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ich weiß nicht mehr weiter!

16 Jan 2007 10:11 #1 von Danni
Hallo,

ich bin Mutter von 2 Kindern (10 und 8 Jahre alt). Mein jüngerer Sohn leidet unter der primären Enurensis. Wobei dieses Thema bislang eine eher untergeordnete Rolle in unserem Leben spielt.
Meine Meinung bisher: Bloß nicht zu sehr thematisieren, da ich glaube, meinem Sohn sonst das Gefühl zu geben, er sei ein Versager.
Allerdings führt auch diese Einstellung nicht gerade zu einer Lösung des Problems.
Noch ist es so, dass mein Sohn ein sehr fröhliches, aufgeschlossenes und glückliches Kind zu sein scheint, aber ich habe halt die Befürchtung, dass mit zunehmendem Alter doch die Enurensis mehr und mehr seine Lebensqualität einschneiden wird.
Im nächsten Schuljahr steht eine Klassenfahrt an, mit dem Fussballverein ist eine Wochenendfahrt geplant - und mein Sohn hat bereits geäußert, dass er in beiden Fällen nicht mitfahren wird.

Ich würde gerne etwas unternehmen.

Hier würde ich mich über Ratschläge sehr freuen.

Die Kinderärztin, zu der ich bislang mit meinem Sohn gegangen bin, hilft mir da nicht wirklich weiter. Sie vertritt die Ansicht, dass man bspw. abends ab 18h keine Getränke mehr verabreicht. Das kann ich aber so nicht konsequent duchziehen, da ich das als Bestrafung empfinde, bzw. vor allem mein Sohn. Soll er z.B. abends nach dem Fußballtraining nichts trinken? Soll mein Sohn zusehen, wenn alle anderen ihren Durst löschen und er daneben steht ?
Eine andere Maßnahme, die die Kinderärztin vorschlug, war das konsequente Buchführen über die Getränkemenge bzw. die ausgeschiedene Urinmenge am Tag. Das Kind soll so lernen, selbstverantwortlich mit dem Thema umzugehen. Hier bin ich aber auch ständig auf Grenzen gestoßen. Wie soll das Kind in der Schule, im Hort, bei Freunden usw. eine Liste führen ? Das ist eine Maßnahme, die evtl. für Erwachsene in Frage kommt, aber für ein 8-jähriges Kind?
Zeitgleich sollte auch hier mit dem in anderen Beiträgen bereits erwähnten Belohnungssystem (Smiley-Aufkleber) gearbeitet werden.
Das gefiel meinem Sohn auch zunächst. Zumindest bis sich die
Misserfolge häuften.
Jetzt sind wir halt wieder soweit, dass wir gar nichts unternehmen.
Wir leben halt so, wie jede andere Familie, es gehört halt nur zum Alltag, dass wir häufiger Bettwäsche waschen (Bett abziehen übernimmt hier allerdings mein Sohn).
Manchmal könnte ich allerdings schreien, wenn ich das Häuflein Elend morgens mit hängendem Kopf sehe, wie es die Bettwäsche in die Waschküche trägt. 20 Minuten später ist mein Sohn dann allerdings wieder wie ausgewechselt und sprüht vor Lebenslust und Energie !

Mein Mann sagt mir, ich solle mit dem Kind zur Kinderpsychologin gehen.
Aber irgendwie widerstrebt mir das. Ich will dem Kind nicht das Gefühl geben, es sei unnormal. Ausserdem denke ich, gibt es eben solche und solche Kinderpsychologen.
Ein anderer Kinderarzt erscheint mir auch nicht wirklich hilfreich. Er kennt mein Kind nicht, muss es erst einmal wieder auf den Kopf stellen;

Ja gut, auf der anderen Seite weiss ich, dass es vermutlich keine einfache Lösung gibt.

Wer kann mir einen Tipp geben, welche Richtung ich einschlagen muss, gibt es evtl. homöopathische Möglichkeiten ?

Oder soll ich einfach nur Geduld walten lassen ?

Ich weiß nicht mehr weiter !

