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Beckenbodensenkung /Inkontinent

13 Dez 2017 13:52 #11 von Elkide
Hallo liebe Anna,

es ist völlig normal, dass dir im Moment alles Zuviel wird. Der Hormonhaushalt spielt da sicher auch eine große Rolle. Viele Frauen entwickeln nach der Entbindung eine Schwangerschaftsdepression. Wichtig wäre es, diese auch behandeln zu lassen. Sprich mit deiner Frauenärztin oder am besten mit einem Psychiater über deine Ängste. Es gibt wirklich inzwischen gute Medikamente, die auch nicht mit schwerwiegenden Nebenwirkungen behaftet sind.

Es ist doch klasse, dass der Pudendus-Nerv zwar geschädigt, aber immerhin noch mit 60 Prozent reagiert. Eigentlich müsste man meinen, dass in so einem Falle Krankengymnastik durchaus Wirkung erzielt. Mach dir keine Gedanken, ob du mit 60 Jahren dann inkontinent wirst. Die Medizin macht in dieser Zeit doch auch weitere Fortschritte. Vor 20 Jahren hätte auch niemand gedacht, dass man mit Schrittmachern die Blase oder den Darm zur Tätigkeit anregen kann.

Es gibt so eine große Palette an Hilfsmöglichkeiten, so dass das Leben mit Inkontinenz gut zu bewältigen ist. Ich habe beide Handicaps und es beeinträchtigt mich kaum.

Wünsche dir ganz viel Freude mit deiner Tochter.

Liebe Grüße
Elke

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16 Dez 2017 07:19 #12 von annaba
hallo Elke!

ja, ich denk es kommt alles zusammen.
das schlimme ist halt dass ich gelesen hab dass verletzungen des pudendus nerves zu tierischen schmerzen führen kann. wenn nicht jetzt dann später wenn der nerv weiter gedehnt wird.

und davor hab ich jetzt ANGST.

ich sitz nur noch hier und bin ein häuflein elend.

das ganze ist passiert als mich die hebamme hat so pressen lassen, ich hab rihtig gemerkt wie es da kaputt ging. darüber bin ich so traurig, denn ich hätte gar nicht pressen müssen, ich hatte so starke wehen dass meine tochter alleine rauskam.
sprich die presserei war umsonst. die hat mich voellig veraltet angeleitet, was mir den bebo zerstört hat.
wäre ich nur dagelegen, dann wäre alles besser ausgegangen.

ich bin darüber so verbittert :(
sollten schmerzen dazukommen und dann noch die inkontinenz, was ist denn das für ein leben.

und die schmerzen kann man wohl nicht mit schmerzmitteln beseitigen.

ich hab da echt schon ein trauma weg, was gerade mit meinem koerper passiert.
und frag mich halt auch ob das ganze bebotraining was nützt, wenn die muskeln ja gar nicht mehr richtig versorgt werden.

ich seh meine zukunft nur noch schwarz und grau.

und freu mch so auf gar nihts mehr, alle sache die ich mit meiner tochter mal machen wollte sind halt jetzt eifnach weg

bin so enttäuscht :(

lg anna

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16 Dez 2017 13:47 #13 von Elkide
Hallo liebe Anna,

du darfst dir nicht mit allen möglichen Eventuallitäten die Freude an deiner Tochter vermiesen. Wenn du doch seit der Geburt deiner Tochter jeden Tag dein Beckenbodentraining durchführst, besteht doch überhaupt kein Grund, dass der Beckenboden sich nicht wieder stabilisiert. Genauso verhält es sich mit dem Pudendus-Nerv. Wenn er doch noch über 60 Prozent intakt ist, besteht doch gar kein Grund, weshalb sich das verschlechtern sollte.

Es ist richtig, dass Nervenschmerzen einen schon sehr beeinträchtigen können. Inzwischen ist die Schmerztherapie aber soweit fortgeschritten, dass man das gut im Griff hat. Natürlich hat man schon mal Tage, an denen man die Schmerzen mehr spürt, aber auch dann kann man mit seinem persönlichen Notfallset die Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduzieren.

