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Blasentraining mit Katheterventil – Wie sie bei liegendem Katheter Ihre Blase unterstützen können

- Gastbeitrag -

Die vielschichtige Blasenmuskulatur zu trainieren ist enorm wichtig, sofern möglich! Dies gilt einerseits, wenn eine sogenannte „schwache Blase“ vorliegt. Jedoch gilt dies noch viel mehr, wenn ein liegender Blasenkatheter - also ein Dauerkatheter – zur Anwendung kommt. Beispielsweise wenn die Blase nicht selbstständig entleert werden kann nach einer größeren Operation oder anderen Erkrankungen. Wer jetzt auf „Durchlauf schaltet“, dem droht eine Schrumpfblase. Abhilfe kann hier das Katheterventil schaffen!
Was eine Schrumpfblase ist und wie sie durch den Einsatz eines Katheterventils verhindert werden kann, das erfahren Sie hier!

 

Inhalt:


1. Was ist eine Schrumpfblase?
2. Dauerkatheter – In welchen Fällen ein Blasentraining besonders zu empfehlen ist!
3. Wie kann ein Katheterventil helfen?
4. GHC Katheterventile: Eigenschaften und Vorteile!
5. Fazit


 

1. Was ist eine Schrumpfblase?

Eine Schrumpfblase ist eine pathologische Verkleinerung der Harnblase, begleitet von einer rigiden, undehnbaren Blasenwand. Die Blasenwand ist starr und ihre Funktion massiv eingeschränkt. In der Regel sind auch Harnableitungsstörungen mit einer Schrumpfblase verbunden.

Diese dauerhafte Verringerung des Blasenvolumens beeinträchtigt die Blasenfunktion erheblich. Dies führt zu einem drastischen Rückgang des Blasenvolumens, oft auf weniger als 15 % des ursprünglichen Fassungsvermögens. Gesunde Blasen können abhängig von der Körpergröße bis zu 1,5 Liter aufnehmen, während eine Schrumpfblase nur wenige Milliliter fasst und teilweise nur noch 50 ml aufnehmen kann.

Eine Therapie ist kaum möglich. In schweren Fällen ist ein chirurgischer Eingriff die letzte Option.

 

2. Dauerkatheter – In welchen Fällen ein Blasentraining besonders zu empfehlen ist!

Es gibt eine Reihe von möglichen Ursachen einer Schrumpfblase. Die Verwendung eines Dauerkatheters ist eine davon. Je länger ein liegender Katheter zum Einsatz kommt, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung einer Schrumpflase.

Grund hierfür: Die Dauerableitung des Urins mit einem Katheter in einen Urinbeutel führt zu einer ständigen Entleerung der Blase. Wie bei einem offenen Staudamm ist die Blase praktisch auf „Durchlauf“ gestellt, indem der Harn ungebremst abfließt. Die Blasenmuskulatur begibt ich in eine Art Winterschlaf. Hält dieser Zustand länger an, wird es schwierig bis gar unmöglich, die Muskeln zu reaktivieren.

Besteht jedoch die Prognose – oder die Hoffnung - dass der Patient nur für einen begrenzten Zeitraum auf einen Dauerkatheter angewiesen ist, dann empfiehlt es sich, die Blase intakt zu halten! Die Muskulatur der Blase ist vielschichtig, komplex und autark vom Gehirn. Hat sie sich einmal zurückgebildet und eine Schrumpfblase ist entstanden, ist dieser Zustand unumkehrbar.

Das heißt: Es gilt die Blasenmuskulatur weiterhin zu fordert. Hierfür eignet sich ein Blasentraining mittels Katheterventil.

 

3. Wie kann ein Katheterventil helfen?

Ein Katheterventil dient dazu, die Blasenmuskulatur weiterhin zu fordert. Es trainiert die Blase, indem es der Erschlaffung der Blasenmuskulatur entgegenwirkt. Die Blase bleibt intakt.

Und wie? Ganz einfach! Das Katheterventil verriegelt den liegenden Dauerkatheter und dient so als Sperre. Der Harn fließt erst nach dem Betätigen des Ventils ab. Angeschlossen an den Katheter wird es durch examinierte Pflegekräfte oder den behandelnden Urologen.

