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Nervöse, überaktive Blase-will endlich HILFE!

01 Dez 2016 16:57 #1 von Edelweiss
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und bin froh, dass ich euch hier gefunden habe!

Seit über 10 Jahren habe ich Probleme mit meiner Blase. Fing wohl schon früher an, aber da war es eben so. Ich bin weiblich, jetzt 52 Jahre alt, schlank und sportlich....

Vor 10 Jahren das erste Mal beim Urologen wegen dem Problem. u.a dann Blasenspiegelung auf brutale Weise, er hat die Harnröhre bougiert, weil ich angeblich ja kein WAsser lassen könnte. Häh??? Noch nie Probleme gehabt. Heute weiß ich sie wurde von 18 auf 22 bougiert. Dann wurde ich zur Blasendruckmessung ins Krankenhaus geschickt. Der Chefarzt dort sagte: Sie haben eine überaktive Blase, kein Problem mit Tabletten, in drei Monaten leben Sie wieder normal.

Tabletten vertrug ich nicht, Harnverhalt und verschwommenes sehen, mein Urologe zuckte die Schultern, das war es.

Zwischendurch noch mal beim Urologen (ein anderer). Ich solle trainieren, Tee trinken, mich nicht verkühlen. Blasenspiegelung war okay, nur danach war der Harndrang nur noch schlimmer.

Vor zwei Jahren der Leidensdruck so groß, wieder zu einer Urologin, die dann sofort von Blasenspiegelung sprach. Nicht gemacht. Anfang des Jahres dann wieder, okay. Aber ich sollte erst mal Tabletten nehmen. Mehrere Sorten probiert. Nichts half. Blasenspiegelung stand auf dem Plan...nein danke!!!!

Die Zeiten dazwischen war ich beim Homöopath, der auch meinte, das sei ein nervöses Problem. Beim Heilpraktiker, der auch dies meinte. Allerdings hat bislang nichts geholfen. Ich gehe wirklich oft zum WC, mehr als 250 ml Urin schaffe ich nicht. Im Moment kommt der Druck auch immer so plötzlich, ganz schlimm. Inkontinent bin ich zum Glück nicht. Ach so, dazwischen hatte ich über viele Monate auch so ein Stromgerät für die Scheide. Programm 1: die Nerven beruhigen, Programm 2: Muskulatur stärken. Kein Erfolg.

Nun las ich, dass wenn man homöopathische Sachen nimmt um das vegetative Nervensystem zu beruhigen, da kann es schon 8-12 Monate dauern.....derzeit nehme ich die Tropfen SIMVITA.

Aber ich bin verzweifelt. Überall muss ein WC sein.....und ständig rennen, das ist oft peinlich.

Allerdings kann ich sagen: manchmal bin ich mit der Familie unterwegs. Noch letztens mit Ehemann: viel getrunken und war 4 STunden nicht auf dem WC. Da stelle ich immer fest, es sind wohl die NErven und keine KRANKE Blase.

Danke fürs Lesen...vielleicht gibt es hier den AHA-Effekt :woohoo:

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01 Dez 2016 17:08 #2 von Auf eigenen Wunsch gelöscht.
Hallo Edelweiss,

Dies sind genau die Symptome , wie bei einer Reizblase beschrieben.

Du hast ja schon vieles probiert, ohne Erfolg, und da liegt das Problem. Es gibt ja kaum etwas, was man noch empfehlen könnte.

Es ist tatsächlich so, daß bei Einnahme von homöopathischen Mitteln Geduld angesagt ist. Da kann schon mal ein Jahr ins Land gehen. Mit Tee trinken und anderen pflanzlichenSachen ist das ähnlich.

Hast Du schon mal Blasentraining oder Reizstromtherapie probiert?

Wenn der Leidensdruck so extrem ist, wäre es doch sinnvoll dies mal auszuprobieren.

LG Gabi
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01 Dez 2016 17:14 #3 von Ulla1963
Hallo Edelweiss,

meine Probleme sind ähnlich, ich musste auch von gleich auf jetzt auf die Toilette oder das ich nicht lange anhalten kann. Blasenspiegelung und Blase röntgen wurden bei mir auch gemacht und haben nix organisches gefunden. Ich hatte zuerst Spasmex genommen und jetzt nehme ich Mictronorm.

Gruß Iris
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01 Dez 2016 17:31 - 01 Dez 2016 17:33 #4 von Edelweiss
Danke für eure Antworten..

Ja, Reizstromgerät hatte ich ja 10 Monate lang. Ohne Erfolg!!!

Und Blasentraining, das versuche ich jeden Tag, wenn ich zuhause. Es nervt und es ist lästig, dazu tut es dann weh, wenn es drückt. Ganz selten schaffe ich dann mal 300 ml Urin, aber meist die Auslastung 250 ml ;)

Na, und Tabletten habe ich schon mehrfach ausprobiert. So viele Wirkstoffe gibt es ja nicht. Alle ohne Erfolg und teilweise eben mit dummen Nebenwirkungen: nachts Harnverhalt (AUA) und schwere Sehstörungen. Ich hatte ja so viel Hoffnung: dann hätte ich eben diese Tablette lebenslänglich genommen!

