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Arbeitsunfall was nun

30 Jun 2017 11:40 #1 von Blinki
Hallo @all

Seit nicht böse das ich mich nicht melde aber bei mir bricht alles zusammen.
Ich habe mich nun entschlOsten meine Geschichte public zu machen und gegen die Machenschaften unserer Versorgung Gegenangriff zu gehen.
Ich bin mit meinen Anwälten in Kontakt und habe auch vor dieses bis zum Sozialgericht durch allen Distanzen durch zu ziehen.

Deswegen ist folgende Mail heuTermin an die Fernsehsender und presse gegangen.

Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich möchte Ihnen ein meinen Fall erzählen und aufschreIBen.

Am 12.10.16 hatte ich einen LKW Unfall, wo mir ein anderer Kollege hinten auf den Lkw gefahren ist.
Dieser fuhr eine ganze Zeit in Schlangenlinien vor mir so das ich davon ausging das ein medizinisches Problem vorliegt.
Ich habe ihn dann überholt und konnte über CB Funk Kontakt aufnehmen. Der Lkw sagte mir dann das alles in Ordnung ist und ich fuhr weiter. Auf der A1 Höhe Wildeshausen war zur der Zeit eine Baustelle mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung mit 60 Km/h. Ich hatue dann meinen Lkw auf ca 50 Km/h heruntergebremst.
Der Kollege der erst gesagt hatte das alles in Ordnung ist ist mir dann mit 90 KM/H hinten auf meinen Lkw aufgefahren.

Als dann die Polizei gekommen ist bin ich zusammen gebrochen und wurde ins Krankenhaus gefahren.
Hier wurde eine Contusio Spinalis diagnostiziert und ich wurde in Kurzzeitpflege entlassen.
In dieser kurzzeitpflege hat sich mein Gesundheitszustand verschlechtert.
Ich habe Spastiken und Lähmungen an allen 4 Extremitäten bekommen.
Nun bin ich zu meinen Durchgangsarzt gegangen der mich sofort ins Querschnittzentrum nach Hamburg / Boberg überwiesen hat.
Dort wurde ein inkompletter Querschnitt C3 Typ C diagnostiziert.
In der Erstbehandlung für frisch Querschnittgelähmte be ich dann ein Trauma entwickelt und es wurde die Behandlung abgebrochen mit der maßabe erst eine Traumatherapie zu machen mit integrierter physiotherapie
Diese habe ich dann gemacht und musste feststellen das die mir zugesicherte Physiotherapeutin Langzeit erkrankt war und ich keine Physiotherapeuten kommen kann.
Dieses habe ich ebenfallsder BG gemeldet und schriftlich hinterlegt.
Ich habe dann in die Wege geleitet das ich wenigstens eine halbe Stunde Physiotherapeuten bekomme auswärts.
Durch die fehlende Physiotherapeuten, die Grade für frisch Gelähmte sehr wichtig ist, hat sich mein körperlicher Zustand immer mehr verschlechtert.

Nach Beendigung der Traumatherapie wurde ich dann ambulant behandelt und habe auch dreimal in Woche Physiotherapie und ErgoTherapie bekommen.
Dann sollte ich zur Begutachtung nach Bochum ins Bergmannsheil.
Und nun beginnt die Odyssee.
Nach dem ich in Bochum habe ich dann 14 Wochen auf mein Gutachten gewartet.
In der Zwischenzeit habe wir auch eine Überprüfung meiner Rollstuhl Versorgung gemacht. Ich war bis dahin in einen manuellen Rollstuhl unterwegs gewesen. Bei der Überprüfung wurde festgestellt das dieser nicht für mich zu gebrauchen ist da dieser Rollstuhl meine Spastiken verstärkt und nicht selbstständig meine Sitzposition verändern kann.
Dieses ist wichtig um eine Dekubitusprofilaxe zu gewährleisten.
Auch wurde festgestellt das dieser Rollstuhl meine Blasenprobleme und die Verstopfung Begünstigt.
Nun wurde mir eine Angepasste Sitzschale und ein elektrischer Rollstuhl verordnet.
Auch wurde ich in der Neuro-UROLOGIE Hamburg /Boberg untersucht undie dort wurde eine Autonome Dysreflexie diagnostiziert was bei nicht Behandlung lebensbedrohlich werden kann.
Aufgrund der langen Wartezeit wurde mir erst einmal ein elektrischer rollstuhl für 6 Monate geliehen.
Irgendwann Kam dann der Bescheid der BG das mein Arbeitsunfall als solcher anerkannt wird aber sämtliche Leistungen nicht bezahlt werden.
Diesen Bescheid habe ich schriftlich.

