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Sakralnervenstimulation

04 Okt 2019 23:19 #31 von martinK
Hallo Greta

Hast Du schon mal an die PTS (Perkutane tibiale Nervenstimulation) gedacht? Dabei wird der Sakralnerv über den Tibialnerv stimuliert. Dies kann z.B. Dadurch erreicht werden, dass Elektroden in der Nähe des Fussgelenks platziert werden, und der Nerv von aussen über schwache Strompulse stimuliert wird. Die Behandlung kannst Du bequem zu Hause vor dem Fernseher durchführen. Bei mir hat sie gefühlt die Stuhlinkontinenz verbessert (ich habe nur selten kompletten Stuhlverlust), die Harninkontinenz konnte ich dadurch aber nicht lindern.
Die Erfolgschancen sind vermutlich geringer als bei der direkten sakralen Nervenstimulation, aber der Aufwand und die Hürde, sich darauf einzulassen, sind viel kleiner.

Herzliche Grüsse
Martin

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21 Okt 2019 21:22 - 21 Okt 2019 21:23 #32 von Greta
Hallo Martin,

Das mache ich seit Mai (vom Arzt verordnet) und ich soll es auch noch weiter machen. Freundlicherweise wurde mir das Gerät von meiner KK bis Mai nächstes Jahr bewilligt.

Allerdings spüre ich bisher keinen Unterschied. Ich mache parallel dazu aber täglich Irrigation, was die Zahl der Unfälle sowieso erheblich reduziert. Aber oft habe ich vorher noch "normalen" Stuhlgang und den kann ich nach wie vor nicht halten.

Die Dame, die mir das TBS-Gerät erklärt hat, meinte aber auch das man mindestens 6 Monate damit trainieren muss, bis sich eine Veränderung einstellt. Ich wende es 3 x pro Woche für 30 Minuten an.

Zugleich versuche ich gerade auch noch mein Beckenbodentraining zu intensivieren, da sich bei der letzten proktologischen Untersuchung (BeBo-Ultraschall) herausgestellt hat, dass mein Beckenboden stark abgesenkt ist.

VG

Alles Gute!

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22 Okt 2019 22:38 #33 von martinK
Hallo Greta

Danke für die Antwort, alles klar! Ich hoffe, dass PTS Dir etwas bringt.

Herzliche Grüsse
Martin
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27 Okt 2019 09:25 #34 von Biggi1061
Hallo zusammen,

Ich habe seit letzten Freitag einen Beckenbodenschrittmacher. Seit Samstag läuft nun die Testphase. Es ist ein komisches Gefühl und ich bin mir noch nicht ganz sicher ob das alles so richtig ist. Schmerzen in dem Sinne habe ich keine, aber wie gesagt an das ganze muss ich mich erst gewöhnen. Insgesamt fühle ich mich etwas schlapp und leichte Schwäche in den Beinen. Ich brauchte nur eine Nacht in der Klinik bleiben. Am Montag lasse ich mich für erst mal eine Woche krank schreiben und dann werde ich es versuchen. Ich arbeite im Büro und bin dort keiner körperlich schweren Arbeit ausgesetzt. Aber gleich morgen möchte ich nicht wieder los müssen. Es war immerhin ein Eingriff unter Vollnakose. In 14 Tagen hab ich den nächsten Termin beim Proktologen im Klinikum (Operateur), er will dann von mir hören ob es funktioniert. Wenn ja dann ist Ende November die 2. OP und alles wird unter die Haut gelegt.
Ich werde weiter berichten.
Schön wäre es wenn es andere Mitglieder gäbe die auch von ihren Empfindungen in den ersten Tagen nach der OP berichten könnten. Einfach nur um sicher zu gehen, daß das alles so normal ist.

