Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. stellt ihr Angebot vor

zusammengemeinsam1Die gemeinnützige Inkontinenz Selbsthilfe e.V. besteht bereits seit 11 Jahren. Gegründet und betrieben wird der Verein ausschließlich von Betroffenen und Angehörigen. Daraus folgt unsere Motivation, Menschen mit Problemen der Kontinenz Information und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

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Frage zu einem Beitrag bezüglich Beckenbodenschliessmuskel

11 Feb 2018 10:09 #21 von Mike66
Hallo Heribert,

erstmal Danke für Dein Interesse und Deine Zeit. Am eigentlichen Thema des Forums diskutieren wir jetzt zwar vorbei, aber ich hoffe mal es stört keinen. Die PSA Werte von vor der OP...kann ich im Moment nicht mal sagen. Die waren aber interessanter weise nicht soo dramatisch. Der höchste Wert vor OP war 15. Insgesamt war der "Beobachtungszeitraum" mit einem knappen halben Jahr auch eher kurz denke ich. Der Anstieg auch nicht so steil wie jetzt. Post OP 05/17 0,03 - 08/17 0,06 - 11/17 0,14 und die nächste Messung ist morgen. Zwischenmessung beim HA ende 12/17 0,19. TNM T2c N0 M0...es sah also eigentlich nicht schlecht aus. Gleason Score war 3+4.
In der Regel geht man eben bei einem Anstieg so kurz nach der OP und bei dieser Verdoppelungsrate nicht von einem Lokalrezidiv aus. Damit ist eine Bestrahlung der Prostataloge überflüssig.
Dann drücke ich mir mal die Daumen dass es bei mir so gut läuft wie bei Deinem Freund.
Ich bin in Magdeburg in Behandlung. Wer sich ein wenig mit der Materie auskennt weiss wer dort der Chef ist. Ich denke auch dass ich dort gut aufgehoben bin. Außerdem muss ich es eh nehmen wie es kommt.
Allen Lesern einen schönen Sonntag...

LG Mike

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11 Feb 2018 10:48 #22 von herirein
Hallo Mike,

Deine Werte sehen doch nicht so schlecht aus. Wenn nach der Op der erste PSA-Kontrollwert die Nachweisgrenze erreicht wie bei Dir 0,03 ng/ml ist eine systemische Ausbreitung eher unwahrscheinlich und ein Resttumor oder eine Lymphdrüsenmetastase im örtlich begrenzten Bereich des Beckens zu vermuten.

Ich gehe davon aus, das Dir Prof. M. Sch... das ebenfalls so interpretiert. Mit dem PSMA-PET-CT wird sich sicher zeigen, dass die Aussichten deutlich rosiger aussehen, als von Dir befürchtet. Ausschließen kann man eine systemische Erkrankung natürlich selbst bei Gleason 3 + 3 und PSA-Ausgangswerten von unter 5ng/ml nicht, da man weiss, dass auch bei solchen Werten sich schon vagabundierende Tumorzellen in der Blutbahn befinden. Zum Glück werden die aber vom Immunsystem in Schach gehalten und weitestgehend vernichtet.

Ich meine, dass auch dieses Thema hier besprochen werden kann, da eine Folgebehandlung nach RPE durch Bestrahlung, sich erheblich auf die Kontinenz auswirken kann. Nicht selten wird dadurch der N. pudendus, dessen Hauptarm entlang des Enddarms verläuft, soweit irritiert, dass ein kontrollierter Harnabgang nicht mehr möglich ist.

Alles Gute für Dich
Gruß Heribert

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11 Feb 2018 10:56 #23 von Mike66
Hallo Heribert,
eine Lymphdrüsenmetastase ist genau dass was Prof. Sch. vermutet. Er meint aber, dass ein PSMA PET/CT um dass nachzuweisen, erst ab 0,4 Sinn macht. Wenn die Werte so weiter steigen dürfte dass im Spätsommer der Fall sein.
Das Kontinenzproblem kann sich durch eine Bestrahlung bei mir nicht mehr groß verschechtern. Das Potenz Problem dagegen schon. Danke für Deine Guten Wünsche...

LG Mike

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11 Feb 2018 11:41 - 11 Feb 2018 11:47 #24 von herirein
Hallo Mike,

mit einer PSA-Verdopplungszeit von knapp 3 Monaten stimmt die Prognose von 0,4 ng/ml im Sommer 2018. Allerdings liegt die Wahrscheinlichkeit im PSMA-PET-CT dann schon etwas sehen zu können nur bei ca. 50%. Es ist aber auch ein Indiz dafür, dass es sich nicht um einen Resttumor in der Prostataloge handelt, sondern um (eine) LK-Metastase(n). Ich kann nur für Dich hoffen, dass sie im kleinen Becken liegt und damit strahlentechnisch gut erreichbar ist.