In der Zwischenzeit wurde der Kostenvoranschlag für den neuen Rollstuhl bei dereren Krankenkasse eingereicht mit der Bitte das sie diesen übernehmen möchten..
Die Krankenkasse hatte sich dann gemeldet das dieser Kostenvoranschlag beim MdK ist und überprüft wird.
Nun habe ich eine Ablehnung bekommen.
Darauf hin habe ich einen Wiederspruch eingelegt ( Unterschriebener Wiederspruch mit einschreiben ) eingelegt.
Am heutigen tage habe ich das Gutachten bei der Krankenkasse eingefordert damit ich damit zum Sozialgericht gehen kann.
Nun habe ich die Antwort bei Mail bekommen das kein Gutachten vorliegt und meine Papiere immer noch da liegt ( beim MdK )
Wie gesagt angeblich hat der MdK entschieden das der neuen Rollstuhl nicht nötig ist.
Wie kann er es entscheiden wenn die Papiere immer noch dort liegen und gar kein Gutachten vorliegt wie in meinen Ablehnungsbescheid geschrieben?

Erschwerend kommt dazu das ich im Jahre 2011 einen Arbeitsunfall hatte der ebenfalls nicht anerkannt wurde.
Bei den Untersuchungen in Hamburg wurde festgestellt das der Wirbel sehr wohl angebrochen war.
Auch die Syringomyelie wurde von einen Professor überprüft und nicht für relevant befunden und hat mir aucheute bestätigt das ich wieder arbeiten kann.
Da ich mein Leben lang immer gearbeitet habe habe ich mich gefreut und bin danun meinen Beruf wieder nach gegangenommen.
Inzwischen habe ich eine Anwaltskanzlei eingeschaltet, da ich auch meinen Job verloren habe.
Hier handelt es sich um einen Unfall brauche aber diverse Fachanwälte um meine Rechte durchzusetzen.
Was ich aber der grössten Hohn finde ist das ich nach meiner ersten Trennung unter Depression gelitten hatte und mir medizinische Hilfe geholt habe.
Nun möchte man mich als psychisch krank hinstellen.
Es wird aber Grade durch diesen Rechtsstreit, durcH den Streit mit der BG und der Krankenkasse gefördert das ich dort hinkomme wo ich mich jahrelang heraus gekämpft habe.


Ich schreibe Ihnen, da es immer schlimmer wird mit unseren sogenannten gesundheitssystem .
Da werden Patienten nötige Behandlungen ( besonders hier Reha da ich inkompletter bin, Rollstuhl Versorgung Inkontinenzversorgung) versagt werden.

Im Moment bin ich bei meinen Hausarzt in Behandlung und ich bin froh das ich diesen Mann habe. Auch kann ich mit weiter bei meinen Urologen glücklich schätzen das ich diesen Mann habe.

Ich habe extra keine Namen und Krankenhäuser genannt um deren Rechte zu wahren, kann aber alles belegen.

Ich hoffe sie können mir helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Marco Keller




Wie gesagt bin psychisch am Ende und ich mag nicht mehr kämpfen um mein Recht einigermaßen klar zu kommen mit meinen Behinderungen.

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30 Jun 2017 12:34 #2 von Elkide
Hallo lieber Marco,

deine Krankengeschichte ist ja ein richtiges Märtyrium. Es ist nachvollziehbar, dass du langsam keine Lust mehr hast um alles zu kämpfen.

Es fällt mir auch überhaupt kein vernünftiger Rat in deiner verzweifelten Situation ein. Das einzige, was ich dir empfehlen kann, lass trotzdem in deinem Leben auch einen kleinen Raum für die positiven Dinge im Leben. Gib diesem Kampf mit den Behörden oder Krankenkassen nicht den Stellenwert, dich völlig zu vereinnahmen. Gönn dir einfach ein paar Highlights wie z. B. ein tolles Konzert oder einfach irgendwas, worüber du dich freuen kannst.

Ich weiß, das schreibt sich so leicht - ist aber oft schwierig umzusetzen.

Bestimmt hat der ein oder andere hier im Forum eine Idee - oder hat ähnliche Erfahrungen - und kann dir weiterhelfen.

Ich wünsche dir, dass deine Klagen Erfolg haben und du die medizinische Versorgung erhältst, die dir zusteht.