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01 Dez 2016 18:29 #5 von Auf eigenen Wunsch gelöscht.
Hallo,

Es gibt ein homöopathisches Mittel mit Namen Nux vomica auch Akupunkturvwird manchmal eingesetzt. Einziges Problem es ist nicht wissenschaftlich belegt.

Die Therapie soll auch recht lang sein. Ich selbst habe da keine Probleme .

LG Gabi
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01 Dez 2016 18:41 #6 von Elkide
Liebe Edelweiß,

herzlich willkommen im Inkontinenz - Selbsthilfe-Forum des Inkontinenz-Selbsthilfe-Vereins e.V.
Hier findest du viele Betroffene mit dengleichen Problemen.

Du hast ja schon etliches ausprobiert und leider nicht so gute Erfahrungen gemacht.

Aus meiner Sicht kann ich dir nur raten, dir einen Termin in einem Kompetenzzentrum geben zu lassen, in dem Urologen, Neurologen, Gynäkologen, evtl. Psychologen zusammenarbeiten und die Untersuchungen aufeinander abstimmen und miteinander beraten. Allerdings wirst du sicherlich nicht um eine erneute Blasenspiegelung herum kommen. Wenn du dem behandelnden Arzt deine Angst bzw. die schlechte Erfahrung erzählst, wird er bestimmt besondere Vorsicht walten lassen. Es gibt auch die Möglichkeit, dir etwas zur Entspannung zu geben, so dass die Untersuchung zwar unangenehm aber nicht schmerzhaft ist.

Wenn alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, wird man dir entsprechende Behandlungsoptionen vorschlagen. Nur die Ärzte können dir sagen, ob für dich evtl. die Sakralneuromodulation, Botox, Biofeedback, Beckenbodentraining oder Medikamente in Frage kommen. Unter den genannten Stichwörtern findest du im Forum oben in der Funktionsleiste bei durchsuchen jede Menge Erfahrungsberichte.

Wünsche dir sehr, dass du bald auf kompetente, empathische Ärzte triffst und dir endlich geholfen wird.

Liebe Grüße
Elke
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01 Dez 2016 19:06 - 01 Dez 2016 19:18 #7 von matti
Hallo Edelweiss,

die Freude ist ganz meinerseits, auch wenn die Gründe für dein Aufsuchen hier ja nicht so schöne sind. Nun bist du erst einmal hier und du wirst schnell feststellen, dass ein gemeinsames Gespräch oftmals schon sehr hilfreich sein kann.

Obwohl du davon berichtest, dass deine Problematik bereits vor 10 Jahren begann, dachte ich zunächst an die Prüfung deines Homonstatuses. Also ich will den nicht prüfen, sondern dir die Empfehlung zur Prüfung aussprechen. :)
Hormonelle Veränderungen, beispielsweise in den Wechseljahren, bedingt durch Östrogenmangel. In der Menopause verändern sich die Zellen der Harnröhren- und Blasenschleimhaut. Dies kann zu einer Reizblase und/oder zu Blasenentzündungen führen.

Diese Schwankungen und Veränderungen kommen aber nicht ausschließlich in den Wechseljahren vor. Der Hormonstatus sollte deshalb zumindest einmal geprüft werden.

Das hier bereits angesprochene Kontinenz Training oder auch Blasentraining, ist bei Reizsymptomen mit kleinen Blasenvolumen tatsächlich hilfreich, wenn auch mitunter nur durch große Kraftanstrengung durchzuführen.

Das Ziel besteht dabei ja darin, dass durch die häufigen Blasenentleerungen oftmals stark reduzierte Blasenvolumen wieder zu vergrößern. Der Zeitpunkt an den die Blase "voll" meldet soll später erfolgen. Viele Menschen befinden sich aufgrund ihrer Drangsymptomatik in einer regelrechten Spirale, auch Teufelskreis genannt. Drang setzt ein, sie entleeren die Blase. Die über Monate oder Jahre so praktiziert, verringert das Blasenvolumen. Der lästige Harndrang setzt immer früher ein, ein negativer Kreislauf entsteht.

Die Trinkmenge einzuschränken, um weniger Drang zu verspüren, klingt erst einmal logisch. Dies erzeugt aber in den meisten Fällen genau das Gegenteil. Durchblutung nimmt ab, Infektionen werden begünstigt, dass Volumen sinkt, Harn ist konzentriert und reizt dadurch Blasenschleimhäute.
Du solltest trotz deiner Symptomatik mindestens 1,5 oder besser 2 Liter täglich trinken. Mehr schadet in der Regel nicht.

Du solltest auch darauf achten was du trinkst. Neben Wasser ohne oder mit wenig Kohlensäure, ungesüßter Tee, verdünnte Fruchtsäfte, haben sich auch Kräutertees bewährt. Harntreibende Getränke, wie Kaffee und Alkohol fördern eher die Problematik. Nikotin spielt auch eine Rolle und sollte möglichst vermieden werden.

