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Sakralnervenstimulater SNS - Krankschreibung?

07 Mär 2016 21:11 #1 von Elkide
Hallo liebe Forumsmitglieder,
Kann mir jemand sagen, wieviele Tage ich nach der SNS op voraussichtlich krank geschrieben werde? Sollte 7 - 14 Tage nach der Testphase der Schrittmacher dauerhaft implantiert werden, muss man dann wieder 5 Tage im Krankenhaus bleiben und wie lange ist dann die Krankschreibung? Es geht mir nur darum, ob ich insgesamt länger als 14 Tage ausfalle, da ich mich dann um eine Vertretung kümmern müsste. Für entsprechende Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüße
Elkide

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07 Mär 2016 21:19 #2 von karin m
Hallo Elkide
Ich hatte Anfang Dezember die erste OP und dann im Januar die endgültige Op und bin noch heute Krankgeschrieben ,weil ich noch Schmerzen an den Narben habe .
Du solltest nicht zu früh wieder arbeiten und den Akkus Zeit lassen sich in Ruhe festzusetzten und zu verheilen .Natürlich ist das bei jedem unterschiedlich ,aber aus Erfahrung kann ich sagen ,man braucht die Zeit.
Liebe Grüße Karin
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07 Mär 2016 21:27 #3 von Ano
Moin Elkide!

Frag Deinen behandelnden Arzt danach. Er kennt Deine persönliche Situation bzw. Deine körperlichen Befindlichkeiten am besten. Jeder Mensch ist anders und man kann nicht pauschal sagen, wie lange eine Krankschreibung dauern würde.

Es hängt auch sehr stark von der beruflichen Tätigkeit des einzelnen ab. Schweres Heben oder Tragen z.B. ist in den ersten Wochen tabu und langes Sitzen auf einem unbequemen Bürostuhl könnte u.U. ebenfalls Schmerzen bereiten - nämlich dann, wenn der Sakralnervenstimulator über dem Po-Bereich implantiert wird.

LG, Ano
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07 Mär 2016 21:50 #4 von Elkide
Hallo liebe Karin und liebe Ano, ganz herzlichen Dank für eure schnellen Antworten. Aus den Antworten entnehme ich, dass ich wahrscheinlich nicht gleich am nächsten Tag der Krankenhausentlassung wieder einsatzfähig bin, sondern wahrscheinlich dann doch zwischen den beiden Op's pausieren muss, da ich oft längere Autofahrten machen muss.
Nochmals danke.
Liebe Grüße
Elkide

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07 Mär 2016 22:19 #5 von Annabelle
Liebe Elkide,

ich war nach jedem Krankenhausaufenthalt 14 Tage arbeitsunfähig. Ich habe sogar mit den externen Geräten während der Testphase gearbeitet. Ich unterrichte an verschiedenen Schulen, so dass ich durchaus auch längere Autofahrten auf mich nehmen musste. Das hat aber alles ganz wunderbar funktioniert. Natürlich ist meine Arbeit nicht mit großen körperlichen Anstrengungen verbunden. Die habe ich z. B. im Haushalt konsequent vermieden und keine schweren Einkäufe getragen. Das tue ich eigentlich bis heute nicht mehr.

Alles Gute für die bevorstehende Testphase und Implantation.

Lieben Gruß, Anna
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07 Mär 2016 22:40 #6 von Elkide
Danke liebe Anna. Jetzt habe ich doch eine Vorstellung, was in etwa auf mich zukommt. Hatte eigentlich gedacht, gleich nach den 5 Tagen Krhs wieder zu arbeiten. Ein paar Tage danach werde ich dann wohl doch noch zu Hause bleiben.
Liebe Grüße
Elkide

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07 Mär 2016 22:44 #7 von Elkide
Danke liebe Anna. Jetzt habe ich doch eine Vorstellung, was in etwa auf mich zukommt. Hatte eigentlich gedacht, gleich nach den 5 Tagen Krhs wieder zu arbeiten. Ein paar Tage danach werde ich dann wohl doch noch zu Hause bleiben.
Liebe Grüße
Elkide

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07 Mär 2016 22:51 #8 von Annabelle
Liebe Elkide,

ich habe meinen Kalender noch einmal angeschaut. Tatsächlich war ich insgesamt jeweils 14 Tage arbeitsunfähig, also die Woche, in die der Krankenhausaufenthalt fiel und 1 Woche nachher. Mir hat das auch gereicht.

Lieben Gruß, Anna
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08 Mär 2016 20:24 #9 von Elkide
Liebe Anna,
vielen Dank. Das hat mir bzgl. Vertretngsregelungen weiter geholfen.

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09 Mär 2016 07:51 - 09 Mär 2016 07:52 #10 von matti
Hallo Elkide,

auch von mir noch, wenn auch etwas verspätetes willkommen.

Du fragst ja in deinem Beitrag, wie lange man voraussichtlich nach einer solchen OP krankgeschrieben ist. Bislang haben die Betroffene geantwortet, bei denen alles mehr oder weniger glatt gelaufen ist.

Zur Ehrlichkeit, oder besser Objektivität, gehört dann aber auch einmal eine Rückmeldung von jemanden, bei dem die Zeit nach der OP alles andere als glatt lief.

Ich hatte zunächst nach der Implantation massive Wundheilungsstörrungen. Einige Tage nach der OP bin ich zu einer Anschlußheilbehandlung gefahren. Grundsätzlich ist dies aus meiner Sicht immer empfehlenswert, weil Geist und Körper nach einer OP unter Vollnarkose durchaus einmal eine Pause und Erholung verdient haben.

So hatte ich beispielsweise nach meiner letzten Vollnarkose (andere OP, aber von der Länge vergleichbar) ein erhebliches Durchgangssyndrom. Kognitive Fähigkeiten und die Konzentrationsfähigkeit waren über einige Wochen erheblich eingeschränkt.

In der Anschlußheilbehandlung rebilierte mein Körper ganz offensichtlich gegen den Fremdkörper. Ich bekam über 41 Grad Fieber, sodass man die AHB schon abbrechen wollte.

Ich war mehrere Wochen ausser Gefecht gesetzt.

So kann es auch laufen, auch wenn ich dir natürlich alles erdenklich Gute wünsche.

Gruß

Matti
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