CTA: Hier entlang zu den GHC Katheterventilen

 

4. GHC Katheterventile: Eigenschaften und Vorteile!

Care-Flow-Katheterventil

  • Blasentraining: Der Spannungszustand und damit die Funktion der Blase bleibt erhalten. Auf diese Weise wirken Patienten*innen selbstständig der Erschlaffung der Blasenmuskulatur entgegen.
  • Diskretion im Alltag & mehr Lebensqualität: Auf den Urinbeutel kann tagsüber verzichtet werden, vorausgesetzt, der Katheterträger ist körperlich und geistig in der Lage, Blasensignale wahrzunehmen und selbstständig die Blase zu entleeren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen suprapubischen oder transurethralen Katheter handelt.
  • Praktischer Anschluss für die Nacht: In der Nacht kann einfach an das Ventil ein entsprechendes Beutelsystem angeschlossen werden. Dies erfolgt entweder mittels Adapter beziehungsweise Silikonschlauchverbinders. Das Ventil ist auf „permanent geöffnet“ zu stellen, sodass der Urin in den Beutel geleitet wird.
  • Einfache Umstellung zurück auf „Tagbetrieb“: Dazu einfach am Morgen das Ventil schließen. Dann den Stufenkonnektor des Urinbeutels wieder aus dem Adapter ziehen. Fertig!
  • Lässt sich gleichermaßen von Rechts- bzw. Linkshändern bedienen.
  • Variabel: Die Katheterventile lassen sich an alle gängigen Katheter und Urinbeutel anschließen.
  • Einhandbedienung: Sofern der Patient kognitiv dazu in der Lage ist, lassen sich die Ventile einfach bedienen - auch mit nur einer Hand.
  • Individuelle und selbstständige Blasenentleerung: Tagsüber kann die Entleerung der Harnblase im natürlichen Rhythmus auf der Toilette erfolgen oder auch ein Bein- oder Bettbeutel angeschlossen werden.

Care Vent Katheterventil

Ob mit einem Dreh- und Schieberegler oder einem Kippverschluss: Die GHC Katheterventile überzeugen dank der genannten Vorteile und bieten eine einfache Handhabung.

Hier entlang zu den Varianten:

CARE FLOW KATHETERVENTIL mit Kippverschluss

CARE VENT KATHETERVENTIL mit Dreh- und Schieberegler

 

 

5. Fazit: Blasentraining mit Katheterventil

  • Eine Schrumpfblase ist eine ernsthafte Komplikation, die bei langfristiger Verwendung eines Dauerkatheters auftreten kann.
  • Ein Blasentraining bei Verwendung eines Dauerkatheters ist entscheidend, um die Blasenmuskulatur aktiv zu halten und eine Schrumpfblase zu verhindern.
  • Katheterventile sind eine effektive Lösung, um die Blase zu trainieren und ihre Funktion zu erhalten, indem sie den Harnfluss regulieren.
  • GHC Katheterventile bieten viele Vorteile: Dazu zählen eine einfache Handhabung, Diskretion im Alltag und flexible Anwendungsmöglichkeiten bleibt erhalten.
  • Sie ermöglichen eine individuelle und selbstständige Blasenentleerung im natürlichen Rhythmus, wodurch die Lebensqualität der Patienten verbessert und einer Schrumpfblase vorgebeugt wird.

 

 

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Online Gruppentreffen26Juni

Einladung zum Online Gruppentreffen der Inkontinenz Selbsthilfe e.V. – 26. Juni 2024

Liebe Mitglieder und Freunde der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.,
wir freuen uns sehr, euch zu unserem nächsten Online Gruppentreffen am Mittwoch, dem 26. Juni 2024, um 19:00 Uhr einzuladen. Nach den überaus informativen und positiv aufgenommenen letzten drei Treffen möchten wir die Gelegenheit bieten, den Dialog fortzuführen und weiterhin gemeinsam Erlebtes zu teilen sowie voneinander zu lernen.

Das bevorstehende Treffen soll wieder eine Plattform für Austausch, Unterstützung und wertvolle Informationen rund um das Thema Inkontinenz bieten. Zugleich ist es uns wichtig, dass ihr euch wohl und sicher fühlt. Daher möchten wir betonen, dass es keine Verpflichtung gibt, euren Klarnamen anzugeben. Ihr könnt gerne nur mit einem »X« als Vorname teilnehmen und euren Forennamen oder einen frei gewählten Spitznamen als Nachnamen verwenden.

Was euch erwartet:

  • Austausch mit Gleichgesinnten in einer vertrauensvollen Atmosphäre
  • Neue Informationen und Tipps zum Umgang mit Inkontinenz
  • Erfahrungsberichte von Mitgliedern
  • Raum für eure Fragen, Sorgen und Ideen


Um Anmeldung wird gebeten, um die Organisation des Treffens zu erleichtern und sicherzustellen, dass jeder Teilnehmer den Zugangslink und weitere Informationen rechtzeitig erhält. Bitte meldet euch bis zum 25. Juni 2024 unter: ANMELDEN  an.

Wir freuen uns auf ein weiteres bereicherndes Zusammenkommen und darauf, euch alle – ob bekannte Gesichter oder neue Teilnehmer – online begrüßen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

 

Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. ist ein gemeinsames Anliegen vieler Menschen. Der Verein versteht sich als ein offenes Angebot. Unsere Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Den Verein bewegt, was auch seine Mitglieder antreibt: Wir möchten aktiv zur Verbesserung der krankheitsbedingten Lebensumstände beitragen.

 

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