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Botoxbehandlung

02 Sep 2011 17:01 #21 von Flower1981
@Sebald: Melde mich auf alle Fälle nach meiner Operation und berichte wie es gelaufen ist.

Liebe Grüße
Nadja

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14 Okt 2011 09:29 #22 von Flower1981
Hallo zusammen,

also meine Botoxoperation hat nicht statt gefunden. Es war eine einzige Katstrophe im Krankenhaus.

Aber etwas positives gibt es auch zu berichten. Meine Darmfunktion hat sich dank geschrotetem Leinsamen wieder normalisiert, was somit die Operation unnötig macht.

Liebe Grüße

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14 Okt 2011 10:59 #23 von Sebald
Hallo Nadja,

klingt schlimm! Wieseo den konkret nicht? Magst Du berichten? Gerne auch ohne Ortsangabe. Solche Erfahrungsberichte ließt man immer wieder gerne - wenn sie auch für den Betroffenen meist nicht angenehm sind...

Beste Grüße,
Sebald

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14 Okt 2011 13:08 #24 von Flower1981
Hallo Sebald,

klar kein Problem, habe die Sache mittlerweile für mich abgeharkt.

1. Punkt der mich gestört hat. Der Chefarzt sagt mir beim ambulanten Termin, Mittwoch OP und Donnerstag wenn keine Komplikationen nach Hause. Der Arzt der mich aufgenommen hat, sprach von Mittwoch OP und wenn vielleicht dann den Montag nach Hause. Da kam ich mir auch schon ziemlich verarscht vor.

2. Punkt habe eine hochgradige Latexallergie Stufe 9 von 10. Wurde absolut keine Rücksicht drauf genommen. Nach dem Gespräch mit dem Arzt, wollte er Ultraschall machen und hat Latexhandschuhe angezogen. Als ich ihn nochmals auf meine Allergie hingewiesen habe, meinte er nur, er würde mich ja nicht berühren. Daraufhin habe ich gesagt, ich rieche aber die Handschuhe. Das hat sich ständig so fortgesetzt
Dann der dickste Hammer für mich. Muss immer als Erstes operiert werden, wegen der hochgradigen Latexallergie. Habe auch schonmal bei einer anderen Operation einen Allergieschock erlitten.
Tja, in dem Krankenhaus war auch das egal ich war auf dem OP Plan für 12:45 Uhr.

Dann kam der Mittwoch der Tag der eigentlich geplanten Operation. Die Ärzte kamen zur Visite und der Oberarzt meinte, dann bis später im OP. Sie gingen raus, keine Minute später kam der Oberarzt wieder rein und meinte, ich könne nach Hause gehen ich hätte einen Harnwegsinfekt.
War mir aber sicher das ich keinen habe, da ich sowas immer merke und selber den Tag zuvor ein Teststäbchen gemacht habe.
Nun gut habe gefragt was für Bakterien. Darauf bekam ich die Antwort, dafür habe er jetzt keine Zeit er sei auf Visite es käme nachher noch ein Arzt und würde es mir sagen.
Um 10 Uhr war immer noch niemand da. Daraufhin bin ich am Schwesternzimmer fragen gegangen und die sagten, wie zu ihnen soll ein Arzt kommen, die sind jetzt alle im OP.
Dann zwischen 11 und 11:30 Uhr kam der Arzt der mich aufgenommen hatte. Er konnte mir aber nicht sagen was für ein Harnwegsinfekt, da sie eine Kultur angelegt hätten, die was anzeigen würde, aber erst in 72 Stunden ausgewertet werdden kann.
Ich solle nächste Woche anrufen, dann könne er mir auch sagen welches Antiboitikum ich nehmen soll.
Das ist ja schon total unlogisch. Hätte ich einen Harnwegsinfekt kann man doch nicht von Mittwoch bis dann den Montag warten.
Na, ja ich wie gesagt nicht geglaubt, dass ich überhaupt einen habe und bin direkt zu meinem Hausarzt und habe mir nochmals Urinstäbchen geholt. Auch diese hatten nichts angezeigt.
An nächten Tag bin ich zu meinem Urologen, habe ihm die Sache geschildert und dort auch nochmals Urin abgegeben. Er hat auch einen Kultur angelegt.

Das Ergebnis von meinem Urologen es ist alles in Ordnung. Die Kultur hat überhaupt nichts angezeigt.

Dann im Krankenhaus angerufen und gefragt was in der Kultur gefunden wurde. Sie sagten mir e-coli Bakterien. Laut meinem Urologen ist es aber nicht möglich, e-coli Bakterien nur durch trinken wegzubekommen.

Was ich auch komisch fand, habe um 9 Uhr im Krankenhaus Urin abgegeben. Die Kultur wurde aber erst um 16:30 Uhr angelegt. Bis dahin kann dort ja auch was reingekommen sein.

Ich bin auf jedenfall froh, dass die Operation vorerst nicht nötig ist. Denn auf so ein Theater habe ich nicht jedes halbe Jahr Lust und mein Vertrauen ist eh dahin.

Liebe Grüße

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19 Okt 2011 22:50 #25 von zecke990
hallo zusammen

zu diesem thema kann ich euch folgendes berichten.

ich war heute im paraplegikerzentrum, abteilung urologie, für eine video-urodynamische verlaufskontrolle. die untersuchung hat ergeben, dass ich eine neurogene blasenfunktionsstörung habe (sehr hoher blasendruck, restharn 100ml) welche bis heute therapieresistent ist.

anschliessend wurden mir diverse möglichkeiten aufgezeigt. das einspritzen von botulinum, in verbindung mit einem katheter, wäre gemäss arzt die für mich beste und langfristigste lösung (habe die diagnose amyotrophe lateralsklerose). ich hatte schon einmal einen zystofix (bauchdeckenkatheter), welcher nach 4 monaten wegen starken blasenkontraktionen und den damit verbundenen schmerzen entfernt wurde.

der eingriff mit botox erfolgt ambulant. die harnröhre/blase wird örtlich betäubt. über ein blasenspiegelungs-instrument mit einer nadel wird das toxin gespritzt. die schmerzen sind ähnlich/etwas mehr wie bei einer blasenspiegelung.

bis die wirkung des botulinum eintritt dauert es ca. 2 wochen und hält durchschnittlich 6 bis 9 monate. es gibt fälle, wo dass toxin keine wirkung zeigt.

liebe grüsse
zecke990

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01 Jan 2012 18:17 #26 von zecke990
nachtrag:

die botox-behandlung wurde nun ambulant durchgeführt. in meinem fall war die behandlung leicht unangenehmer als eine blasenspiegelung. das botox wurde an 20 verschiedenen stellen im blasenmuskel gespritzt.

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