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Blasenentleerungsstörung nach langjähriger Verengung

18 Feb 2016 19:19 - 18 Feb 2016 19:20 #41 von Annabelle
Hallo Jochaim,

zu Deinem Problem kann ich nichts sagen, aber ich bin seit Jahren in der Neuro-Urologie des Franziskus-Krankenhauses an der Viersener Straße in Behandlung. Diese Neuro-Urologie gehört mit zu den besten in Deutschland. Wenn Du auch dort in Behandlung bist, dann bist Du meines Erachtens dort bestens aufgehoben. Viel Erfolg für die anstehende Operation wünsche ich Dir.

Lieben Gruß, Anna

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16 Okt 2018 10:24 #42 von Theo_15
Hallo Johannes,

ich habe ein ähnliches Problem, wie 2015 von geleb geschildert (Restharn 200ml, während Blasenspiegelung keine Verengung festgestellt, Mutmaßung: Blasenhalssklerose mit Empfehlung zur Blasenhalsinzision).

Du schreibst u. a. davon, dass eine Elektrostimulation auch von außen eine Linderung verschaffen kann, was das Öffnen des Blasenhalses angeht. Kannst Du hierzu ein bestimmtes Gerät empfehlen, welches man käuflich erwerben kann? Ich möchte einfach alles ausprobieren, bevor ich mich unters Messer lege.

Beste Grüße, Theo

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30 Okt 2019 09:58 #43 von owels
Hallo Jens,

Ich habe Deinen Erfahrungsbericht mit Interesse gelesen. Mir wurde auch eine Blasenhalsschlitzung angeraten. Da ich ebenfalls unbedingt eine retrograde Ejakulation vermeiden möchte bin ich gerade dabei mir Zweitmeinungen einzuholen.
Sehr interessant fand ich Deine Information bzgl. des `Kommaschnittes`. Ich hatte diesen sowohl bei meinem Urologen sowie auch bei einem Oberarzt erwähnt. Beide sind nicht wirklich darauf eingegangen und erklärten mir das ein Y-Schnitt gemacht wird.
Jetzt habe ich noch einen weiteren Termin Rechts der Isar und wäre sehr an dem Namen des Operateurs interessiert der die OP bei Dir gemacht hat. Würdest Du mir diesen geben ?
Viele Grüsse
Oliver

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23 Feb 2020 10:57 #44 von geleb
Hallo zusammen,

ich war eine Weile nicht mehr hier, habe aber eben in meinen alten Beitrag geschaut und gesehen, dass hier noch Fragen gestellt wurden. Wahrscheinlich ist es für die Fragenden leider zu spät, aber u.U. kann die Beantwortung der oder dem ein oder anderen ja doch auch im Nachhinein noch helfen. Deswegen will ich das hier kurz nachholen.

Vorab ein kurzes Statusupdate zu mir: Ich habe seit der OP tatsächlich keine Probleme bei der Blasenentleerung. Meine alljährlichen Kontrollen beim Urologen zeigen minimale Restharnwerte, aber alles im normalen Rahmen und kein Grund zur Sorge. Die OP hat mir tatsächlich eine riesige Lebensqualität beschert.

Zu den Fragen:

Du schreibst u. a. davon, dass eine Elektrostimulation auch von außen eine Linderung verschaffen kann, was das Öffnen des Blasenhalses angeht. Kannst Du hierzu ein bestimmtes Gerät empfehlen, welches man käuflich erwerben kann?


Ich hatte das CombiStim XP. Durch die Krankenkasse wurde das Gerät leihweise zur Verfügung gestellt. Letztlich ist das Beckenbodentraining. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es bzgl. meines eigentlichen Problemes natürlich ursächlich keine Verbesserung gebracht hat. Ein starker Beckenboden ändert nichts am zu engen Blasenhals.
Insofern hätte ich mir das sparen können - wenn die Sache bei dir anders liegt, probier es aber aus!

Jetzt habe ich noch einen weiteren Termin Rechts der Isar und wäre sehr an dem Namen des Operateurs interessiert der die OP bei Dir gemacht hat. Würdest Du mir diesen geben ?


Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das angebracht ist, hier Namen von Ärzten öffentlich zu posten. Ich fühle mich zumindest nicht wohl dabei :) Ich kann ggf. per direkter Nachricht mehr dazu sagen. Aber, und das ist tatsächlich für mich das wichtigste: Ich habe mich in der dortigen Urologie vollumfänglich gut aufgehoben gefühlt. Die Untersuchungen und der Eingriff wurden im Team vorab besprochen und abgestimmt, und wer es letztlich durchführt, war mir wiederum dann gar nicht mehr so wichtig. Da würde ich dem Team dort und den Prozessen vertrauen.