Was hindert dich denn daran, mit deiner Tochter all das zu machen, was du dir vorgestellt hast? Wenn du Angst vor Inkontinenz hast, nimm dir einfach genug Vorlagen mit oder zieh Windelhosen an. Die sind heute so gut, dass sie eine ganze Menge aufsaugen.

Meiner laienhaften Meinung nach habe ich den Eindruck, dass du eine ausgeprägte Depression hast, die unbedingt behandelt werden muss. Sprich mit deiner Ärztin oder der Gynäkologin darüber, so dass man dir die notwendigen Medikamente verordnet. Am besten wäre wahrscheinlich eine psychosomatische Mutter-Kind-kur.

Wünsche dir ganz doll, dass du bald die notwendige Unterstützung bekommst. Hilfe wäre zum Beispiel beim sozial psychiatrischen Dienst, dem Jugendamt, der Caritas oder - wie bereits erwähnt - der Diakonie zu bekommen.

Alles Liebe
Elke

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16 Dez 2017 14:49 #14 von annaba
Hallo Elke!

ja, da hast du recht. Ich hab schon sehr mit den Senkungen gehadert, aber nachdem ich die Nachricht mit der Pudendus Verletzung hab, ist bei mir alles vorbei. Ich glaub Depression ist nur eine Sache, dazu kommt Posttraumatische Belastungsstörung, und einfach Angst.

Ich hab jetzt so viel gelesen zu Senkungen und Pudendus, dass ich eigentlihc fast nur noch hier im Bett sitze und mich kaum bewege :(

Die Nervendiagnose hat mich jetzt völlig umgehauen. ich hab so viel darüber gelesen, dass die Leute wahnsinnige Schmerzen haben.
Ich war vor der Geburt total gesund, nie krank, und jetzt wird selbst das aufs Klo gehen zur täglichen Tortur, ich glaube chronische Schmerzen würde ich nicht packen.

und dann hab ich hier ein kleines Mädchen sitzen.

Ich kann einfach nicht verstehen warum ich nicht gewarnt wurde. Große Babies können ja viel schaden anrichten, und genau das ist passiert.

ich frag mich ob mich überhaupt jemand an den Senkungen operieren würde mit Nervenschaden, und male meine Zukunft eigentlich so aus dass ich Starke Schmerzen habe, mir in die Hosen mache und dann durch die Senkungen so tolle Sachen dazubekomme wie ständig Harndrang etc.

ich bin da schon auf dem Standpunkt: ich will das nicht.

ich mach mir so Sorgen um mein Mädchen, dass ich ihr alles vermiesen werde weil ich nichts machen kann :(

Ich hätte mir so gewünscht wenigstens der Nervenschaden wäre mir erspart geblieben. dann hätt ich das alles irgendwie verpackt und gesagt ok, es ist so wie es ist, wenn es schlimmer wird dann halt OP.
Aber jetzt diese Diagnose, die wirft mich um.

ich bin schon in psychologsicher Behandlung. Hab mich auch schon völlig zurückgezogen.
Mutter Kind Kur geht nicht, ich habe noch Hunde, mein Freund arbeitet viel. Es ist alles komplett aus den Fugen gelaufen durch die Geburt :(

lg Anna

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17 Dez 2017 14:33 #15 von Elkide
Liebe Anna,

es ist schwierig, die richtige Antwort auf deine Beiträge in Worte zu fassen. Von meinem Standpunkt aus, entbehren deine Ängste jeder Grundlage. Für dich sind aber die Ängste real, lähmen dich und machen es dir unmöglich, sich an den positiven Seiten zu erfreuen.

