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Inkontinenz

12 Mär 2020 22:42 #1 von Podologe2013
Ich bin 48 Jahre weiß seit 2019 endlich durch einen Urologen Wechsel das ich eine Überaktive Blase habe. Habe im Oktober 2019 eine Botox Behandlung machen lassen mit geringer Dosis, am Anfang dachte ich das sei der Durchbruch, bin aber leider trotz Botox nicht ganz Kontinent geworden und trage deswegen nach wie vor Windeln.
Nun stellte ich zur Zeit fest dass dass einnässen immer stärker wird.
Die Möglichkeit einer weiteren Botox Behandlung wäre da aber ich habe Angst dass es dann zu einem Harn Verhalten kommen könnte.
Und ich kann mir nicht vorstellen selber Katetern, auch aus dienstlichen Gründen.

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12 Mär 2020 23:10 #2 von stephanw
Grüß Dich, Willkommen hier im Forum!

Das Dein Einnässen wieder stärker wird kann daran liegen, das Dein Körper das Botox nach einer Weile wieder abbaut. Nachdem Du Dich bereits zur Botoxbehandlung durchgerungen hast, wäre es zu überlegen ob mit etwas stärkerer Dosierung es nochmal probierst. Das Risiko des Harnverhalts bleibt aber definitiv bestehen. Aus diesem Grund habe ich mich komplett gegen Botox entschieden, da die ISK definitiv nichts für mich ist und das Tragen von Windeln für mich das geringe Übel darstellst.

Hast Du bereits eine medikamentöse Therapie hinter Dir? Wurde schon eine urodynamische Untersuchung durchgeführt?

Grüße
Stephan

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12 Mär 2020 23:34 - 12 Mär 2020 23:35 #3 von Podologe2013
Ja eine Urodynamische Untersuchung wurde gemacht dabei ist die Überaktive Blase überhaupt Diagnostiziert worden, vorher war ich fast zwei Jahre bei einem anderen Urologen der hat mich auf eine Vergrößerung der Prostata mit Medikamenten behandelt. Die aber alle nicht halfen.
Mein jetziger Urologe hat dann Das ganze Programm gemacht einschließlich Blasenspiegelung und Urodinynamische Untersuchung.
Aber wie gesagt auch mit dem Botox war ich nicht Ganz Kontingent.
Da ich selber im Medizinischen Bereich Arbeite habe ich dann mir Windeln verschreiben lassen wenn es bei einem Hausbesuch die ich Dienstlich machen muss plötzlich zu einem Unfall Kommt dann ist das sehr peinlich ansonsten. Hatte ich leider zwei mal.

Gruß Holger

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13 Mär 2020 09:46 #4 von Jens Schriever
Hallo Holger

Sei recht herzlich Willkommen hier im Forum vom Inkontinent Selbsthilfe e.V.

Eine Botoxbehandlung würde Dir sehr viel mehr Freiheiten geben. Das mit dem ISK ist halb so schlimm und kann gut geplant werden. Außerdem ist der ISK schmerzlos und Kinderleicht zu erlernen gerade beim Mann. Eine Botoxbehandlung fängt immer mit einer niedrigen Dosis an und man steigert sich langsam an die optimale Dosis heran. Ein Harn verhalt muss nicht unbedingt erfolgen und auch der ISK ist nicht immer notwendig.
Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe du findest die richtige Lösung für dich. Bespreche dass alles noch einmal mit deinen Urologen und schildere ihn auch deine Bedenken.

Gruß Jens

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18 Mär 2020 22:48 - 18 Mär 2020 22:50 #5 von Evi2562
Hallo Leute,
ich bin neu hier und kenne mich noch nicht aus.
Verzeiht mir, wenn ich Mist baue.
Nun stelle ich mich mal vor.