Viele Grüße und euch allen Gesundheit!
Jens

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16 Mai 2020 21:47 #45 von Seb
Hallo Jens,

Ich bin neu hier im Forum und bin auf Deine Leidensgeschichte gestoßen und habe mit sehr großem Interesse Deine Erfahrungsberichte gelesen, da Deine Geschichte mit meiner nahezu identisch ist. :unsure: Die hohe Querbarre ist auch mein Problem und bei mir hat sich auch die Blase derart vergrößert, dass diese bereits bis zu ca. 1200 ml fassen kann und der Restharn liegt bei ca. 400 ml.
Bei mir wurde bereits eine Urodynamische Untersuchung, MRT vom Kopf bis zum Steißbein und natürlich auch eine Blasenspiegelung durchgeführt. Die Blasenspiegelung ergab dann die Diagnose der Querbarre. Das Tamsulosin bzw. Urorec reduziert den Widerstand beim Wasserlassen deutlich aber ich komme nicht unter die 400ml Restharn, weil die Blasenwand so verdickt ist, dass diese sich nicht mehr weiter zusammenziehen kann. Seit einer Woche habe ich einen SPK Katheter um die Blase dauerhaft zu entlasten, damit sich diese etwas regenerieren kann. Erste Prognose ist, dass ich den SPK für die nächsten 6 Monate haben soll/werde und leider habe ich auch schon meine ersten negativen Erfahrungen nach der Erstanlage machen müssen...

An dieser Stelle möchte ich aber erstmal an alle In diesem Forum und auch besonders an dich Jens vielmals danke für Eure/Deine Beiträge und Hilfestellungen sagen. Der SPK und der Umgang mit den Urinbeutel kann einen fast überfordern aber dieses Forum und die Beiträge haben mir den Einstieg extrem erleichtert.

Mein Urologe hat mir als Maßnahme nach der Entlastung der Blase mit dem SPK den einseitigen ejakulationsprotektiven Kommaschnitt vorgeschlagen.
Ich bin 38 Jahre alt, wohne in der Nähe von München und Deine ganzen Befürchtungen die Du hattest kann ich nur teilen. Es ist absolut verständlich, dass du den Namen des Operateur nicht ins Netz stellen möchtest aber Ich möchte Dich trotzdem bitten mir den Namen des Operateur zu nennen (per Email?).
Der erste Chirurgen mit dem ich einen Termin hatte, möchte bei mir den Blasenhals komplett schlitzen und das möchte ich natürlich nicht.

Viele Dank schon mal!

Viele Grüße
Seb

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18 Mai 2020 10:48 #46 von geleb
Hallo Seb,

wie passend, dass ich gerade jetzt hier nochmal reinschaue. Die Parallelen sind offensichtlich - und auch, wenn jeder Fall im anders ist, kann dir das schon Mut machen!

Lass dich vom SPK nicht nerven. Das ist jetzt die Zeit, in der sich deine Blase seit Jahren der Überbelastung mal regenerieren kann und bestimmt auch wird. Man gewöhnt sich daran - ich war mit meinem sogar auf der Wiesn :D
Die dicke Blasenwand wird zurückgehen - vielleicht nicht auf einen Normalwert, aber jeder Millimeter hilft. So wars bei mir.

Wer operiert hat, kann ich dir per PN sagen - schreib mir bitte direkt. Ich weiß aber in der Tat nicht, wie sinnvoll die Angabe ist. Dein Fall wird im Krankenhaus vorgestellt und besprochen. Bei jungen Patienten sind die bei derartigen Eingriffen nach dem, was mir gesagt wurde, extrem vorsichtig, um nichts zu riskieren. Ergo wird der Kreis aus Ärzten die beste personelle Entscheidung für deinen Eingriff treffen und darauf muss man sich dann verlassen. Im übrigen kann nach meinem Kenntnisstand durchaus erstmal sehr "vorsichtig" geschlitzt werden und erst (zum Beispiel) die andere Seite gemacht werden, wenn das Ergebnis nicht ausreicht.

Wenn du bei München wohnst, würde ich mich an deiner Stelle beim MRI in der Urologie vorstellen. Nimm alle Unterlagen mit und lass dich beraten. Ich habe vom rechts der Isar einen sehr guten Eindruck von den Mitarbeitern und Ärzten dort bekommen und wurde bestmöglich, kompetent und freundlich, behandelt.

Halte und/mich auf dem Laufenden! Dir alles Gute!
Jens

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18 Mai 2020 15:48 #47 von Seb
Hallo Jens,

Ich finde es klasse, dass Du nach wie vor dem Thema in diesem Forum folgst und Tipps für andere Betroffene gibts. Die persönliche Antwortfunktion ist die Kurzantwortfunktion, richtig? Ich Versuchs mal.

Viele Grüße und Danke schon mal.

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