Du schreibst, dass du wegen deiner Depression bereits in Behandlung bist. Stillst du noch oder warum bekommst du keine Medikamente, die dir die Situation erleichtern würden. Gibt es Oma und Opa oder gute Freundinnen, die dich etwas unterstützen könnten? Falls nicht, könntest du über das Angebot "Frühe Hilfen" (meistens beim Landkreis oder Gesundheitsamt angegliedert) einen Antrag auf Familienhilfe stellen. Die Mitarbeiterin würde dann jeden Tag so zwischen 2 -6 Std. zu dir kommen, dich z. B. bei Arztbesuchen, Behördenangelegenheiten, Spaziergängen, Kochen und vieles mehr unterstützen.

Wünsche dir alles Liebe
Elke

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19 Dez 2017 10:58 #16 von annaba
hallo Elke,

ja, ich bin auch wie gelähmt. als erstes hab ich ja die Senkungen diagnostiziert bekommen. 6 Monate lang nur geweint, aber dann hab ich mich irgendwie damit arrangiert.

die NErven sache plus Bebosenkung haut mich jetzt voellig aus dem Ring.
Ich hab so gehofft dass es nur eine einfache Senkung ist, die ich vielleicht noch behandeln kann mit Physio und Pessar.

Jetzt die Nervensache....hab viel über Pudendus und Schmerz gelesen. Und komm damit gar nicht klar.

Ich sehe mein Leben als total vorbei an. Bei mir ist ja der Bebo gesunken. Ständig drückt es mir auf den Hintern (der Darm nehme ich an?) Nachts liege ich da und es kribbelt in Armen und Beinen. (habe gelesen dass dass typisch ist für Pudendus). Dann liege ich wach, mache mir Sorgen, kann nicht schlafen weil es überall nur kribbelt, und bin am nächsten Morgen hundemüde.

Ich habe so einen tauben Hintern, das GEfühl macht mich echt wahnsinnig :( Alles so taub undn lummelig :(

Gibt es hier denn noch andere mit Pudendus Schaden?

Ich mag schon gar nicht mehr aufstehen. Ich bin ja in psychologischer Behandlugn, und die Psychologin sagt mir immer: ah, da das wird dann im Alter schlimmer.

tja. hm.

ich kann mich an gar nichts mehr erfreuen. Eine normale Senkung hätte ich irgendwie jetzt verkraftet, aber muss zugeben dass alles andere mir jetzt zuviel ist.

Sollte eigentlich bald wieder arbieten. Ich kann nicht. Ich bin total empfindlich geworden gegenüber Stress und Lärm. ich schaffe es gerade mal mich um meine Tochter zu kümmern.

Ich weiss nicht was diese Geburt mit meinem Körper gemacht hat :(


lg Anna

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19 Dez 2017 11:59 - 19 Dez 2017 12:00 #17 von matti
Liebe Anna,

dein urologisches Problem ist dein Geringstes. Was du schreibst ist eine handfeste Depression. Deshalb solltest du sämtliche Kraft aufwenden und dir in diesem Bereich dringend und umgehend Hilfe suchen. Dies solltest du dir wert sein und dies sollte dir deine Tochter wert sein. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, weißt du das es so nicht weitergeht. Du benötigst dringend Unterstützung.

Eine Psychologin die eine fiktive Zukunft schwarz malt, hat ihren Beruf verfehlt.

Ich bitte dich von ganzem Herzen dich dringend an diese Nummern zu wenden: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 oder 116 123 (kostenfrei).
Dort erreichst du die Telefonseelsorge. In deiner Situation ist ein Gespräch wichtig.

Schau Mal, Millionen Frauen haben im laufe ihres Lebens eine Senkung. Nicht ungewöhnlich und fast immer sehr gut behandelbar. Arrangieren ist weder notwendig noch sinnvoll. Man kann und wird dir helfen können, du musst dies aber zulassen.

Sei stark und geh bitte diesen Schritt.