Ich bin Evi, komme aus Ludwigshafen und
hatte 1998 eine Histerektomie
und bis 2016 überhaupt keine Probleme.
2016 bekam ich die ersten Schwierigkeiten mit Inkontinenz.
Ich bekam ein Schließmuskelbändchen und bei Blasensenkung ein Netz und war seither wieder kontinent.
2019 im Dezember kamen große Probleme. Ich wurde wieder inkontinent. Erst ganz wenig mit leichten Blutungen, die wieder verschwanden, aber die Inkontinenz blieb und wurde stetig mehr. Die Vermutung, das es am Bändchen liegt, lag nahe. Das weitete sich so aus, das ich schließlich schwallartig Urin verlor und gar nichts mehr zu halten war.
Im Januar 2020 ging ich endlich zum Arzt.
Als ich im Kompetenzzentrum Ludwigshafen ankam, war ich bei zwei meiner Ärzte ( meine Gynäkologin und meine Urologin), die sich nicht für zuständig hielten.
Nun denn, anderes Thema.
Ich wurde auf die Inkontinenz hin untersucht. (Spekulum),
da kam dem Arzt schon schwallartig der Urin entgegen.
Er guckte und suchte, fand aber nichts, außer das irgendwo her jede Menge Urin kam und ihm vor die Füße plätscherte. Ich schämte mich in Grund und Boden.
Seine Vermutung: Ein oder mehrere Löcher in der Blase.
Vesovaginale Fisteln. Der Boden tat sich unter mir auf.
Es half nichts. Termin für die stationäre Einweisung.
OP! Es war eine ca. 2 cm große Fistel, die vernäht wurde, DK nach 5 Tagen gezogen. Keine Probleme, alles schien dicht. Freude machte sich breit.
Nochmal 2 Tage später, Röntgen mit Kontrastmittel war unmöglich, denn ich verlor wieder Urin. Einen Tag später erneute OP! Wieder nach Lehrbuch vernäht.
Man entließ mich nach Hause. Ich sollte mich 14 Tage später wieder vorstellen. In dieser Zeit wurde ich wieder undicht. Ich schob es wieder auf das 4 Jahre alte Bändchen, das es durch das lange Katheder tragen, gedehnt wurde und sich nicht mehr zusammenzieht.
Ich ging zum Termin erzählte mein Problem. Untersuchung o.B. und es wurde erneut für Anfang März ein Termin vereinbart, bei dem ein neues Bändchen gelegt werden soll. Ich war weiter undicht und musste damit weiter leben, in der Hoffnung, dass alles gut wird.
OP, Bändchen wurde gelegt und erneut eine Fistel geschlossen. Wieder brach eine Welt für mich zusammen.
Am selben Tag noch begann die Tamponade durchzu suppen. Also wieder Einlagen in die Hose und zum Arzt.
Untersuchung, Urin aus neuer Fistel. Fast direkt neben der alten vernähten Stelle. MRT > keine genaue Sichtbarkeit einer Fistel, war vorher schon klar.
Untersuchung in einer anderen Klinik. OP würdigkeit festgestellt. Sollte aber mit einer neuen Methode gemacht werden, aber nicht in der Konsilklinik und nicht in meiner Klinik, in der ich lag.
Es wurde vorgeschlagen, ich solle nach Hamburg, weil dort mit einer ganz neuen Methode gearbeitet wird.
Entlassung mit DK. In einer Woche Kontrolltermin.
In der Zwischenzeit versucht mein Oberarzt herauszufinden wo und wann ich gepatcht werden kann.

Kennt sich jemand damit aus und weiß, wer und wie das funktioniert?

Ich weiß, das liest sich wie ein riesen Roman, aber ohne diese Info keine Beschreibung meiner Achterbahnfahrt.

Da müßt ihr jetzt durch.

Danke im Voraus für eure Geduld.

Liebe Grüße
Evi


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23 Mär 2020 10:11 #6 von Blinki
Hallo Evi

Dir erst einaml ein herzliches willkommen hier im Forum.
Du brauchst hier keine Angst haben, wenn du Fragen hast frage einfach.
Zu deiner Thematik kann ich dir nichts sagen, da ich erstens männlich bin und zweitens nicht die Ahnung von der Operationsmethode habe.
Aber ich kann dich schon verstehen das es Mist ist wenn man wieder kontinent wird und dann wieder die Inkontinenz zurück ist.

Einen lieben Gruß
Marco

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