Liebe Grüße
Elke
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01 Jul 2017 08:17 #3 von Johannes1956
Lieber Marco,

Ich kann gut nachvollziehend, wie frustrierend und kräfteraubend das für dich ist. Mein Sohn hatte vor drei Monaten einen schweren Arbeitsunfall und seither müssen wir um jede ärztliche Leistung kämpfen. In der Natur der Sache liegt es, dass bei so schweren Unfällen verschiedene Baustellen und psychische Belastungen hinzukommen und dann versucht es jeder Kostenträger auf den anderen und zum Schluss auf den Patienten abzuschieben.

In Österreich haben wir für solche Fälle eine Patientenanwaltschaft mit einer Patientenanwältin, die sehr engagiert ist. Das System zu ändern ist sehr schwer, aber letztendlich liegt es an einzelnen Personen, wie sie mit dem System umgehen.

Ich empfehle dir dennoch, diesen Weg über Patientenanwalt zu gehen, denn wenn dein Arbeitsunfall als solcher anerkannt ist, stehen dir auch die entsprechenden Leistungen zu. Oft hilft es auch, gut vorbereitet ein persönliches Gespräch mit Vertretern der Krankenkassen zu führen und dabei möglichst sachlich zu bleiben. Nimm jemand zweiten zu den Gesprächen mit.

Versuche, dich kurz, präzise und an die Fakten zu halten uns stelle dein Problem sachlich dar. Du schreibst widerspüchlich, dass dein erster Arbeitsunfall auch nicht anerkannt wurde, schreibst aber, dass dein letzter Arbeitsunfall anerkannt wurde, aber sämtliche Leistungen nicht bezahlt werden.

Es ist auch sehr schwer, als Betroffener, dem es schlecht geht, noch die Kraft aufzubringen, alles ohne Wut und klar zu formulieren und sich herumzustreiten. Hast du jemanden, einen Freund, der dich dabei unterstützt?

Ich wünsche dir alles Gute

Johannes
Folgende Benutzer bedankten sich: Blinki, Elkide

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01 Jul 2017 10:41 #4 von Blinki
Hallo Elke und Johannes.

Erst einmal danke für eure Antworten.
Natürlich probiere ich mit chrissy alles zu kompensieren und sehr viel unterwegs.
@ Johannes
Es stimmt das es alles ein durcheinanderer ist.
Aber so sieht es im Moment aus in meinen Kopf und chrissy geht auch so ziemlich am stock.
Sie ist mir eine große Hilfe.
Zu den Arbeitsunfall 2011 hatte ich so gar nicht mehr auf den Schirm. Es Kam erst heraus als ich noch einmal durch das ct geschoben wurde und jeder Wirbel schichtweise untersucht worden ist wegen den Gutachten.
Zu der damaligen Zeit hatte ich einfach kein Nerv dagegen anzugehen weil ja alles auf die Syringomyelie geschoben worden ist.
AuChr war ich zur der Zeit in psychiatrischer Behandlung wegen meiner Depression.
Ich glaube das es alles zuviel war und ich nur meine ruhe haben wollte.

In der Zwischenzeit hatte ich meine Unterlagen zu professorganisieren Kleekamp geschickt.
Dieser ist ein Spezialist für die Syringomyelie.
Nun habe ich es schriftlich das die Syringomyelie zwar Probleme macht aber bei mir der Wirbel angebrochen war und Dadurch eine enge im spinalKanal entstanden ist.

Nun habe ich gestern die Kostenzusage von meiner rechtschutzversicherung bekommen um meine Anwälte zu bezahlen.
1 unfall 3 verschiedene Rechtsanwälte.
Ich kann also meinen Weg gehen.
Auch war ich gestern bei meinen Hausarzt. Ich muss sagen ein Lichtblick dieser Mann.
Nun hat er alles in die Wege geleitet um die Diagnosen die ich alle bekommen habe zu widerlegen bzw zu festigen.

Nun ja gestern abend hat sich jemand von Stern tv gemeldet. Sie möchten gerne das ich ihnen etwas mehr erzähle. Habe den erst einmal gesagt das ich nun mch erst einmal mit meiner Anwältin unterhalten möchte was ich alles erzählen kann ohne mich strafbar zu machen.

So ich hoffe das ich das Missverständnis aufklären konnte.

Auch einen schönen Tag noch
Marco

Bitte entschuldigt meine Rechtschreibung oder GrammatikFehler aber ich schreibe nur mit einen Finger und das ich auch sehr anstrengend für mich 9

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