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Inkontinenz ist (k)ein Tabu! - Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. hilft.

Geschrieben von Inkontinenz Selbsthilfe e.V.. Veröffentlicht in Inkontinenz

tabuisierung inkontinenzInkontinenz ist ein häufiges, jedoch immer noch stark tabuisiertes Problem. Auch sind Vorurteile noch sehr verbreitet und erschweren eine sachgerechte Versorgung und erfolgreiche Prävention.

Eine Inkontinenz (auch als Blasenschwäche, ungewollter Harnverlust bezeichnet) kann bei Frauen und Männern durch zahlreiche Krankheiten, Unfälle, medizinische Eingriffe, Medikamente sowie Lebensstil- und psychosoziale Faktoren verursacht bzw. gefördert werden. Im Alter gibt es zusätzliche Risiken, wie z. B. Immobilität, funktionale Einschränkungen und Demenz.

Ungefähr sechs bis acht Millionen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leiden an Inkontinenz, dem unfreiwilligen Abgang von Harn oder Stuhl. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher, denn Inkontinenz ist immer noch ein Tabuthema.

Auf den folgenden Seiten finden Sie wichtige Basisinformationen zu den Krankheitsbildern, zu den Ursachen und Symptomen, zu möglichen therapeutischen Ansätzen und hilfreiche Tipps zur Hilfsmittelversorgung bei Inkontinenz.

weitere Informationen zum Thema Harninkontinenz...

 


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Unsere Themen:

beckenbodentraining1
August 01, 2014 22738

Beckenbodentraining bei Inkontinenz

in Beckenbodentraining by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V. (MZ)
Trotz eines gesellschaftlichen Wandels, einem gesteigerten Bewusstsein für Vorsorge und Gesundheit sind Körperzonen wie der Genitalbereich noch immer mit sehr hoher Tabuisierung und Scham verbunden. Da wundert es nicht, dass dem Beckenboden noch immer wenig Aufmerksamkeit zukommt.… weiterlesen...
vorsorge
Oktober 25, 2012 21799

Inkontinenz vorbeugen

in Ratgeber / Literatur by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Es gibt eine Vielzahl von Ursachen und Risiken für eine Harninkontinenz (Blasenschwäche, ungewollter Harnverlust). Dementsprechend ist Prävention in verschiedensten Bereichen möglich und kann an sehr vielen Punkten ansetzen. Die Möglichkeiten dazu sind bei weitem noch nicht… weiterlesen...
windel
Oktober 09, 2011 54448

Inkontinenzhilfsmittel

in Inkontinenz by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Eine nach dem Schweregrad der Inkontinenz und den individuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasste Hilfsmittelversorgung, trägt neben der hygienischen vor allem zur sozialen Kompetenz des Betroffenen bei. Das Angebot an Hilfsmitteln ist so groß und unübersichtlich, dass es… weiterlesen...
September 05, 2011 50059

Stuhlinkontinenz

in Stuhlinkontinenz by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Für eine Stuhlinkontinenz können viele Faktoren auslösend sein. Nicht selten sind kombinierte Ursachen verantwortlich. Eine der häufigsten Ursachen sind Verletzungen während des Geburtsaktes. Neben einer Durchtrennung des Schließmuskels können auch Nerven verletzt werden, welche den… weiterlesen...
pflegefall
Oktober 10, 2012 11719

Themenportal Pflegeversicherung

in Themenportale by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Die Soziale Pflegeversicherung (PV) in Deutschland ist der jüngste, eigenständige Zweig der Sozialversicherung. Sie wurde mit Wirkung zum 1. Januar 1995 eingeführt. weiterlesen...
schwerbehindertenausweis
August 28, 2011 20418

Themenportal Schwerbehinderung

in Themenportale by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Im bundesdeutschen Recht wird die Behinderung im Sozialgesetzbuch IX (dort: § 2 Abs. 1), so definiert: Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das… weiterlesen...


Reizblase - Überaktive Blase

Geschrieben von Inkontinenz Selbsthilfe e.V.. Veröffentlicht in Inkontinenz

Überaktive Blase

Unter dem Begriff überaktive Blase (auch hyperaktive Blase, früher: Reizblase) versteht man eine funktionelle Störung der Blasenfunktion ohne organpathologischen Befund. Es kommt dabei zu einer gehäuften Blasenentleerung (Pollakisurie) mit oder ohne unfreiwilligen Harnabgang (Harninkontinenz).

Die Reizblase tritt vornehmlich bei Frauen in der 3. bis 5. Lebensdekade auf.

Symptome

Ständiger Harndrang und übermäßig häufiges Wasserlassen (Pollakisurie) stehen im Vordergrund, in manchen Fällen auch (Urge-)Inkontinenz. Ein Brennen beim Wasserlassen fehlt, der ständige Harndrang kann jedoch als suprasymphysärer Schmerz empfunden werden.