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16 Jan 2007 19:37 #2 von Günni
Hallo Danni,

Erst einmal möchte ich Dich hier im Forum Herzlich Grüßen. Hier bekommst Du bestimmt noch gute Tipps. Leider kann ich Dir nicht helfen. Aber es wird sich bestimmt noch jemand dazu äußern. Viel Glück!!

Lieben Gruß Günni

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16 Jan 2007 23:00 #3 von klaro
hallo Danny

habe mir deine Situation nun einige mal durchgelesen. Scheint schwierig zu sein, daher erst mal ein herzliches Willkommen hier und gut, dass du einen Ort gefunden hast, wo du mal drüber austauschen kannst.

Guter Rat ist teuer.. oder sooo einfach, nicht zu geben!

ich hatte auch 4 Kinder.. auch etwa *nasse Nächte mit ihnen*. In deiner ersten und 2 .Zeile schreibst du, dass sein Problem der primären Enuresis, eine eher untergeordnete Rolle in eurem Leben spielen.

Ob das richtig ist, stellst du dann selber in Frage. Was ich beides verstehe, ich finde es auch einen Moment wichtig, solche Probleme nicht den ganzen Familienablauf dominieren zu lassen, bestimmen zu lassen. Kann es aber auch sein, dass es *zu sehr verdrängt wird*???

Diese Frage ist für mich neu , ich les da so und mir kam da dieser Gedanke. Dass dein Sohn, wenn er Fussball trainiert, nicht ab 18 Uhr ganz einstellen kann mit trinken, ist ja auch verständlich. Und auch normal, dass er danach noch trinkt.

Auf der anderen Seite, frag ich mich, traust du deinem Sohn auch genug zu? Es soll keine Unterstellung sein. Nur ich denke, dass dies Trink protokoll, für einen 8 jährigen doch machbar sein sollte. Aber man muss es ihm *zutrauen*. Wobei ohne Urinmenge. Das wär schon bisschen viel verlangt denk ich mal.
Was es bringt, weiss ich nicht wirklich, obs hilft, Selbstverantwortung zu übernehmen. Aber dem Kind was *zutrauen* ist auch Selbstverantwortung übernehmen.


Dass dein Sohn morgens das Bett selber abzieht, klingt theoretisch so, wie man es empfohlen bekommt. Mir selber tut das arg weh, denn ich weiss selber, wie es *DAMALS WAR FüR MICH* ich habs nie einem meiner Kinder antun können.

Wenn du ihn des morgens Bett abziehen siehst.. und du schreien könntest.. dass er da aussieht wie ein Häufchen Elend. Wie wäre es dann, wenn du ihm das eine oder ander mal, einmach mithelfen gehst? Er würde dies als Zeichen der Liebe.. sehen, verstehen. Als Anteilnahme. Es würde ihm soooo gut tun. Ich würd das versuchen. Deswegen wird er sicher nicht extra ins Bett pinkeln.

Zur Zeit tut ihr nichts. Auch das mit den Smilies habt ihr aufgegeben. Nun gut, kannst du dir vorstellen, wie es ist die Rolle des Kindes zu übernehmen? Mama hat mit ihm abgemacht wegen Belohnungssystem, und dann wenns zu oft daneben geht, gibt Mama auf.

Frage kann im Kind sein.. " wieso gibt Mama auf? gibt Mama mich auf, hat Mama mich nicht mehr lieb " ?? Ich würd dir mal einfach sagen, die smilie Variante weiterzuführen, wär doch gar nicht so übel, oder sogar was neues einfallen lassen. Evtl die Belohnungspunkte runtersetzen. WEnns mal nicht klappt, dass dennoch Hoffnung besteht.

Wie sieht es denn aus, mit Pants Höschen, mal so als Beihilfe, damit er nicht immer das nasse Bett haben muss. Hast du das schon einmal versucht? Er würd sich wohl weniger als Versager vorkommen. Ebenso, wenn dies klappen würde, würde es ihm Sicherheit geben, für den Mut zu fassen, doch mit auf eine Klassenfahrt gehen zu können.
( selber musste ich merken und zu hören bekommen, wie VIEL die Kinder auf sich bezogen hatten als sie noch Kind waren und sich schuldig fühlten,) also geben wir ihnen so guts geht, so oft wie möglich das Gefühl.. dass sie nicht schuldig sind.. und wir sie ganz tolle lieb haben.
--

Ich weiss nicht. Du schreibst von 20 Minuten später ist *er wie ausgewechselt*, nach dem Bettwäsche umziiehen. Findest du das nicht doch lange.. so fast jeden Morgen, dies als Kind ertragen zu müssen?