Gruß

Matti
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19 Dez 2017 12:15 #18 von annaba
matti, das ist total lieb von dir, danke!

ja, ich hab eine massive Depression ich habe jetzt gerade die diakonie angerufen. und für heute 15 Urh einen Termin bekommen.

das problem ist bei mir eher die nervensache, anstatt die senkungen. ich hab so angst vor schmerzen, und dass mein leben den bach runter geht, und das tut es irgendwie gerade. alle anderen haben irgendwie so normale senkungen, und bei mir ist der nerv kaputt. und ich frag mich warum ich. warum warum. warum nicht eine normale senkung. :(

ich kann mich über nichs mehr freuen, und sitze nur noch daheim.

mal schauen was die nachher sagen.

ich danke dir ganz lieb für deinen beitrag.

irgendwie im normalen leben versteht einen keiner. da hat man geboren, und dann soll bitte alles gut sein.

die antwort meines FA war sogar: tja, passiert halt.

ich hab dadurch so ziemlcih das vertrauen in die menschheit verloren.

:(
lg anna

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19 Dez 2017 15:25 #19 von Elkide
Liebe Anna,

bin sehr froh, dass du dich aufgerafft hast, um dir Hilfe zu holen. Hoffe sehr, dass du dort auf eine Sozialarbeiterin triffst, die dir weiter helfen kann.

Wie Matti schon geschrieben hat, ist die Senkung und die Schädigung des Pudendus-Nerven dein kleinstes Problem. Wenn ich es recht verstanden habe, hast du ja auch momentan keine Schmerzen. Das ist doch klasse. Die meisten Frauen haben nach einer Geburt eine leichte Senkung, die aber durch gezielte Krankengymnastik leicht zu beheben ist.

Du schreibst nichts von neurologischen Ausfällen - also könnte es doch gut sein, dass sich dein "beleidigter" Nerv wieder erholt.
Wie dem auch sei, quäle dich nicht weiter mit deinen Depressionen rum. Befolge Mattis Rat und wende dich an die Telefonseelsorge. Du kannst dich auch im Akutfall in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben. Die sind dann verpflichtet, für dich und deine Tochter eine geeignete Klinik zu finden.

Drücke die Daumen, dass dein Termin bei der Diakonie erfolgreich ist.

Liebe Grüße
Elke

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21 Dez 2017 07:34 #20 von annaba
Hallo Elke!

ja, es hat gut getan sich auszuheulen. gehe heute um 11 auch nochmla hin.

ja, ich hab ja gehofft auch nur die senkungen zu haben. ich habe ja auch 7 monate geturnt wie wild, und hatte die totale motivation.

aber bei mir ist so viel kaputt da unten:
der pudendus nerv (ich kann wirklich hinten nichts halten:( )
nerven (ich merke gar nicht mehr wenn ich aufs klo muss)
die beckenbodensenkung (im medizinischen ist der Begriff wohl descending perineum syndrom, und von was ich so gelesen hab endet das meist in voelliger inkontinenz und chronischen schmerzen).
und dazu dann die leichten senkungen von blase und darm, die aber keine probleme machen.

ich kann auch gar nicht mehr so aufs klo gehen, muss zig mal mein irrigierungssystem verwenden (ist nur so ein einfaches) wenn ich hier so sitze, brennt bei mir die kehrseite, ich denke das ist der nerv

ich war sooo motiviert, diese kleinen senkungen die mir jeder Gyn diagnostiziert hat wegzuturnen, aber jetzt die diagnose der denervierung haut mich leider um, denn sie nimmt mir jegliche hoffnung das noch was machen zu koennen.

habe aber von der krankenkasse jetzt so ein stromgerät bekommen mss ich nachher mal ausprobieren, das wird wohl so mit elektroden an die haut geklebt.

ich hab halt einfach wahnsinngie Angst dass ich in 10 jahren ein totales wrack bin, und meine Tchter ist dann 10 jahre alt. sie ist jetzt gerad auch in so eier phase wo sie viel machen will, alles anschauen, rumrobben, etc, und es fällt mir jetzt schon schwer :(

dieses descending perineum syndrom ist irgendwie nicht heilbar wie ich lese :( hat das hier noch jemand?

lg anna

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