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Inkontinenz: Welche Begleiterscheinungen die Deutschen am meisten fürchten

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Inkontinenz: Welche Begleiterscheinungen die Deutschen am meisten fürchten Über 60-Jährige schätzen Belastungen geringer ein als Jüngere

Hamburg, 7. Januar 2021. Peinliche Situationen im Alltag und ständige Unsicherheit: Diese Begleiterscheinungen sehen die Deutschen als die gravierendsten Folgen einer Inkontinenzerkrankung*. 89 Prozent der Bundesbürger halten sie für „sehr belastend“ oder „belastend“. Weiterer Druck entsteht nach Einschätzung von 83 Prozent durch Einschränkungen im Alltag wie etwa beim Sport oder in der Partnerschaft. Auch die Störung der Nachtruhe stellen sich 81 Prozent anstrengend vor.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Deutschen im Auftrag der Coloplast GmbH.Deutsche ab 60 Jahren sehen die Statistikinkontinenzbedingten Begleiterscheinungen entspannter als jüngere Befragte. So schätzen jeweils 81 Prozent von ihnen peinliche Situationen im Alltag und die ständige Unsicherheit durch den möglichen Kontrollverlust als „sehr belastend“ oder „belastend“ ein. Darüber hinaus halten 75 Prozent der über 60-Jährigen die durch Inkontinenz verursachten Einschränkungen im Alltag für problematisch. Das sind jeweils acht Prozentpunkte weniger als der Durchschnitt. Die Störung der Nachtruhe empfinden 69 Prozent der über 60-Jährigen als schwierige Begleiterscheinung von Inkontinenz – der Durchschnittswert liegt zwölf Prozentpunkte höher.

„Dank moderner Hilfsmittel können Inkontinenzpatienten heutzutage weiterhin einen aktiven Lebensstil pflegen“, sagt Henning Reichardt, Geschäftsführer beim Medizinproduktehersteller Coloplast. „Ältere Menschen wissen darüber meist besser Bescheid, weil die Erkrankung in ihrer Altersgruppe vermehrt vorkommt. Um in allen Altersgruppen Ängste abzubauen, sollten die Akteure des Gesundheitswesens die Bürger künftig noch besser über den Umgang mit Inkontinenz informieren.“

Deutsche legen bei Hilfsmitteln Wert auf Qualität

Auf der Suche nach Informationen über den Umgang mit Inkontinenz vertrauen die Deutschen vor allem Medizinern. So würden sich 99 Prozent der Bundesbürger an ihren Hausarzt oder Facharzt wenden, wenn sie betroffen wären. 72 Prozent würden jeweils auch in Apotheken oder Sanitätshäusern sowie bei ihrer Krankenkasse nachfragen, wie sie mit der Erkrankung umgehen und ihren Alltag gestalten können. Eine weitere Informationsquelle wären für 64 Prozent der Befragten entsprechende Internetseiten. Bei Herstellern von Hilfsmitteln würden sich 44 Prozent erkundigen.

Hilfsmittel wie Einlagen, Wäscheschutzhosen oder Einmalkatheter hätten für die Deutschen im Fall einer Inkontinenz-Erkrankung einen besonders hohen Stellenwert. Wichtig sind den Befragten bei Hilfsmitteln vor allem drei Dinge: Unauffälligkeit, einfache Handhabung und Wahlfreiheit. 96 Prozent der Bundesbürger halten diese Möglichkeiten für „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Von großer Bedeutung ist auch die vollständige Abdeckung aller mit der Krankheit verbundenen Kosten (93 Prozent). Weniger
Wert legen die Befragten hingegen auf psychologische Betreuung (61 Prozent) oder den Besuch von Selbsthilfegruppen (36 Prozent).

„Gerade bei einem so intimen Thema wie Inkontinenz kann der Austausch mit anderen Betroffenen sehr befreiend sein“, sagt Matthias Zeisberger, Vorsitzender Inkontinenz-Selbsthilfe e. V., „allerdings ist es wichtig, dass Betroffene rechtzeitig über entsprechende Angebote informiert werden.“

*) Der Begriff Inkontinenz beschreibt verschiedene Einschränkungen im Bereich der Ausscheidung, die die Nutzung verschiedener Hilfsmittel erforderlich machen. Hierunter fallen nicht nur Windeln und saugfähige Vorlagen. Auch Stoma-Beutel sowie sogenannte Kondom-Urinale und Einmalkatheter, mit denen Betroffene, denen ein natürliches Entleeren der Blase nicht möglich ist, mehrmals täglich das Ablassen des Harns herbeiführen müssen, gehören dazu.

Hintergrundinformationen Für die Befragung „Inklusion in Beruf und Alltag“ wurden 1.000 Deutsche ab 18 Jahren im Mai und Juni 2019 befragt. Das FORSA-Institut führte die repräsentative Befragung im Auftrag der Coloplast GmbH, in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung, sowie mit Unterstützung von Selbsthilfe Stoma-Welt e. V. und Inkontinenz-Selbsthilfe e. V. durch. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

Weitere Informationen: https://www.coloplast.de/inklusionunternehmen

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Einladung zum Online Gruppentreffen der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

Einladung zum Online Gruppentreffen der Inkontinenz Selbsthilfe e.V. – 09. Mai 2024

Liebe Mitglieder und Freunde der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.,
wir freuen uns sehr, euch zu unserem nächsten Online Gruppentreffen am Donnerstag, dem 9. Mai 2024, um 19:00 Uhr einzuladen. Nach den überaus informativen und positiv aufgenommenen letzten beiden Treffen möchten wir die Gelegenheit bieten, den Dialog fortzuführen und weiterhin gemeinsam Erlebtes zu teilen sowie voneinander zu lernen.

Das bevorstehende Treffen soll wieder eine Plattform für Austausch, Unterstützung und wertvolle Informationen rund um das Thema Inkontinenz bieten. Zugleich ist es uns wichtig, dass ihr euch wohl und sicher fühlt. Daher möchten wir betonen, dass es keine Verpflichtung gibt, euren Klarnamen anzugeben. Ihr könnt gerne nur mit einem »X« als Vorname teilnehmen und euren Forennamen oder einen frei gewählten Spitznamen als Nachnamen verwenden.

Was euch erwartet:

  • Austausch mit Gleichgesinnten in einer vertrauensvollen Atmosphäre
  • Neue Informationen und Tipps zum Umgang mit Inkontinenz
  • Erfahrungsberichte von Mitgliedern
  • Raum für eure Fragen, Sorgen und Ideen


Um Anmeldung wird gebeten, um die Organisation des Treffens zu erleichtern und sicherzustellen, dass jeder Teilnehmer den Zugangslink und weitere Informationen rechtzeitig erhält. Bitte meldet euch bis zum 08. Mai 2024 unter: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZYof-mvrD8rHtB2GDjy-lcR-5sPz6VtcmRv  an.

Wir freuen uns auf ein weiteres bereicherndes Zusammenkommen und darauf, euch alle – ob bekannte Gesichter oder neue Teilnehmer – online begrüßen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen,

Der Vorstand der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

 

Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. ist ein gemeinsames Anliegen vieler Menschen. Der Verein versteht sich als ein offenes Angebot. Unsere Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Den Verein bewegt, was auch seine Mitglieder antreibt: Wir möchten aktiv zur Verbesserung der krankheitsbedingten Lebensumstände beitragen.

 

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