Liebe Grüße Biggi

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27 Okt 2019 19:39 #35 von Elkide
Hallo liebe Biggi,

nach nur einer Nacht im Krankenhaus ist es auf jeden Fall normal, dass sich der Körper erstmal erholen muss. In der Erprobungsphase musste ich genau protokollieren, was ich an Flüssigkeiten zu mir genommen habe, wie oft ich zur Toilette gegangen bin und wie hoch die Ausscheidungen waren. Die ersten Tage musste ich noch in der Klinik bleiben, weil die Programme noch angepasst wurden.

An die SNS habe ich mich sehr schnell gewöhnt und die Schrittmacher nicht mehr gespürt. Die Stuhlinkontinenz hatte sich in der Erprobungsphase bereits um 70 bis 80 Prozent und die Harninkontinenz um 50 bis 60 Prozent gebessert.

Habe die Operationen nie bereut. Bei der letzten Schrittmacherkontrolle wurde festgestellt, dass die Batterie des linken Schrittmachers nur noch ca. 8 bis 10 Monate reicht, während die Batterie des rechten Schrittmachers noch mindestens zwei Jahre hält. Das liegt an der unterschiedlichen Einstellung, aber ich werde mir auf jeden Fall wieder einen neuen einsetzen lassen.

Dir wünsche ich viel Erfolg durch die SNS und gute Besserung.

Liebe Grüße
Elke

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27 Okt 2019 21:37 #36 von Biggi1061
Liebe Elke,

Vielen Dank für deine Antwort. Bei mir hat man wohl unter der OP den Schrittmacher schon eingestellt, nur noch nicht aktiviert. Ich habe Programm 2 mit Stärke 1,5. Heute hab ich auf 1,4 runter geregelt und es geht mir besser. Ich hatte ja auch gedacht das ich ein Tagebuch führen muss, aber davon hat der Oberarzt nichts gesagt. Es wurde auch nichts von Verbandswechsel gesagt.
Morgen früh gehe ich nun erst mal zu meinem Hausarzt und lass mich für die Woche krank schreiben und schau dann mal wegen Verbandswechsel und Co.

Liebe Grüße
Biggi

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28 Okt 2019 08:20 #37 von Elkide
Liebe Biggi,

den Verbandswechsel habe ich von einem Pflegedienst zu Hause machen lassen, da er gar nicht so einfach zu handhaben war. Da ja mehrere Kabel gut verpackt werden mussten, hat der Verbandswechsel ca. dreißig Minuten gedauert. Das Rezept dafür habe ich von meiner Hausärztin bekommen.

Am schlimmsten war für mich, dass ich nicht duschen dürfte. Es war Hochsommer mit Temperaturen von 30 Grad! Bei der zweiten Operation - der Implantation der Schrittmacher - war es dann wesentlich einfacher. Über den beiden Schnitten klebte ein wasserfestes Pflaster, mit dem Duschen erlaubt war.