Den Kinderarzt zu wechseln, seh ich als eine doch zu erwägende Möglichkeit. Denn immer mal ist es gut, wenn mal eine Aussenstehende Person, jemanden neu einschätzt, abklärt oder andere Sichtweisen und Vorgehensweisen, mit einbezogen werden.

Du schreibst von Kinderärzt(iN) und dein Mann spricht von Kinderpsycholog(in). Ebenso schreibst du etwa im postig vom Sohn, von einem * es*. Hier finde ich, sollte oder könnte dein Sohn, doch gut und gern auch von einem Arzt als Mann, begutachtet werden. Wir Eltern sollten auch drauf achten, dass wir unsere Kinder,

nicht allzulange als Kinder betrachten oder sie abwerten. Ein * es* klingt hier im Beitrag bisschen.... für mich zu sehr als Kind, als unreifer hingestellt als es evtl ist.(klar ist mir, dass ein *es* für das Wort Kind gemeint ist.Aber, dein Sohn ist 8 Jahre, Danny.


Ich möchte dich ermutigen, zieh mit deinem Sohn mal wieder sein Bett um.. und lasst euch im Gespräch finden. Nicht das drüber schweigen bringt euch weiter, NUR das drüber reden. Denke wenns so lange nun kein Thema war, dann ist mal der Versuch wert, dass es doch mal eins wird. (aber Familienintern in dem Alter)


Ich verstehe nicht ganz, du schreibst immer, ihr lebt wie eine normale Familie. Wieso muss man das erwähnen? WAS ist denn heute normal? Ich hatte auch eine Familie, wir waren auch normal, dennoch kenne ich keine einzige Familie, die so lebten wie wir. Merkst du was ich meine?

Wenn dein Mann meint, dass eine Kinderpsychologin helfen könnte. Was sagt denn da dein Sohn dazu? Und, würde er lieber zu einer Frau Doktor gehen oder zu einem Herr Doktor.

Ich möcht dir hier nur zu bedenken geben, dass die Kinder mit 8 Jahren, doch schon rechte Persönlichkeiten sind. Geduld, wie du schreibst, das brauchst du und ihr alle.

wer weiss. Was offen drüber reden schon mithelfen kann.

über Erfahrungen mit medikamentöser Hilfe bin ich unerfahren, was Kinder anbetrifft.

Mein posting ist wiedermal arg lang geworden. Entschuldige. Und, es ist hier absolut nicht als dich abwertend geschrieben, nur einige Punkte zum anregen zu bedenken.

viel Kraft und viele... geduldige Momente wünscht dir klaro :wink:



unter uns: """Es ist sooo schwer, Mama zu sein. Mann kann alles immer sooo richtig machen, am Ende war es doch das falsche""".. also..

damit meine ich*machen wir uns nicht krank.. mit der Suche nach dem richtigen... sondern lernen wir , den Moment, richtig zu leben und geniessen*


klaro sagt immer *MUTTER SEIN, IST DER EINZIGSTE BERUF, DER NICHT ALS LEHRGANG ANGEBOTEN WIRD, BEVOR MAN IHN IN VOLLER VERANTORTUNG UND FACHWISSEN, AUSFÜHREN TUT. MUTTERSEIN IST DER SCHWIERIGSTE BERUF ÜBERHAUPT!"

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17 Jan 2007 18:46 #4 von Danni
Hallo,

also erst einmal Herzlichen Dank für die Antworten.

Lieber Klaro, es hat mich sehr gefreut, dass du dir viel Zeit für mein Anliegen genommen hast. Ich denke, - vielleicht hat mir so ein Anstoss eines Aussenstehenden bislang gefehlt - ich werde doch einen anderen Kinderarzt zu Rate ziehen.