Die "ganze Abteilung" der Entspannungstherapien ist zu empfehlen. Dadurch erlernt der Körper zu entspannen, was ja gerade in Drangsituationen eben nicht mehr funktioniert. Autogenes Training, Atemübungen aber auch Akupunktur können sehr hilfreich sein. Nehmen wir die Akupunktur einmal aus, weil sie schlecht selbst angewendet werden kann, verhelfen die erlernten Entspannungstechniken in der Drangsituation angewendet, mitunter enorm. Zudem stellen sie auch außerhalb der akuten Situation eine gute Balance zur Verfügung, damit der Körper und Geist einmal runterkommt. Halte ich persönlich wirklich viel von und wirkt bei mir auch sehr gut.

Der Homöopathie gegenüber bin ich persönlich sehr skeptisch gegenüber eingestellt. Man möge mir dies aber auch zubilligen, so wie ich den daran "Gläubigen" dies ja zubillige.
Wenn ich etwas von homöopathisch aufbereitete Wiesengräser von geopathisch auf und abbauenden Kraftfeldern, Chakra Blockaden und Erdstrahlen lese, denke ich zumeist "What the f.…". Bitte als meine Einstellung dem Gegenüber respektieren.

Was fällt mir noch ein? Schulmedizinisch wird häufig mit Botox behandelt, nicht selten mit sehr gutem Erfolg.

Darüber und über viele weitere Punkte können wir uns ja gerne im weiteren Verlauf unterhalten. Komm erst einmal hier an.

Liebe Grüße

Matti
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02 Dez 2016 13:32 #8 von Edelweiss
Ich danke erst mal wieder für eure Zeilen!!!!

Also NUX VOMICA, das habe ich schon mehrfach probiert, leider ohne Erfolg.

Da ich jetzt bei einigen Urologen war, möchte ich nicht wieder irgendwohin. Denn genau..sie wollen IMMER eine Blasenspiegelung. Und jetzt war es nach jedem Mal schlimmer als vorher und rumgekommen ist dabei nie etwas. Warum also wieder porkeln lassen??? Und auch bei einer Blasenspiegelung gibt es Nebenwirkungen. Ein befreundeter Arzt sagte, was will der Urologe auch sonst machen???? Ist nun mal seine "Arbeit" und wird gut bezahlt!

Zwei mal habe ich auch eine Psychotherapie gemacht. Jedesmal hörte ich, ich hätte keine schweren Probleme und jeder hat mal gute und schlechte Tage, oder?

Dazu mache ich Meditation, Yoga etc......

Ich dachte wirklich, ich finde hier irgendwas, dass Frau machen kann. Bei mir scheinen es wirklich "nur" die Nerven zu sein. Und Botox, das ist ja ein Kreislauf ohne Ende. Leider gibt es im Freundeskreis meiner Eltern zwei Leute, da hat es nicht geklappt bzw. hatten sie Tage danach überhaupt kein Gefühl in der Blase. Durch das ständige Katheter setzen gab es schlimme Infektionen. Und bei vielen hilft das überhaupt nicht. Und jedesmal hat man das Risiko der Narkose.

Tja, ich halte viel von Homöopathie. Bin Heuschnupfler von März bis Ende September, aber dank nur einer Sorte Kügelchen: ADE HEUSCHNUPFEN. Ohne Chemie, ohne Nebenwirkungen!!!! Es wirkt!!!! Na, ich nehme jetzt stumpf weiter die Tropfen SIMVITA und hoffe dann eben auf die nächsten Monate......

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02 Dez 2016 13:53 #9 von Auf eigenen Wunsch gelöscht.
Liebe Chakira,

Ja es ist ja nun sehr frustrierend mit so einer Situation klarkommen zu müssen. Das mit den Urologen stimmt so - was sollten die auch sonst machen. Ich verstehe inzwischen auch, wenn die bei den Fortbildungen zu dem Thema die Augen verdrehen.

Was kann man da noch tun?

Vor 3 Jahren war ich wegen psychischer Probleme in einer Tagesklinik. Da hatten wir eine junge Mitpatientin , die unter den gleichen Symptomen gelitten hatte und bei der auch keine Therapie anschlug.

Unser betreuen der Psychologe hat sich sehr oft mit der jungen Frau unterhalten und das hat ihr geholfen das sie ernst genommen wurde und das zugehört wurde.

Ich weiß noch, daß sie den Blasenschrittmacher aus getestet hat. Leider kann ich nichts zum weiteren Verlauf sagen, da sie nicht in die Klinik zurückgekehrt ist.

Aber vielleicht ist das für Dich eine Option. Lass Dir einfach Zeit und alles nochmal durch den Kopf gehen.

Bloß nicht aufgeben.

Liebe Grüße Gabi

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02 Dez 2016 13:55 #10 von Auf eigenen Wunsch gelöscht.
OK falsche Anrede ich meinte natürlich Dich Edelweiss.

LGGabi

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