Dir alles Liebe
Elke

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28 Okt 2019 16:01 #38 von Xana
Ich leide nach einer Rektocelen OP an einer Darm Inkontinenz Stufe III°. Seit letzten Donnerstag (24.10.2019) habe ich einen Beckenbodenschrittmacher und seit Freirag läuft nun die Testphase. Der O - Arzt sagte mir, dass beim Einsetzen der Dioden, sowohl links, als auch recht keine rechte Reaktion erfolgte (sowohl Fuß wackeln noch Schließmuskel zusammenziehen) und es bei mir nicht so recht funktionieren würde. Beim Anschließen am Donnerstag Nachmittag merkte ich auch kein Kribbeln oä. Wahrscheinlich (denke ich?) ausgelöst durch einen heftigen Reizhusten merkte ich dann abends ein Kribbeln in der rechten Pobacke. In der Nacht hatte ich wieder Reizhusten und am Morgen war dann jegliches Kribbeln weg. Freitag wurde dann die linke Sonde angeschlossen und es erfolgte erst keine Reaktion. Später zuckte mein linkes Bein stark und ich verspürte einen Druck im Bauchraum. Wenn ich das Rädchen am Gerät etwas runter reglte wurde der Druck im Bauchraum geringer und das Zucken im Bein ließ auch etwas nach. Samstag wurde ich entlassen und der OA sagte mir, dass sich das alles noch einpegeln würde, auch rechts. Irgendwie ist es ein komisches Gefühl und ich bin mir noch nicht ganz sicher ob das alles so richtig ist. Das Bein zuckt immer noch bis in den Fuß, ich fühle, dass sich der Schließmuskel mehr zusammengezogen hat und nicht mehr so labberig ist. Den Stuhl kann ich dennoch nicht richtig halten, die Reinigung danach ist problemloser und nicht mehr so papieraufwändig. Das positive ist, dass ich nicht mehr so oft Harndrang verspüre, was sogar meinem Mann auffällt. (Toilette ist auch mal frei :) ) Meine Fragen:
1. ist das alles normal, oder funktioniert der Beckenbodenschrittmacher bei mir nicht? Habe ich evtl. eine andere Schädigung, weil ich nichts spüre?
2. Könnte es sein, dass der Arzt auf diesem Gebiet zu wenig Erfahrung haben könnte?
3. kann ich mich mit den Untersuchungsergebnissen und der Genehmigung der KK auch an ein anderes Krankenhaus/ Beckenzentrum wenden und dort den InsterStim einsetzen lassen?
4. Der OA sagte mir von Anfang an, dass die Krankenkassen die Kosten, auch bei erfolgreicher Testung nicht übernehmen wollen und dem Patienten ein schwerer Kampf für die Genehmigung des endgültigen Gerätes bevorsteht, weil wohl die Kosten zu hoch wären.
Ich hoffe, es ist nicht zu viel Text, Infos und Fragen an euch. Liebe Grüße Xana

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28 Okt 2019 18:29 #39 von Elkide
Hallo liebe Xana,

erstmal herzlich Willkommen in unserem Forum der Inkontinenz-Selbsthilfe e.V.

Sicherlich kann es vorkommen, dass es einige Zeit braucht, bis man das richtige Programm bzw. die richtige Stärke findet. Solltest du das Gefühl haben, dass die Einstellungen nicht richtig funktionieren, würde ich mich an deiner Stelle als erstes an deinen behandelnden Urologen wenden.

Falls du kein Vertrauen zu deinen behandelnden Ärzten mehr hast, steht Dir auf jeden Fall immer das Recht auf eine Zweitmeinung zu. Was ich nicht ganz verstehe, ist die Aussage deines Arztes, dass auch nach einer erfolgreichen Testphase die Krankenkasse noch die Kosten ablehnen könnte. Wurde das denn nicht bereits vor der Testphase geklärt? Was nützt ein Test, wenn es bei einer positiven Testung trotzdem nicht bezahlt würde? Irgendwie macht das doch gar keinen Sinn!

Wünsche dir, dass die Probleme bald behoben sind und sich der erwünschte Erfolg bei Dir einstellen wird.

Liebe Grüße
Elke

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28 Okt 2019 23:49 #40 von Biggi1061
Hallo Elke,

Heute war ich nun bei meinem (HA) Doc. Er hat den Verbandswechsel vorgenommen und gemeint das könne mein Mann nun alle 2 Tage machen. Ist in so fern auch nicht das Problem, meine Schwiegertochter nebenan ist vom Fach und macht das dann schon.
Er wollte mich die nächsten 3 Wochen krank schreiben. Aber ich hab mich erst mal nur auf eine Woche eingelassen. Ich muss die Testung im tgl. realen Leben machen und nicht zu Hause auf der chouch.
Heute an Tag 3 hab ich festgestellt das ich kaum was spüre und hab auf 1,6 hochgeregelt. Meinst du das ist in ordnung oder sollte man das so lassen wie bei Entlassung?
Was meinst du wann sich die erste Verbesserung einstellt. Heute hatte ich das Gefühl als wenn da noch nicht gravierend was passiert ist, was ich auch nicht erwarte.

LG Biggi

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