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Pessare

01 Dez 2006 11:31 #1 von Jens Schriever
Pessare

Bei der weiblichen Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz) wird immer von Beckenbodentraining, TVT-OP, und Biofeedback geschrieben. Kaum einer weiß dass Pessare nicht nur zur Verhütung sondern auch bei Belastungsinkontinenz und Senkungsbeschwerden eingesetzt werden. Pessare sind in Kombination mit Beckenbodentraining eine Alternative zur OP. Es gibt verschiedene Formen von Pessaren. Am häufigsten sind Ring oder Schalenpessare. Der Würfelpessar wir bei starker Senkung eingesetzt, und haftet an der Scheidenwand. Ring und Schalenpessare finden ihren Halt, indem sie innerhalb der Scheide auf den Beckenboden aufgelegt werden. Die Pessare stützen indirekt die Harnröhre. Die verschobene Lage der Harnröhre wird korrigiert, und der Harnröhrenverschluss kann wieder funktionieren. Die Auswahl des Pessars und Größe geschieht durch den Arzt. Nach der Auswahl eines geeigneten Pessars erfolgen das erste Einlegen und eine genaue Anleitung in der Arztpraxis. Ein Belastungstest bei voller Blase mit Husten und Hüpfen wird noch in der Praxis durchgeführt. Verliert die Patientin dabei keinen Urin, wurde die richtige Größe ausgewählt. Je nach Grad der Inkontinenz können die Pessare ganztags oder nur bei körperlichen Belastung, zum Beispiel beim Sport getragen werden. Zur Blasenentleerung muss das Pessar nicht entfernt werden. Am Morgen wird es von der Patientin selbst eingesetzt, am Abend kann es durch einen Faden wieder herausgezogen werden. Zum besseren Einführen wird es mit Östrogenhaltiger Creme beschichtet.
Gereinigt wird das Pessar nur mit klarem Wasser.
Ich setze hier noch ein Link über die Pessarbehandlung: http://www.blasenzentrum-frauenfeld.ch/de/str_pes.php


Gruß Jens

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02 Dez 2006 13:53 #2 von klaro
aus diesem Link find ich endlich mal interessant, wie auf die Urinmenge (Ausscheidung) vn 2 lt.bis 3 lt.hingewiesen wird, nicht bloss immer dies als Trinkmenge(oral).
Dies ergibt doch schon eine kleine Steigerung in die Trinkmenge.
Ebenso verfügt die Website über ein echt gutes Miktionsprotokoll (Trinkmenge, Miktion)

also sehr sehr lesenswert.

Ebenso interessnt der Hinweis zu Preiselbeersaft. Vorgeudend 3 mal tgl 1 dl. und bei Vorbeugender Wirkungsweise,(vorbeugend gegen wiederkehrende Blasenentzündung) je 1 dl. abends.vor ins Bett gehen.

Ebenso dass dies entzündungshemmend wirkt auf die Schleimhäute, also EBENSO auf die Mund-Zahn-Schleimhaut.)Entzündungen. Womit man also gleich beides vorbeugend UND zugleich behandeln kann. Die Seite ist allgemein sehr informativ.. Das Spital Frauenfeld kenn ich seit anno dazumal und "nur" in positiver Erfarhung.

Danke Jens, für den link. Dies wurde ja auch in der von mir genannten Fernsehsendung, vorgestellt. Diese Sendung wurde ja vom blasenzentrum Frauenfeld auch mitgestaltet.

Leider hatte sie so einen Pessar vor sich in den Hilfsmmitteln liegen, ihn aber nicht mit Namen genannt. Hier bin ich derselben Meinung, dass das Pessar, in der Medizin wohl bekannt ist, aber leider niicht so "einfach" als Information und Hilfsmittel zu den Patienten kommt.

Dies meine objektive WArhnehmung. Eigentlich schade, könnte so ein Pessar, doch so man unangenehmes Leiden lindern. Zumindest bis weitere Lösungen gefunden werden.
Umsowichtiger ist es, dass die Patienten sich informieren und den behandelnden Arzt, halt wieder mit "dem eigenen Wissen" konfrontieren.

Auf gutes Gelingen und danke Jens, für deinen wichtigen link. klaro

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