Ob ich das Problem mit meinem Sohn bislang verdrängt habe, weiss ich nicht. Ich denke, dass es vielleicht so aussieht, aber doch eher so ist, dass ich einfach nur nicht das Falsche tuen will, vor Allem nicht verletzen will.

Was meine Formulierungen angeht, etwa wenn ich "es" statt "er" schreibe, so haben sie keinerlei wertende Bedeutung. Normalerweise setze ich in Texte die betreffenden Namen, aber das möchte ich hier an dieser Stelle nicht tuen.
Meine Kinder geniessen bei mir vollste Wertschätzung.

Natürlich rede ich mit meinem Sohn. Auch über das Bettnässen. Die Enuresis ist halt insoweit im Moment bei uns kein Thema, als dass wir keinerlei Initiative nach aussen hin ergreifen, um eine Lösung zu finden.
Vielmehr warten wir darauf, dass die Zeit, die körperliche Reife, oder vielleicht ein kleines Wunder, dem Bettnässen ein Ende bereitet.
Jetzt bin nur bei dem Punkt angelangt, wo ich zweifele, ob ich nicht doch mehr tuen müsste. Vor allem, da ja demnächst eine Klassenfahrt ansteht, bzw. immer mehr Aktivitäten ausserhalb der Familie stattfinden werden.

Da ist dann halt nicht mehr die familiäre Geborgenheit, die ihn auffängt.
Ich will einfach nur vermeiden, dass mein Sohn das Gefühl hat, er sei anders als andere Kinder.

Vielleicht habe ich mich in meinem Beitrag ziemlich blöd ausgedrückt, aber, das möchte ich klarstellen: meine Kinder nehme ich äusserst ernst.
Wir reden viel miteinander, auch über die Enuresis. Ich will dieses Thema nicht ausklammern, ich will nur leben und vorleben, dass es in keinster Weise Wert ist, den Blick für die wesentlicheren Dinge im Leben zu verlieren.

Wo ich dir jedoch Recht geben muss:
Ich lasse von meinem Sohn das nasse Bett abziehen. Du findest, dass ich ihn damit erniedrige.
Bislang habe ich das eigentlich noch nicht so gesehen. Es gibt einige Dinge im Alltag, in denen meine Kinder mithelfen müssen.
Aber diesen Part werde ich glaube ich doch wieder übernehmen.
(Den Tipp mit dem Betten-Abziehen habe ich übrigens auch von der Kinderärztin)

Was die Pants angeht - habe ich noch keinen Versuch mit gemacht - aber irgendwie widerstrebt mir der Gedanke. Kinder leben doch so unbedarft . Was ist bspw. auf einer Klassenfahrt: Schwupps hat ein anderes Kind mitbekommen, dass mein Sohn nachts Pants trägt, weil dieser in einem unbedachten Moment nicht daran gedacht hat. Und das ist dann eine Riesenkatastrophe und Grund für ein gewaltiges Kindheitstrauma!

Zu Hause habe ich schon einmal den Versuch gewagt, den Vorschlag zu machen, nachts Windelhosen zu tragen. Kam aber überhaupt nicht an.
Was ich übrigens auch verstehen kann.
Eine Lösung ist das also auch nicht.


Ich denke, ich bleibe dabei, und werde einen anderen Kinderarzt aufsuchen.


Also, lieber Klaro, falls du diesen langen Text bis zum Schluss durchgelesn haben solltest, dann bedanke ich mich nochmals bei dir.

Es tut sehr gut, wenn man auf Anteilnahme stösst, und -wie gesagt- auch auf Denkanstösse.

Bis dann vielleicht mal,


Danni

Na ja, ich werde einen Termin bei einem anderen Kinderarzt machen und dann werde ich davon berichten.

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17 Jan 2007 19:12 #5 von klaro
grüss dich, Danny

hast du meinen laaangen Beitrag gelesen, ich deinen im übrigen auch und mit Freuden.

ich bin auch eine Frau, auch Mutter. Weiss nicht, ob du das so registriert hast. Aber ist auch nicht weiter schlimm.

