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Die richtige Haltung

Geschrieben von Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.. Veröffentlicht in Beckenbodentraining


Es ist kein Geheimnis das falsche Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten Rückenprobleme begünstigen, gar fördern. Eine schlechte Haltung wirkt sich auf den Beckenboden deshalb negativ aus, weil die Stützfunktion ständig gefordert und mit der Zeit überlastet werden kann. Eine gesunde Haltung des Körpers ist nichts neues, es müssen allerdings evtl. Gewohnheiten geändert und falsche Verhaltensweisen angepasst werden.

Die Wirbelsäule ist die längste Senkrechte unseres Körpers. Sie beginnt am Beckenboden und endet am höchsten Punkt des Kopfes, dem Kronenpunkt.

Der Beckenboden ist für den Halt zuständig, wahrend der Kronenpunkt Zug auf die Wirbelsäule ausübt. Dazwischen wird die Wirbelsäule entlastet. Die Bandscheiben können sozusagen aufatmen. Die Wirbelkanäle haben mehr Raum, die Nerven werden nicht gereizt.

Dieser Online Ratgeber möchte auch hier Ihr Körperbewußtsein stärken. Dies ist wichtig, weil die richtige Haltung hilft die beteiligten Muskeln zu entwickeln und zu stärken.

Hinweise für den Alltag:

Eine Fehlhaltung sowie eine Dauerbelastung im Alltag z.B. langes Stehen, krummes Sitzen, schweres Heben usw. kann zu einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und nicht selten zu Beschwerden des Rückens führen.

Deshalb ist es wichtig die eigenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen einmal zu prüfen und gegebenenfalls zu verändern. Richtiges Heben, Tragen, Bücken, aufrechtes Stehen aber auch „dynamische" Gehen (denken Sie an den Nordic Walking Boom) wirken sich positiv aus.

Schon beckenbodenschonendes Husten und Niesen will gelernt sein:

Diese plötzlichen und heftigen Ausbrüche können zu starken Erschütterungen führen und sind durch die starke Druckerhöhung im Bauchraum für den Beckenboden belastend. Es ist daher sinnvoll, gezielt mit Blick „nach oben" oder zumindest über die Schulter zu niesen bzw. zu husten.

  • Richtiges Heben (aus den Beinmuskeln heraus, nie vorn übergebeugtbeckenboden tragen heben
  • Auf qualitativ hochwertigen Matratzen schlafen
  • Richtiges Sitzen (vor allem im Büro und vor dem Fernsehschirm).
  • Richtiges Bücken (dabei in die Knie gehen).
  • Richtiges Tragen von Taschen (statt einer schweren Tasche, zwei leichte, beidseitig getragen).
  • Heben und gleichzeitiges Drehen unbedingt vermeiden.
  • Richtige Höheneinstellung von Arbeitsplatte, Schreibtisch und Bildschirmarbeitsplätzen.

Achten Sie beim Aufstehen aus dem Bett darauf, über die Seite aufzustehen.

Sie sind nicht allein!

 


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