein Leben lang keine Rolle gespielt hat. Mein Frau wußte es bis dato nicht mal.... Allerdings eine enge Harnröhre. Ich habe schon immer etwas länger auf der Toilette gebraucht als andere - aber alles im Minutenbereich. NIE eine Blasenentzündung gehabt. Auch "sonst" alles wunschgemäß.
Am 24.12.23 mit Bauchschmerzen aufgewacht, irgendwann in Notaufnahme. Dort über Katheter 1,5 Liter abgelassen. Allerdings durch 4 (vier!) Versuche auch meine Harnröhre verletzt! Seit 30.12. trage ich einen SPK (Bauchdecke). Das Problem mit Urologen kenne ich auch: Ewig keine Termine, dann 5 Minuten "Gespräch", Möglichkeiten genannt wie Selbstkath, Prostata hobeln, oder Harnwege "hochlegen". Nur Schreckensszenarien. Meine Prostata sei 20 ml groß.
Am 19.2. kleinere Harnröhren-OP (Schlitzung) in Freiburg, Loretto-Klinik. Wahrscheinlich fachlich gut, aber "Gespräche " gibts da halt auch nicht.
Entlassen wurde ich nach 2 Tagen trotz Unfähigkeit, zu pinkeln. Und wenn, dann mit 600-700 Restharn. Als weitere Beratung durch den Operateur nur ein Rückruf. Fertig. (Nebenbei bemerkt: Bin P-Patient; aber das nützt hier absolut nichts, im Gegenteil, man muß sehr aufpassen, daß nicht alles abrechenbare angewandt wird...
Mein neuer Urologe hier (Nähe KA) gab mir die Medikamente Ubretid und Sildenosin (=Tamsulosin). Nehme ich halt bis auf weiteres. Z.Zt. lasse ich selbst Urin ab (spätestens nach 1,5 Std), damit die Blase vielleicht ja doch etwas schrumpft. Allerdings ist sie ja wahrscheinlich schon Jahre lang gedehnt.
Beim Suchen nach Kliniken und entsprechenden Beschreibungen finde ich praktisch keinen vergleichbaren Fall.
Bis zum Fall von Sven dachte ich, ich sei überhaupt der einzige.
Deshalb gibt mir dieser Fall solchen Mut, erst recht, wenn ich lese, daß du jetzt RH von 50 hast --- EIN WAHRER TRAUM! Und ohne Katheter leben: NOCH MEHR TRAUM!!!
Als nächstes habe ich einen 2.-Meinungstermin in der Urologie KA. Mit schwacher Hoffnung auf mehr als 5 min Gespräch.
Habe auch nach Kliniken gegoogelt wie z.B. Reha-Klinik Hartenstein in Bad Wildungen oder die ALTA-Klinik in Bielefeld, die in ihrem Auftritt als einzige auf dieses Problem eingehen. Aber die bewertenden Patienten hatten alle Prostata-Ca.
Kurz: Habe keinen Krebs, keine Inkontinenz, keine Prostata-Vergrößerung. "Nur" den engen Harnweg.
Über jeden Beitrag und jede Idee freue ich mich riesig! Ich möchte ja gern noch eine Weile richtig leben (und Radfahren und verreisen...).

Viele Grüße
Peter

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24 Mär 2024 14:28 #15 von mcsven2
Hallo Peter,
ich dachte immer Privatpatienten haben es besser. Dem ist wohl nicht so wenn ich deine Leidensgeschichte lese .
Bin seit einiger Zeit bei Dr. med. Andreas Hochmuth (Urologe) in Durlach gelandet. Hier fühle ich mich gut aufgehoben. Die TUR-P und Blasendivertikel -OP wurden in der Siloah-Klinik in Pforzheim durchgeführt. Hier wurde nach der OP vom behandelten/operierenden Arzt auch das Erg. durchgesprochen, was für mich sehr wichtig war. Die Bruchsaler Klinik kann ich nicht empfehlen da war alles etwas chaotisch.
Bei der 2.ten OP war für mich klar dass ich nach Pforzheim gehe, da hier die OP mit dem DaVinci Roboter durchgeführt wird. Du hast aber keine Blasendivertikel, oder?
VG Sven

