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Katheterfragen

27 Nov 2009 15:49 #1 von Sebald
Hallo zusammen,

ich teste mich gerade durch verschiedene Anbieter von Kathetern für den ISK. Eigentlich hatte ich ja gedacht: Die Dinger sind eh' alle gleich. Ich bin aber doch über die Unterschiede in der Handhabung überrascht. Gerade im Bereich der Komplettlösung aus Katheter und Beutel.

Viele Anbieter haben ja nun Katheter, die in Wasser eingelagert sind oder wo das Wasser durch Knicken eines Behälters aktiviert wird. ich habe aber auch jetzt welche probiert, die einfach nur mit Gel beschichtet sind.

Gibt es eigentlich Gründe, das eine oder das andere System zu bevorzugen? Typ A finde ich besser, auch beim Einführen. Aber vielleicht sprechen ja gewichtige Gründe für Typ B?

schönste Grüße,
Sebald

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27 Nov 2009 18:08 #2 von Jens Schriever
Hallo Sebald


Der Typ A- sind die Katheter mit hydrophiler Beschichtung, und haben den großen Vorteil, dass sie eine viel glattere Oberfläche haben, und durch das Wasser auf einen Film gleiten. Sie sind viel leichter einzuführen. Die Gel Katheter haben den Vorteil, dass viele zusätzlich ein desinfizierenden Wirkstoff (Chlor-Hexidin), der zur Keimreduzierung in der vorderen Harnröhre beiträgt besitzen. Mit welchen du am besten zurecht kommst, muss du ausprobieren.



Gruß Jens

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27 Nov 2009 21:40 #3 von Sebald
Hallo Jens,

besten Dank!

Daß erklärt mir, warum es überhaupt noch andere Katheter als die hydrophilen gibt. Die finde ich in ihrem 'Laufverhalten' nämlich ziemlich gut, während ich bei den gelbeschichteten etwas skeptisch bin.

Uromed hat mich kürzlich mit Proben beliefert. Deren Katheter haben an der Spitze eine Einführhilfe. Davon versprach ich mir viel, wenn man an schwankenden Orten (z.B. in der Bahn) kathetert. Allerdings hatte ich etwas Probleme mit dieser reinen Gelbeschichtung.

Schönste Grüße,
Sebald

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27 Nov 2009 22:04 #4 von Jens Schriever
Hallo Sebald

Die Einführhilfe soll ein ungewolltes anfassen des Katheters verhindern, ist aber etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man den Dreh raus hat, ist das nicht schlecht. Ich hatte die auch probiert, und hatte Schwierigkeiten den Katheter vorzuschieben. Es klebte immer der Katheter an der Hülle fest durchs Gel.




Gruß Jens

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28 Nov 2009 09:37 #5 von Sebald
Hallo Jens,

... und genau das war auch mein Problem! Bei den Komplettlösungen mit Beutel habe ich das noch halbwegs hinbekommen. Bei den Einfachkathetern bin ich an der Klebefolie aber irgendwie gescheitert.

Schönste Grüße,
Sebald

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29 Nov 2009 20:18 #6 von Struppi
Hallo Sebald,
hallo Jens,

ich bin Benutzer eines Gel-Systems (Speedicath von Coloplast) und komme wiederum mit dieser Kathetersorte gut klar, davor hatte ich welche mit Wasser von Lofric. Ist, glaube ich, auch eine Sache der Gewohnheit. Mit dem Einführen habe ich keinen Unterschied zum anderen Typ feststellen können - nun mag es aber sein, dass es sich tatsächlich anders verhält, wenn noch Wahrnehmung vorhanden ist.

Gruß

Hannes

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30 Nov 2009 00:46 #7 von matti
Hallo Hannes,

ich glaube du verwechselst zwei Produkte.

Der Self-Cath HydroGel ist ein gebrauchsfertiger Einmalkatheter für den intermittierenden Selbstkatheterismus, der über eine Gleitgel-Beschichtung mit wasserbasierten Mikroperlen verfügt.

Der Speedi Cath ist bereits in eine sterile Kochsalzlösung eingebettet und kann dadurch ohne Wartezeit jederzeit gebrauchsfertig genutzt werden, weil keine zusätzliche Flüssigkeit zur Aktivierung benötigt wird.

Beide Produkzte kommen aus dem Hause Coloplast.

Weitere Informationen:

http://www.mein.coloplast.de/produkte/i ... heter.aspx


Zum Thema noch eine Anmerkung:

Gel oder hydrophil ist meiner Meinung nach eher eine "Glaubensfrage". Vorteile haben beide Varianten. Oftmals haben sich unterschiedliche Hersteller auf eine "Form" spezialisiert.

Gruss

Matti

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30 Nov 2009 14:22 #8 von Sebald
Hallo nochmal,

über Glaubensdinge läßt sich nicht streiten. Aber: den wirklich seligmachenden Katheter, den würde ich in diesem Leben schon noch gerne finden.

Meine Vorstellung wäre dabei: Ein hydrophiler Katheter mit gutem Laufverhalten (à la SpeediCath) - und mit einer Einführ- bzw. Zentrierungshilfe à la Uromed.

Gerade von Letztgenannten hatte ich mir viel versprochen. Mein Problem ist hier aber, daß der Katheter unter der sich stauchenden Folie nicht wirklich griffig, folglich schwer zu schieben ist. Hinzu kommt, daß man eben nicht sieht, wie weit man schon drin ist.

Gewiß: Wenn Urin fließt, dürfte man die Blase erreicht haben. Aber es gibt direkt davor so eine Strecke von einem Zentimeter, wo es hilft, sich ein wenig zu entspannen, damit es besser geht. Und eben das fällt einem bei diesem Katheter irgendwie schwer. Jedenfalls mir.

Sehr positiv dagegen; Uromed hat den Beutel transportfreundlich klein zusammengefaltet. Und man hat sich über die Entsorgung Gedanken gemacht und eine Tüte sowie eine Unterlage beigegeben.

Ich möchte das nur nochmal katheterkritisch in die Runde werfen. Und habe hoffentlich nicht zu sehr aus dem Nähkästchen geplaudert.

Schönste Grüße
Sebald

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01 Dez 2009 18:32 #9 von Jens Schriever
Hallo Sebald



Hast du schon den SpeediCath Complete ausprobiert? Der hat wie der von Uromed auch eine Einführhilfe und ist ein hydrophil beschichteter Katheter mit Beutel. Schau mal hier: http://www.mein.coloplast.de/produkte/i ... aften.aspx



Gruß Jens

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02 Dez 2009 09:21 #10 von Sebald
Hallo Jens,

und nochmals: Besten Dank! - Hatte dieses System auf dem Werbeblatt von Coloplast echt übersehen. Ich habe mir jetzt mal Proben bestellt - bin sehr gespannt.

Schönste Grüße,
Sebald

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