Ursachen

Neben einem Östrogenmangel werden nicht auffindbare chronische Infekte und psychosomatische Ursachen diskutiert. Die Ursache der Symptome kann aber auch in einer Überaktivität und Fehlsteuerung des Blasenmuskels (dem sogenannten Detrusor, lat. Musculus detrusor vesicae) liegen. Der Muskel, der eigentlich in der Füllungsphase entspannt sein sollte, damit sich die Blase ausdehnen kann, spannt sich bei Menschen, die an einer überaktiven Blase leiden, zu leicht an. Das bedeutet, dass sich der Detrusor noch in der Füllungsphase, also schon bei kleinen Mengen Urin, zusammenziehen kann und Harndrang auslöst, der von manchen Betroffenen nicht unterdrückt werden kann.

Überaktive Blase

Diagnostik

Die Reizblase ist letztendlich eine „Ausschlussdiagnose“ (keine objektivierbaren organpathologischen Befunde). Empfohlen werden dazu neben Anamnese (eine nächtlich fortbestehende Pollakisurie (übermäßig häufiges Wasserlassen) weist beispielsweise auf eine organische Ursache hin) und körperlicher Untersuchung auch eine Analyse von Vaginalfluor und Urin, Restharnbestimmung, Harnröhrenweitenuntersuchung und -abstrich, sowie ergänzend gegebenenfalls Urodynamik einschließlich -flowmetrie, Urethrogramm in Doppelballontechnik und die Urethrozystoskopie.


Thesen zur Erklärung

Unter neurophysiologischen und psychologischen Gesichtspunkten lässt sich die Symptomatik der Betroffenen als Störung des vegetativen Nervensystems interpretieren, pathophysiologisch wird ein gestörtes Zusammenspiel von Blasen- und Beckenbodenmuskulatur angenommen. Als weiterer Erklärungsansatz wird eine chronische subepithelial gelegene Entzündung im Bereich des Trigonums der Blase vermutet.
Therapie

Symptomatisch können Spasmolytika, Alphablocker, trizyklische Antidepressiva und bei Östrogendefizit (z.B. im Senium) östrogenhaltige Lokaltherapeutika versucht werden. Zur weiteren Therapie kann auch eine psychosomatische Behandlung hilfreich sein. Antibiotika sollten vermieden werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberaktive_Blase  Autoren: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=%C3%9Cberaktive_Blase&action=history

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Überaktive Blase aus der freien Enzyklopädie wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Inkontinenzhilfsmittel

Geschrieben von Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.. Veröffentlicht in Inkontinenz

Eine nach dem Schweregrad der Inkontinenz und den individuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasste Hilfsmittelversorgung, trägt neben der hygienischen vor allem zur sozialen Kompetenz des Betroffenen bei.

windelDas Angebot an Hilfsmitteln ist so groß und unübersichtlich, dass es vielen Betroffenen schwer fällt das geeignete Hilfsmittel zu finden. Wir wollen Ihnen einen Überblick geben, welche Hilfsmittel zur Verfügung stehen.

Bei einer Inkontinenz, sind neben den unterschiedlichen Therapiemaßnahmen, harnaufsaugende, harnauffangende oder harnableitende Hilfsmittel Grundvorraussetzung, um den Betroffenen neben der hygienischen vor allem die soziale Kompetenz zu sichern.

Inkontinenzhilfsmittel sollten eine Behandlung nur ergänzen und nicht ersetzen. Jede Anstrengung, die willkürliche Kontrolle über die Blasen- bzw. Darmfunktion wiederzuerlangen, ist immer besser, als sich mit Hilfsmitteln abzufinden.

Trotz vielfältiger Therapien bleiben manche Menschen inkontinent, oder es muss bis zum Eintritt einer verbesserten Kontinenz eine Versorgung gewählt werden, die den persönlichen, sozialen und hygienischen Ansprüchen Rechnung trägt und somit ein gesellschaftliches Leben erst ermöglicht.

Pflegebedürftigen Menschen ermöglichen moderne Inkontinenzhilfsmittel darüber hinaus einen guten Hautschutz. Den Angehörigen bzw. Pflegenden wird die meist schon hohe Arbeitsbelastung erleichtert. Mobilen Menschen wird ein Schutz und eine Versorgungsmöglichkeit geboten, der ihnen ein nahezu uneingeschränktes Leben ermöglicht. Daneben besitzen Hilfsmittel auch einen präventiven Charakter um z.B. Folgeerkrankungen zu verhindern.

vorlage

Windeln und Vorlagen

September 02, 2011 31343 Hits
Keinesfalls soll sich der Betroffene in seinem Tagesablauf an der Leistungsfähigkeit eines Hilfsmittels orientieren, sondern das Hilfsmittel soll so gestaltet sein, dass es den Lebensbedingungen des Betroffenen entspricht!
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Der intermittierende Selbstkatheterismus ISK - Einmalkatheter

September 02, 2011 36536 Hits
Indikationen für den intermittierenden Selbstkatheterismus sind neurogene Blasenentleerungsstörungen infolge von neurologischen Krankheiten oder Verletzungen bzw. Schädigungen der Nerven und/oder des Gehirns, wie diese z.B. bei Multiple Sklerose, Schlaganfall, Spina bifida und infolge eines…

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