Ich hatte bisschen schlechtes Gewisssen, weil ich *frei von der Leber weg schrieb, was mir in Sinn kam*.

Das wegen Mama sein, dass man immer das Richtige machen will unds am Ende doch falsch war.. hätt ich eigentlich die Nacht noch ergänzen wollen...


denn, es sieht am Ende oft nur falsch aus. Ist aber doch richtig gewesen.

So wie viele WEge nach Rom führen, so ist auch Erziehung, Entwicklung, etc.. sehr einzigartig und in jedem Fall speziell.

meine Kinder , mussten auch immer sehr viel helfen, ist auch gut so.

Dennoch denke ich, dass so Gedanken austausch auch für beide Seiten gut sein kann. Danke dir, für dein Feedback.

hat mich eben auch sehr sehr gefreut, von dir zu lesen.

in meinem Beitrag sollten keine Vorwürfe zu lesen sein, nur Gedankengänge und eingene Erfahrungs und Ansichtsweise.

Doch ich denke, es ist halt auch schwierig, sich nur auf die Aussagen eines einzigen postings zu beziehen. Doch nun, wissen wir beide(und alle andeern auch :wink: ) schon einiges mehr.

"Volle Kraft voraus.. mach weiter so.. du machst das super!!!"

Grüsse von auch*Mama
klaro

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21 Jan 2007 19:45 #6 von dcschacht
Hallo Danny,

ich bin der Urologen aus dem "Expertenforum". Mein "Hobby" in meiner Praxis ist das Problem der kindlichen Blasenentleerungsstörung. Ich schaue deshalb gerne mal in diese Rubrik.

Leider ist das Thema so kompliziert und Vielschichtig, dass es mir nicht möglich ist einen pauschalen Rat zu geben. Was ich bisher auch an Kommentaren gelesen habe hat schon Wahrheit.
Ich find es wichtig das "Problem" gemeinsam und in der Familie anzugehen. Das Kind sollte verstehen, dass eine organische Erkrankung vorliegt - dass ist nämlich zu 90% der Fall. Psychologische Ursachen sind eher selten und wenn oft Folge des eigentlichen Problems.
Niemals tadeln, keine Vorwürfe, aber auch nicht hätscheln.
Es ist nötig, aber auch schwierig einen Arzt zu finden, der die Erkrankung ernst nimmt, auf das Kind eingeht und Familie und Kind in die Therapie einbezieht. Das erfordert Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen.

Als Basis ist aber eine urologische Diagnostik wichtig: Urin untersuchung mit Bebrühtung des Urins, Ultraschall, Tagebuch über Trink- und "Pinkelverhalten"... etc.

Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe einen Kollegen, der bereit ist da ein bisschen Zeit zu investieren.

Ausgewiesene Experten auf dem Gebiet sind Fr. Dr. Marschall- Kehrel aus Oberursel oder Fr. Professor Schulz- Lampel aus Schwenningen.

Einen Urologen würde ich schon mal konsultieren.

Gruss dcschacht

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21 Jan 2007 22:15 #7 von matti
Hallo Danny,

ich möchte dir gerne noch einen Link mitteilen, welcher eine Doktorarbeit zum Thema Enuresis aufruft.

http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?i ... 349281.pdf

Diese Doktorarbeit ist zwar sehr lang, dafür aber auch sehr ausführlich. Vielleicht kann dir das Studium dieser Arbeit die ein oder andere Frage beantworten.


Gruß

Matti

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08 Feb 2007 17:10 #8 von brauke
HALLO Danni!

Ich hatte Dir gestern schon geschrieben, kann aber den Text nicht finden. Bei meinem Sohn hat im Alter von fünf Jahren eine " Klingelhose" wunderbar geholfen. Info im www. Viel Glück. --~~~~

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18 Feb 2007 21:38 #9 von brauke
Hallo Danny,
gerade las ich unter www.schlafapnoe-patienten.de unter Punkt 7, dass abgeklärt sein muss, ob das Kind unter einer Schlafapnoe leidet. Alles Gute--~~~~

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