Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. stellt ihr Angebot vor

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Starr Op

09 Jan 2017 16:41 #1 von friends4ever85
Hallo, ich bin neu hier.
Ich leide unter einer ziemlich großen Rektozele, die mich leider sehr beim täglichen Stuhlgang beeinträchtigt,dazu hab ich ziemlich oft schmerzen beim langen Sitzen. Ein dynamisches MRT hab ich bereits machen lassen. Darauf meinte mein Arzt das er eine Starr Op empfehlen würde.
Nun meine Frage, hat jemand positive Erfahrungen mit dieser Op gemacht?
Im Netz gibt es leider nur Horror Geschichten.

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09 Jan 2017 17:51 - 09 Jan 2017 17:53 #2 von Varenia3
Hallo friends4ever85,
herzlich willkommen hier bei uns. Wurde im MRT also "nur" die Rektozele diagnostiziert und keinen inneren oder äußeren Rektumprolaps?
Ich nehme an Du bist weiblich. Wie groß ist die Rektozele und entleert sie sich beim MRT?

Ich habe auch eine Rektozele mit äußerem Rektumprolaps und zahlreiche Beschwerden. Kurz gesagt: Habe im November eine ventrale Rektopexie machen lassen, die aber leider nicht erfolgreich war. Wieso, weshalb, würde jetzt hier zu weit führen.

Es stimmt, das im Netz nur Horror-Geschichten über die Starr-OP zu finden sind und daher war ich da auch skeptisch. Es gibt aber auch Patienten, die damit sehr zufrieden sind (die schreiben dann ja meist nicht im Netz).

Meist finden sich noch andere Organsenkungen, wenn eine Rektozele (bei Frauen) vorliegt, Blase, Darm, Gebärmutter. Eine Senkung kommt meistens nicht allein. Aber da du ja bereits ein MRT (Defäkographie??) gemacht hast, kann man dies ja wahrscheinlich erstmal ausschließen.

Wie äußert sich Deine Beeinträchtigung beim Stuhlgang denn?

Eine Starr-OP kann sowohl eine Rektozele als auch gleichzeitig einen inneren Rektumprolaps beseitigen und die Darmentleerungsstörungen beseitigen.

Ich kann Dir hier weder zu- noch abraten, denn ich habe persönlich keine Erfahrungen mit dieser OP-Methode gemacht. Evtl. würde ich noch eine zweite Meinung einholen z.B. von einer Gynäkologin. Es gibt wohl auch eine hintere Scheidenwandplastik-OP bei Rektozelen. Vielleicht wäre dies eine Alternative?

LG
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09 Jan 2017 21:11 #3 von friends4ever85
Hallo Varenia3,

Vielen Dank für deine Antwort.

Ja ich bin weiblich.
Meine Probleme hab ich seit gut 4Jahren.
Ich hatte zwei schwere Geburten.2006,2009.
Die Probleme äußern dich das ich massive Stuhlentleerungsstörrungen habe.
Eigentlich muss ich bei jedem Stuhlgang nach helfen.
Entweder mit einem Einlauf, oder mit Hilfe durch rausdrücken von der Scheide aus mit dem Daumen.
Generell habe ich einen schwachen Beckenboden.
Grade beim Sport merke ich es beim hüpfen, oder beim starkem niesen.Da gehen dann leider mal ein paar tröpchen in die Hose.
Bei dem dynamischen MRT wurde nur eine Rektozele fest gestellt. Etwa Mandarinen groß.
Mein Arzt meinte das er das in diesem Ausmaß erst bei älter Frauen Ü 60 gesehen hat.Und ich bin erst 31
Konservativ würde da nichts mehr bringen.
Am meisten ärgert mich das meine Frauenärztin,trozdessen ich sie drauf angesprochen habe,nichts unternommen hat.
Hätte ich vor 3jahren schon die Diagnose gehabt,hätte ich evt konservativ noch was machen können.
Habe aber einen Termin bei einer neuen ausgemacht.
Dann werde ich das mit der Scheidenwandplastik ansprechen.

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09 Jan 2017 21:48 #4 von Varenia3
Hallo, gut, daß Du noch einen Termin bei einer anderen Gynäkologin gemacht hast.
Da Du schreibst, daß du auch ein wenig mit der Blase Probleme hast bei Belastung, da wäre auch eine Urogynäkologin eine weitere Ansprechpartnerin oder generell noch ein Urologe. Der Beckenboden ist leider sehr komplex.

Selbst in deinem "jungen" Alter sind deine jetzigen Probleme (gerade nach Geburten) nicht so selten wie vermutet.

Es gibt wohl auch die Möglichkeit (wenn auch die Blase von der Senkung betroffen ist) eine vordere Scheidenplastik zu machen und zusätzlich die hintere Scheidenplastik.

Ich weiß, daß diese Darmentleerungsstörungen sehr belastend sind, aber ich denke, daß man Dir bestimmt bald gut helfen kann.

Schreibe mal, wie es bei Dir weitergeht, das ist auch für andere Betroffene, die dasselbe Problem haben, hilfreich.