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24 Mär 2024 16:20 #16 von pelo
Nein, Blasendivertikel hab ich jetzt nicht.
Aber ich denke, um eine Harnröhrenrekonstruktion werde ich dauerhaft nicht herum kommen, da die Schlitzungen der engen Harnröhre ja eher nicht dauerhaft erfolgreich sind. Habe im Moment die gleiche Bredouille wie du vor OPs: Zum einen will ich durch häufiges Leeren den Erfolg nicht gefährden, zum anderen bin ich natürlich immer neugierig, wieviel Restharn jetzt. Dazu muß ich die Blase aber halt wieder "aufdehnen" bis mindestens 600, bevor sie daran denkt, etwas abzugeben. Ich beneide dich nicht um die OPs und die Zeit davor; aber man KONNTE wenigstens was operieren, was hilft.
Leider gibt es wohl noch keine Art "Verkleinerungs-OP" der Harnblase. Jedenfalls hab ich noch nie was davon gehört.
Wie lange hat es denn bei dir insgesamt gedauert, den RH auf die jetzigen Werte runter zu bekommen?

Weiß von den anderen irgendwer irgendwas, wer einem den muskulären Zustand der Blase untersuchen und mitteilen kann? Ob sich`s lohnt, Monate zu warten mit Katheter? Oder irgendeine (Reha-)Klinik, in der Physiotherapeuten diesen Muskel wieder kräftigen? Sei es mit Übungen, mit TENS oder anderen Elektrobehandlungen?

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24 Mär 2024 16:25 #17 von pelo
Durlach wäre für mich ja auch absolut erreichbar. Schreitet der Urologe dort auch zum äußersten und spricht mit dem Patienten? Und hatte ER die Connection nach Pforzheim geknüpft? Das fände ich erstrebenswerter, als alles auf eigene Faust machen zu müssen. Mag ja auch kein Ärztehopping. Und - in aller Bescheidenheit - : Ich bin weder arrogant noch schwer von Begriff. Aber ein bißchen Freundlichkeit von seiten der Behandler ist doch schon die halbe Miete.
Danke für deine Auskünfte.
Peter

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26 Mär 2024 21:49 #18 von mcsven2
Hallo Peter,
nach der TUR-P Operation wurde gleich eine Druckprüfung gemessen - das war schon was ganz anderes. Also wie mit 20 Jahren. Der Restharn ist dann auch gleich reduziert. War aber immer noch zu hoch aufgrund der Divertikel. Nach dieser OP mußte ich rd. 3 Wo. noch einen Blasenkatheder tragen. Nach dem Ziehen war der RH 40/50ml. Ob man die Muskulatur der Blase messen kann, da ist mir nichts bekannt. Wichtig ist dass man die Blase nicht weiter dehnt , also nicht voll laufen läßt.
VG Sven

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26 Mär 2024 22:11 #19 von mcsven2
Bei mir hat mein Urologe die Möglichkeiten und Konsequenzen aufgezeigt. Alles in angenehmer Art und nachvollziehbar. Wichtig Fragen vorher aufnotieren. Ja er kennt auch den einen Ober-Arzt von der Siloah-Klinik. Natürlich kann man als Kassenpatient nur hoffen das man einen guten Operateur erwischt. Im Siloah muss man bei der Vorstellung aber vieeel Zeit mitbringen bis die Voruntersuchungen durch sind.
VG Sven

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27 Mär 2024 09:53 #20 von MichaelDah
Hallo Peter,

also als medizinischer Laie habe ich das noch nicht ganz verstanden - eine Hypospadie ist eine recht seltene angeborene Fehlbildung der Harnröhre die an verschiedenen Stellen mit unterschiedlichen Auswirkungen passieren kann. Daraus kann eine Meatusstenose resultieren, die dann aber eigentlich deutlich früher aufgetreten wäre. Was ich noch nicht ganz verstehe ist warum das Problem erst jetzt auftritt - wenn die Ursache tatsächlich eine Hypospadie ist. Wurde schon mal eine urodynamische Untersuchung gemacht um abzuklären ob die Blase überhaupt genug Druck aufbringen kann - das währe möglicherweise eine Erklärung dafür das es eben irgendwann nicht mehr funktioniert hat. Wenn die Ursache keine Hypospadie ist, macht es möglicherweise auch Sinn - je nach dem wo die Verengung ist noch mal genauer zu schauen was der Grund dafür sein könnte.

Aus meiner Sicht sollte bevor da weitere OP‘s stattfinden in jedem Fall erstmal mit der UD geschaut werden ob du davon überhaupt profitieren kannst. Ich denke deine Idee eine Zweitmeinung einzuholen ist absolut richtig. Wenn die Blase OK ist, teile ich deine Meinung das es auf eine Rekonstruktion hinausläuft, denn alles andere ist i.d.R. nicht besonders nachhaltig.

Viele Grüße
Michael

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