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Blasenshrittmacher

09 Aug 2022 16:58 #1 von Zoobraunbaer
Hallo
Ich bin 56 Jahre alt und von Beruf Tierpflegerin im Zoo,´.
Im Mai bekam ich die Testphase des Blasenschrittmacher implantiert und 6 Wochen später komplett implantiert. ich war überglücklich,dass ich endlich wieder "dicht" war. Seit ca 20 Jahren habe ich schon mit Blasenentleerungsstörungen,Blasenentzüdungen,Stressblase und Inkontinez zu tun. Jahrelang bekam ich verschiedene Medikamente, aber nichts half. Durch eine schwere Blasenentzündung, die nur mit einer Antibiotikainfusion zu behandeln konnte,wurde ich auf eine Botoxbehandlung hingewiesen. Mein Urologe fand das es nichts bringen würde, so dass ich den Arzt gewechselt habe.
Dort bekam ich 3 Jahre Behandlung mit Botox in die Blase gespritzt. Alles war soweit okay, nur das ich morgens und abends kathedresieren musste, da immer zuviel Urin in der Blase war und ich wieder Entzündungen bekam.
Nach dieser Zeit hatte die Botoxbehandlung ihre Wirkung verloren und meine Urologin stellte mich in Neunkirchen/Saar im Marienkrankhaus vor. Dort wurde ich in das Programm aufgenommen. Als ich nach 2.OP entlassen wurde, erzählte man mir dann,die Urologie wird zugemacht und keine OPs und Nachbehandlungen mehr durchgeführt.
2Monate nach der OP fing ich wieder an zu arbeiten, Anfang September fingen dann die ersten Probleme an. Ich hatte 2 Programme auf dem Gerät, die ich dann tauschte,aber ich musste wieder ständig auf die Toilette, musste wieder Vorlagen benutzten und so musste ich mir einen neue Klinik suchen.
Im Klinikum Worms habe ich einen schnellen Termin bekommen, allerdings musste ich dafür 1,5 Std fahren.
Dort wurden weitere Programme im Gerät gespechert und die Alten umgestellt.
Seit dieser Zeit bin ich fast alle 2 Wochen dorthin gefahren und warsehr zufreiden dort.
Leider war dann im Dezember eine Elektrode ab und im Februar dann die nächste. Elektrode 3 und 4 hatten dann eine Vernarbung und funktioierten auch nicht mehr ganz.
Nach dem Antrag Schwerbehinderung im August 2021, Anerkennung von 30% im Februar, ohne die Berücksichtung Blasenschrittmacher, habe ich mit der VdK den Widerspruch eingelegt. Bis jetzt noch nichts gehört. (Liegt wohl an dem Ergebnis 2.OP)
Am 2. Mai wurde ich dann wieder operiert und die Elektroden neu angeschlossen. Ich war froh darüber,dass alles wieder funktionierte.
Die Wundheilung funktioierte auch ganz gut, obwohl ich dieses Mal mehr Schmerzen hatten.
ich habe daraufhin eine Reha beantragt,auch für meine orthopädischen Probleme (Arthrose in Knien,Schulter und Fuss, Implantate Fuss OP 2021, Bandscheibenorfall)
Innerhalb von 3 Wochen war die Reha genehmigt. >Seit 20.7.2022 bin ich in der urologischen Klinik in Reinhardshausen.
Hier wurde mir dann gesagt, dass ich nicht mehr als 5kg heben/tragen darf, nicht bücken, nicht überstrecken und kein Yoga/ Wirbelsäulengyymnastik.
Wie das mit meiner Arbeit zu vereinbaren ist, bleibt mir noch ein Rätsel. Mit dem sozialen Dienst wurde jetzt eine Anfrage an meinen Arbeitgeber und an die Rentenversicherung ,wegen Umstellung des Arbeitsplatztes , gestellt.
Als ich hier mit Wirbelsäulengymnastik und Walking angefangen habe, spielte mein Gerät wieder verrückt. Ich musste wieder ständig auf die Toilette und konnte nicht anhalten. jetzt wurden diese beiden Sachen abgesetzt.
Hat jemand von euch Erfahrung mit Arbeiten mit Blasenschrittmacher ? Wie oft kann man einen Blasenschrittmacher/AElektroden anschliessen?

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