Bei einzelnen LK-Metastasen soll Cyberknife die zielgenaueste, effektivste und schonenste Methode sein. www.cyber-knife.net/
Da noch sehr teuer, muss vorher die Kostenübernahme geklärt sein.

LG Heribert

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11 Feb 2018 11:53 #25 von Mike66
...es bleibt mir im Moment eh nur abzuwarten. Was dann kommt, kommt und dann mach ich mir Gedanken wie ich mich behandeln lasse. Zur Zeit drückt mich ein ganz anderer Schuh. Mein Krankengeld läuft demnächst aus. So kommt zu den gesundheitlichen Sorgen auch noch die Finanzielle Sorge hinzu. Dass macht mir gerade noch viel mehr Kopfweh.

LG Micha

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12 Feb 2018 16:16 #26 von Elkide
Hallo Micha,

wenn du von der Krankenkasse "ausgesteuert" wirst, solltest du dich sofort bei der Agentur für Arbeit melden. Du bist zwar nicht im eigentlichen Sinne arbeitslos, aber das AA ist erstmal dein Ansprechpartner. Du wirst ja auf jeden Fall weiter krankgeschrieben sein und somit bekommst du weiter Krankengeld vom ARbeitsamt. Das AA wird dich (evtl. nur deine Akte) dann voraussichtlich zum Med.-Dienst schicken mit der Frage, ob eine Erwerbsminderungsrente auf Zeit für dich infrage kommt.

DIeser ganze Papierkram ist oft sehr mühsam und erfordert viel Kraft. Gerade wenn es einem nicht so gut geht, ist das dann eine zusätzliche Belastung. Aber auch da kannst du dir Hilfe holen. Jede Kommune regelt das anders, aber da kann dir sicher das Bürgerbüro weiterhelfen. WIchtig ist, das du möglichst schnell die entsprechenden Anträge stellst. Erfahrungsgemäß dauert das alles etwas länger und man steht auf einmal ohne Geld da. In so einem Fall müsste dann das Sozialamt erstmal die Bezahlung übernehmen.

Liebe Grüße
Elke

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12 Feb 2018 17:22 - 12 Feb 2018 17:23 #27 von Mike66
Hallo Elke,

danke für Deinen Beitrag und Deinen Hinweis auf das AA. Dass mit dem Übergangsgeld war mir schon bekannt. Das Problem dabei ist, dieses Übergangsgeld ist dazu gedacht die Lücke zwischen der ausbleibenden Krankengeld Zahlung und dem Beginn der Zahlung der Erwerbsunfähigkeitsrente zu schliessen. Dass bedeutet, ich müsste in Rente gehen was ich im Moment aber nicht will. Die Rente ist zu gering um davon Leben zu können. So lange ich kann muss ich arbeiten.
Der Kern des Problems, ich werde Ende März einen beruflichen stufenweisen Wiedereinstieg starten. Soweit kein Problem. (Meine Firma ist mehr als entgegenkommend.) Zahlt die Kasse in dieser Zeit nicht mehr, zahlt das AA in der Zeit weiter. Danach würde ich wieder arbeiten wollen. So ab Juni/Juli. Sollte ich danach aber auf Grund einer notwendigen Behandlung (Bestrahlung/OP) vorrübergehend nicht arbeiten können, bekomme ich in dieser Zeit von keinem Geld. Das bereitet mir diese Kopfschmerzen. Außerdem, würde ich in Rente gehen wäre diese sicher nur befristet. Nach zwei Jahren mit mitte 50 finde ich dann nix mehr. Eine weitere Frage ist, wie lange und kann man überhaupt nach einer weiteren Behandlung noch arbeiten. Viel zu viele Fragezeichen in meinem Kopf....

LG Micha

P.S. Anfang März hab ich einen Beratungstermin beim VDK eventuell können die mir einen Tip geben....

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12 Feb 2018 20:13 #28 von Elkide
Hallo lieber Micha,

kann gut verstehen, dass du dir Gedanken machst - es ist wirklich eine schwierige Situation.

Wenn im Moment kein Kostenträger zuständig ist, muss das Sozialamt dir Hilfe zum Lebensunterhalt sowie die Kosten der Mietzahlungen bzw. anfallende Kosten bei Wohnungseigentum bezahlen.

Wünsche dir, dass du bald wieder arbeiten kannst und es dir gesundheitlich gut geht.

Liebe Grüße
Elke

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12 Feb 2018 21:00 #29 von Mike66
Liebe Elke,

danke für Deine guten Wünsche und für die Anteilnahme. Heute war ich zur PSA Wert Bestimmung und Mittwoch erfahre ich den Wert. Mal sehen was dann kommt.

LG Micha

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15 Feb 2018 13:26 #30 von Sonja13
Lieber Micha,
Ich habe deine Beiträge hier mitgelesen und drücke dir schon seit Tagen die Daumen, dass der Wert am Mittwoch nicht weiter gestiegen ist. Grüße Sonja

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