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Detrusor Spinkter Dyssynergie auch anal möglich?

18 Nov 2012 08:44 #1 von Achim67
Ich habe seit einigen Jahren vermutlich wegen eines Bandscheibenvorfalls mit Myelonkontakt zw BW 8 und 9 eine instabile Blase und einen Sphinkter Tenesmus wie der Urologe schrieb, der Blasenschließmuskel ist so kräftig, dass einschieben eines Katheters fast unmöglich ist und wenn dann einer drin ist dieser sogar zugedrückt wird. Eine wegen der im Ultraschall erkennbar verdickten Blasenwand (Trabekelblase?) angezeigte Blasenspiegelung war technisch nicht möglich, nicht einmal die Spülflüssigkeit kam durch, geschweige denn die Sonde. Mit viel Mühe habe ich es gelernt den Schließmuskel bei Bedarf einigermaßen zu entspannen und mich zu entleeren, über den Harndruck auf den Schließmuskel auch wieder zu spüren wann ich muss. So bin ich jetzt im Normalfall nicht mehr auf Hilfsmittel angewiesen ... gewesen...

Neues Szenario ist ein Problem mit dem Stuhlgang, der bei mir seit ewigen Zeiten immer sehr weich ist, wenn aber mal nicht, dann schnell zu einer Analfissur führt. Neulich war das so schmerzhaft und keine Entleerung mehr möglich, dass ich zur Notaufnahme ging, wo abgeführt wurde. 5 Tage später fand ich mich im gleichen Krankenhaus ein um unter Vollnarkose eine Analuntersuchung machen zu lassen, ohne Narkose war das nicht möglich weil der Muskel dicht macht und wahnsinnige Schmerzen auftreten. Eine Ausschneidung des Wundbereichs wollte ich nicht haben weil mich die Bilder die man da im Netz findet so schockierten dass ich nicht erwarte dass sowas bei mir heilt weil der Bereich wegen der Verkrampfung nicht ausreichend durchblutet wird. Die Bitte um außerordentliche Vorsicht wurde natürlich vom Professor Metzger missachtet und ich liege hier und blute in meine Slipeinlage |-( und fürchte mich vor jedem Gang zum Klo.

Die Frage und der Gedanke bei der Sache es erscheint mir so, als würde sich auch der Darmschließmuskel dann wenn etwas egal ob von innen oder außen durch ihn durch soll automatisch verkrampfen und ich habe keine Möglichkeit ihn willentlich zu entspannen während ich "drücke"... (bei der Blase ist das ja einfacher, da läuft es irgendwie von selbst wenn ich den Schließmuskel entspanne) Ist das eine Darm DSD? was kann ich tun?

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20 Nov 2012 00:44 #2 von matti
Hallo Achim,

der Gedanke bei der Sache es erscheint mir so, als würde sich auch der Darmschließmuskel dann wenn etwas egal ob von innen oder außen durch ihn durch soll automatisch verkrampfen und ich habe keine Möglichkeit ihn willentlich zu entspannen während ich "drücke"...


So falsch könntest du gar nicht liegen. Es ist ein natürlicher Reflex des Körpers mit Anspannung auf etwas schmerzhaftes (und sei es nur die Angst davor) zu reagieren.

Natürlich könnte die ganze Sache auch mit deiner Grunderkrankung im Zusammenhang stehen, letzlich sind die gleichen Regionen sowohl für die Blasen- wie auch Darmsteuerung zuständig.

Ob der Prof. wirklich deine Bitte missachtet hat, kann ich nicht beurteilen. Letzlich wird er wahrscheinlich das aus seiner Sicht medizinisch notwendige getan haben.

Ein Proktologe könnte genauso hilfreich sein wie ein Neurologe, um deinen Fall zu beurteilen.

Matti

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20 Nov 2012 16:48 #3 von Achim67
Danke Matti,

der Herr Schließmuskelüberdehner (auch 5 Tage nach der Untersuchung immer noch sehr schmerzhaft, nässend und veränderte Oberfläche) war angeblich ein Darmchirurg... der nächste Termin ist beim Internisten, der laut Chirurg direkt eine Darmspiegelung machen sollte, was ich aber wegen der neuerlichen Verletzungsgefahr zunächst nicht haben möchte, er soll erstmal herkömmlich versuchen die Ursache des Dauerdurchfalls heraus zu bekommen.

Mit den Neurologen habe ich so derart schlechte Erfahrungen gemacht (siehe vor ca 2 Jahren im Vorstellungsforum glaube ich), dass es eines Wunders bedürfte dass ich da nochmal Vertrauen fasse. Überhaupt sind meine Erfahrungen mit Ärzten zu 90% schlecht, so dass ich lieber mit Menschen ohne Diplom spreche/schreibe, die wirkliche Erfahrungen auf dem Gebiet haben. Wenn man versucht den Gesamtzusammenhang zu verstehen, kann man sich eher helfen als wenn ein Superspezialist wieder mal den ganzen Untersuchungsapparat ausprobiert am treudoofen Privatpatienten. Der MRT-Fotograf der nichts von den neurologischen Auswirkungen versteht, der Neurologe der die MRT-Bilder nicht gründlich anschauen mag weil er behauptet sie sowieso nicht verstehen zu können, der Urologe der einfach mal ein Mittelchen nach dem anderen probiert aber die Schließmuskelverkrampfung auf dem Röntgenbild und bei der Urodynamik nicht berücksichtigt... der nächste Urologe dem die Blasenspiegelung misslingt, der davon aber nichts in den Arztbrief schreibt .... ich hab sie alle so satt

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