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Botox - iTind - Prostata

28 Sep 2019 07:19 - 29 Sep 2019 01:30 #1 von Rolibblau
Hallo zusammen,
Mein Thema ist etwas komplex. Im März ging es bei mir los, dass ich nach einer Blasenspiegelung einen heftigen Harnwegsinfekt bekam und ins Krankenhaus musste. Diagnose, Prostata leicht vergrößert, rechte niere gestaut, Blasendivertikel. Ich bekam eine nierenfistel und sollte an der prostata operiert werden, was ich wegen diverser Nebenwirkungen nicht machen ließ. Ich habe dann nach Alternativen gesucht und nach dem Itind gefragt. In Folge weitere Untersuchungen u.a. blasendruckmessung und Spiegelung. Ergebnis, sehr gute Aussichten mit Itind. Es soll jetzt am Dienstag eingesetzt werden, aber gleichzeitig soll ich botox in blase und Blasenschließmuskel bekommen. Des Weiteren einen Bauchdeckenkatheter und eine Schiene in den Harnleiter. Nun frage ich mich aber, ob botox im blasenschließmuskel nicht genauso zu retrograde Ejakulation führt wie eine Turp der Prostata...hat da jemand Erfahrungen?

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29 Sep 2019 01:28 #2 von matti
Hallo Roliblau,

Das iTind ist meines Wissens ja noch ein relativ neue Methode. Ich kann mich nicht erinnern, dass es hier darüber schon einmal einen Erfahrungsaustausch gab.

Das iTind wird vor dem Eingriff in einen gefalteten Zustand gebracht und als flacher Draht in die Harnröhre eingesetzt. Sobald es implantiert ist, beginnt es sich auszudehnen und präzisen Druck auf drei Punkte innerhalb der Prostata auszuüben. In den folgenden fünf bis sieben Tagen erzeugt dieser kontinuierliche Druck eine Erweiterung der Harnröhre, so dass der Urin deutlich besseraustreten kann. Das Implantatwird nach einer Woche wieder vollständig entfernt.

Beurteilen kann ich dies persönlich leider nicht, es klingt aber spannend und erfolgsversprechend. Ich habe deinen Titel einmal um den Begriff iTind erweitert. Dies führt häufig dazu, dass andere Betroffene über die Googlesuche auf diesen Beitrag stoßen.

Ich denke der Bauchdeckenkatheter soll wärend der iTind Behandlung liegen, oder? Klingt für mich nachvollziehbar. Als dauerhafte Lösung, falls notwendig, wäre aber der intermitierende Selbstkatheterismus deutlich vorteilhafter. Während der Behandlung durch iTind wird dies aber ja gar nicht möglich sein.

Ich habe noch nichts davon gehört, dass Botox zu einer retrograde Ejakulation führt. Dies ist ja eher der Fall, wenn der Blasenhals erweitert wird, also beislielsweise durch eine Schltzung oder nach Entfernung der Prostata. Eigentliuch müsste der Schließmuskel durch Botox stärker geschlossen sein. Würde ich aber mit dem Arzt noch einmal besprechen.

Botox hat aber eine Halbwertzeit bzw. Wirkdauer von ca. 6-9 Monaten. Selbst wenn es zu einer retrograde Ejakulation ursächlich käme, wäre dies nicht von Dauer und somit reversibel.

Liebe Grüße
Matti

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30 Sep 2019 18:20 #3 von Rolibblau
Hallo Matti,
danke für deine Antwort. Über das Itind-Verfahren bin ich eigentlich ganz gut informiert worden. der Bauchdeckenkatheter soll gelegt werden, weil später auch noch das Divertikel weg operiert werden soll und dafür würde er gebraucht - sagt der Professor. So wie es aussieht, ist mein Harnleiter direkt am Divertikel. Das soll also noch weg und der Harnleiter soll neu in die Blase implantiert werden....ich weiß aber noch nicht, ob ich diese OP machen lasse
viele Grüße

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