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retrograde Ejakulation

21 Feb 2023 19:48 #1 von peterh.
hallo liebe forumsmitglieder,
hat jemand erfahrung mit retrograder ejakulation?
da dies eine unvermeidliche folge eines harnröhreneingriffes sein wird, hätte ich sehr gern ein paar informationen darüber, wie betroffene dies empfinden, am liebsten ohne beschönigung.
dank im voraus!
peter

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22 Feb 2023 12:29 #2 von Frankfurter
Hallo Peter

wegen Deiner Frage: Schau doch mal bei "Tante Google". Da werden Sie geholfen.

Gruss

Frankfurter

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22 Feb 2023 13:15 - 22 Feb 2023 13:16 #3 von matti
Hallo,

manchmal frage ich mich, ob es wirklich notwendig ist jeden schlechten Tag hier zum Ausdruck zu bringen. Was soll den solch eine Antwort?

Frankfurter schrieb: Hallo Peter
wegen Deiner Frage: Schau doch mal bei "Tante Google". Da werden Sie geholfen.
Gruss
Frankfurter


Hallo Peterh.

ich kann dir aus eigener leidvoller Erfahrung berichten, dass es die Folge eines medizinschen Eingriffs war, die mich am meisten seelisch belastet hat.
Vielleicht war es bei mir eine Frage des Alters, ich war damals erst 26 Jahre alt. Zumindest zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch eine offene Familienplanung.

Man hatte zwar Sperma tiefgefroren, aber mich nicht über die Abläufe und verbundenen Folgen aufgeklärt. Zu nennen sind hier immense Kosten für eine künstliche Befruchtung. Zudem muss die Frau zuvor mit Hormonen vollgepumpt werden.

Zudem empfinde ich ein völlig anderes Gefühl beim Orgasmus, was sich sehr stark vom vorherigen Gefühl unterscheidet.

Gruß
Matti

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22 Feb 2023 13:44 #4 von peterh.

Frankfurter schrieb: Hallo Peter

wegen Deiner Frage: Schau doch mal bei "Tante Google". Da werden Sie geholfen.

Gruss

Frankfurter


hallo frankfurter,
nein, das stimmt nicht. die tante google schreibt nur, was das ist, aber nicht, wie betroffene die sache empfinden.
also insofern war deine meldung nicht hilfreich. solltest du aber bei deinen googlereien etwas finden, was meine frage beantwortet, dann melde dich wieder.
gruss,
peter

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22 Feb 2023 13:59 #5 von peterh.
hallo matti!
herzlichen dank für deine ehrliche antwort.
ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dich das aus den angeln gehoben hat, in diesem frühen alter muss das die seelische hölle sein.
bei mir ist die familienplanung abgeschlossen, ich bin 66 jahre, habe drei inzwischen erwachsene söhne, meine zwölf jahre jüngere (zweite) frau hat selber vier kinder, ich habe daher vor jahren schon eine vasektomie gemacht.
ich mache seit einem jahr selbstkatheterisierung und mein neuer urologe (die beiden vorhergehenden waren unbrauchbar) ist der meinung, ein kleiner eingriff könnte die blasenhalsverengung beseitigen. um dies zu bestätigen gibt es diese woche noch eine blasenspiegelung. aber er hat mich klar darauf hingewiesen, dass eine retrograde ejakulation unweigerlich die folge sein wird.
daher meine frage nach diesbezüglichen erfahrungen.
da ich mittlerweile geübt bin im umgang mit kathetern, neige ich dazu, den eingriff abzulehnen, andererseits ... naja, bin noch unentschlossen.
mal sehen.
schöne grüße,
peter

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22 Feb 2023 14:37 - 22 Feb 2023 14:39 #6 von matti
Hallo Peter,

bei einer Vasektomie bleibt der Samenerguss (Ejakulation) meines Wissens ja erhalten. Spermien sind dann nicht enthalten. Bei der retrograden Ejakulation fehlt die Ejakulation bzw. wird diese in die Blase geleitet. Dies ist ein großer Unterschied im Empfinden. Ich gehe davon aus, dass du seit gut 50 Jahre sexuell aktiv bist. Deshalb frage ich mich, ob dies nicht ebenso ein erheblicher Einschnitt in die Sexualtät darstellen würde.