Alles Gute von Herzen!
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09 Jan 2017 21:51 #5 von friends4ever85
Vielen Dank, ja werde das alles abklären.
7.2hab ich den Frauenarzttermin,und nächste Woche hol ich mir noch eine zweite Meinung bei einem weiterem Proktollogen.
Ich melde mich wieder☺

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12 Jan 2017 13:56 #6 von Bernhardine
Hallo Friendsfor ever,

vor drei Jahren habe ich eine Rektozele operativ beheben lassen.
Bei der Defäkopraphie wurde festgestellt, dass die Rektozele sich zur Scheide hin wölbte. auch ich musste beim Stuhlgang immer die hintere Scheidenwand mit den Fingern abstützen , um den Stuhl überhaupt auspressen zu können.
Obwohl die Rektozele also nur in Richtung Scheide auftrat, wollte der Proktologe, der in der Klinik ebenfalls hinzugezogen wurde, eine Starr-OP durchführen.
Ich habe mich dagegen entschieden, da ich leider auch viel negatives im Internet darüber gelesen habe und nach meinem eigenen Empfinden auch nicht der Meinung war, dass mein Problem in erster Linie vom Darm selber verursacht wurde.
Und ich habe Recht gehabt. Bei mir wurde in der Gynäkologie im Augusta-Krankenhaus in Bochum eine Plastik der hinteren Scheidewand gemacht und seitdem habe ich keine Probleme mehr beim Stuhlgang.
Zwar war der Proktologe damals nicht ganz einverstanden mit meiner Entscheidung, er meinte, auf der Defäkographie sei erkennbar, dass der Darm sich etwas ausstülpe bei der Entleerung - aber bei dieser Untersuchung habe ich auch nicht, wie sonst immer, die Scheidenwand mit den Fingern abgestützt.
Und genau dieser Effekt wird ja durch die Scheidenplastik erreicht, so stülpt sich auch nix aus, wenn ich jetzt Stuhlgang habe.

Lass dich gut beraten, eine Darm-OP, und das ist die Starr-OP ja, ist nicht so ohne. Und wenn es auch anders geht, so wie bei mir, ist das sicher der einfachere Weg, deine Beschwerden zu beheben.

Ich wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüße

Bernhardine

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12 Jan 2017 14:34 #7 von friends4ever85
Hallo Bernhadine,

Danke für deinen Rat. Werde das auf jeden Fall mit der Ärztin besprechen.
Wie geht es dir jetzt 3 Jahre nach der OP. Mit dem Stuhlgang ist alles in Ordnung hast du ja geschrieben und sonst ist auch alles in Ordnung?
Und was musstest du nach der OP alles beachten?
Wie lange hat der Heilungsprozess gedauert?

Lg

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12 Jan 2017 14:55 #8 von Bernhardine
Hallo,

mir geht es gut nach der OP.
Ich habe weder Schmerzen noch Probleme mit dem Stuhlgang. Allerdings nehme ich jeden Tag morgens einen Teelöffel Milchzucker in verdünntem Brottrunk , um zu vermeiden, dass mein Stuhl zu hart wird.
Das habe ich mir nach der OP angewöhnt, da ich zunächst noch Schmerzen beim Stuhlgang in der operierten Scheidenwand hatte.

Ansonsten ist alles gut, keine Probleme beim Sex und es stülpt nix mehr aus beim Stuhlgang.
Es hat ungefähr ein Vierteljahr gedauert, bis ich überhaupt keine Schmerzen mehr von der OP hatte. In den ersten Wochen war Sex noch verboten, ich durfte schon nach kurzer Zeit wieder leichten Sport machen, so habe ich schon drei Wochen nach der OP beim Brustkrebslauf in Bochum mitgemacht, allerdings bin ich nicht gejoggt sondern gewalkt.
Die hintere Scheidenwand wurde bei mir nur gerafft, kein Netz eingesetzt, Davon hatte mir damals die Ärztin abgeraten, da ein eingetztes Netz unter Umständen zu unerwünschten Verwachsungen führen kann und dann später nicht gut entfernt werden könnte.

Die OP war ein voller Erfolg!

Alles Liebe

Bernhardine

....könntest du vielleicht einen Namen angeben, unter dem ich dich anschreiben kann? Friends4ever ist so umständlich!! ;-)

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12 Jan 2017 15:08 #9 von friends4ever85
Okay das hört sich ja alles super an wesentlich besser als die starr op.
Und Schmerzen in der Region kann man auch aushalten. bei der ersten Geburt hatte ich einen Dammschnitt, und bin auch noch in der Scheide gerissen. Mein Sohn wurde mit der Saugglocke geholt.
Die ersten Wochen waren echt schlimm aber dann ging es auch schon. Leider hatte ich damals keine Rückbildungskurs gemacht weil mein Sohnemann etwas anstrengend war ein typisches Schreikind

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12 Jan 2017 15:13 #10 von friends4ever85
Leider erscheint mein text nicht ganz..was mache ich falsch?

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