Wer bin ich, Dir einen abschließenden Rat zu geben. Ich würde mir dies aber sehr gut überlegen, gerade wenn du eine Alternative beschreibst. Ich lese hier so oft von Blasenhalsverengungen. Mitunter beschleicht mich das Gefühl, dass man diese Verengung bei sehr, sehr vielen Mennschen finden würde - die damit überhaupt keine Proleme haben - , würde man den danach suchen. Dies ist aber ausschließlich ein persönlicher Gedanke.

Gruß
Matti

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22 Feb 2023 15:43 #7 von MichaelDah
Hallo Peter,

also ich kann mich da nur Matti anschließen. Ich hatte das Erlebnis auch schon durch Medikamente und das war nicht toll. Ich hab neben etlichen anderen - auch das Blasenhals / Prostata Probleme und hab die OP bislang abgelehnt. Nicht wegen dem hohen Risiko der retrograden Ejakulation (das ist bei mir nicht mehr so wichtig), sondern weil die Sache oft nicht besonders nachhaltig ist und dann nach ein paar Jahren wieder nachoperiert werden muss. Jede OP stellt ein Risiko dar und am Ende ist es leider oft so, das man nur ein Problem gegen ein anderes eintauscht.

Ich nehme mal an es handelt sich bei dir um eine Obstruktion des Blasenhalses. Grundsätzlich bleibt sowohl bei einer Prostata OP (TURP und ähnliche Verfahren) als auch bei einer Blasenhals OP die Sperma Produktion erhalten und beim Orgasmus wird auch Sperma abgegeben. Allerdings ist es oft so, dass der obere Schließmuskel der Blase so beschädigt wird, so das er dann nicht mehr richtig schließt.

Der Mann hat zwei Schließmuskel - der obere schließt sich bei der Ejakulation - was verhindert, das Sperma in die Blase (der kürzere Weg) anstatt in den Penis gelangt. Wenn dieser Schließmuskel durch die OP zerstört wird (oder z.B. durch Medikamente gelähmt wird), kommt unten halt nichts mehr an und du Spülst das ganze beim nächsten Toilettengang raus... Das blöde (was einem auch nicht unbedingt gesagt wird) ist, das selbst wenn eine Prostata OP gut gelaufen ist und der Blasenhals nichts abbekommen hat, oft etwas später auf Grund der Vernarbung eine zweite OP - dann auch am Blasenhals durchgeführt werden muss was dann zu besagtem Problem führt.

Ich für meinen Teil bin zu dem Schluss gekommen das - solange es ohne geht - ich in dieser Richtung nichts unternehmen werde. Aber das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden. Wenn ich jetzt permanent aus diesem Grund auf ISK angewiesen währe, dann würde ich vielleicht darüber nachdenken - aber z.Z. ist das bei mir zum Glück z.Z. nicht der Fall. Wenn du mit ISK gut klar kommst und es keine Blasenentzündungen u.s.w. gibt würde ich mir wirklich gut überlegen ob mir der Eingriff das Wert ist - zumal ja auch ein gewisses Risiko einer Stressinkontinenz in Folge vorhanden ist.

viele Grüße
Michael

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13 Mär 2023 11:09 #8 von ForrestGump
Hallo Peter,
auch ich habe seit 3 Jahren eine retrograde Ejakulation. Ich bin über 50 und die Familienplanung ist abgeschlossen.
Tatsächlich hat mich das Ganze am Anfang auch belastet. Das Erlebnis ist irgendwie ein anderes, das steht außer Frage.
Inzwischen kann ich aber sagen, dass es mich nicht mehr bedrückt. Es gibt sogar Situationen wo das irgendwie auch seine Vorteile hat.

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13 Mär 2023 15:38 #9 von Michael23
Hallo Leute

Ich bin dann wohl wirklich ein Glücksfall hier,hab keine retrograde Ejakulation nach der Blasenhalsinzesion. Dennoch würde ich lieber ohne 6× katheterisieren auskommen und normal pinkeln können.

Lieber Grüße Michael

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