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Erfahrungen mit suprapubischem Katheter (Bauchdeckenkatheter) gesucht

10 Sep 2017 10:16 #11 von Marie2
Ich hoffe sehr ich nerve euch nicht.
Leider finde ich jedoch irgendwie sonst über google keine Infos....

Ich wäre euch wirklich sehr dankbar über Antworten bzw. Rückmeldungen meiner zuvor beschriebenen Fragen und Probleme...

Mich würde auch interessieren (auch wenn ich selbst Erwerbsunfähigkeitsrente bekomme und es mich so gar nicht betrifft) ob man i.d.R krankgeschrieben wird nach der kleinen SPK Op...
Ich dachte ja ehrlich gesagt das es ja nur ein kleiner Eingriff ist und man am 2. Tag danach schon gar nichts mehr davon merkt...jetzt sehe ich aber das es anderst ist und frage mich wie lange es dauert bis es verheilt ist und sich normal anfühlt und nicht mehr schmerzt...
Somit gehe/ging ich auch davon aus das auch arbeitende ganz normal ohne Krankschreibung weiterarbeiten und ich evtl. da etwas empfindlich o.ä bin...
Wenn diese Personengruppe jedoch eine Krankschreibung bekommt, würde ich mich evtl. auch nicht so als Mimose fühlen :unsure: , da es ja zeigen würde das es normal ist das es eben nicht gleich am 2. Tag wieder ganz normal ist :lol: ...

Irgendwie bin ich einfach sehr verunsichert momentan...

Auch da ich denke das die Blase nicht vollständig entleert wird über den SPK, da es nach meiner Erfahrung was ich sonst so kathetert habe einfach zu wenige ml sind...
Das es so langsam abläuft hängt sicherlich damit zusammen das es ja nur 12 CH sind...hm?

Und meine Logik sagt mir iw, das auch wenn ich über das Ventil entleere, da auch ein Tröpfchen u.a am Ende im Ventil bleibt, welches ich dann mit eim stückchen Klopapier wegsauge, das es dort evtl. zu kleinen Verkrustungen oder Bakterienansammlung kommen kann (welche ja mit der Zeit auch hochwandern können) und doch besser dieses Ventil gereinigt werden sollte nach Entleerung? Aber mit was? Wasser, Desinfektionsmittel? Oder doch gar nicht?

:blink:

Glg

Marie2

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10 Sep 2017 11:29 - 10 Sep 2017 13:12 #12 von Birgit1
Hallo liebe Marie,

Geduld, Geduld bitte...wir sind nicht immer und zu jeder Zeit im Internet...ich zumindest nicht und dann kann es schon mal etwas dauern bis dir Jemand der sich mit SPKs auskennt/Erfahrung hat auf deine Fragen eine Antwort geben kann.

Kann aber deine dringenden Fragen und Verunsicherungen sehr, sehr gut verstehen!!! So ging es mir auch.

zu allererst: nein du bist kein ungewöhnlicher "Fall". Schmerzen nach eine SPK Anlage sind erst mal völlig normal! Und ich hätte auf keinen Fall in den ersten Tagen nach dem Eingriff arbeiten gehen können!
Du hast eine Wunde im Bauch und die muss erst mal abheilen. Das dauert bei jedem unterschiedlich lange.
Bei mir hat es, auf Grund einer Materialunverträglichkeit dann leider sogar ganze 2 Monate gedauert bis ich schmerzfrei war und bis die Wunde abgeheilt war.
Aber, keine Angst, ich hatte den 1. Katheter(das Material) nur nicht vertragen und war somit sicher kein "Standardfall".

Du schreibst nicht wo du die Schmerzen hast: im Fistelkanal (Einstichstelle) oder in der Blase?
Beides ist nicht ungewöhnlich!
Wie schon geschrieben: Wundschmerzen im Fistelkanal zu Beginn sind völlig normal.
Auch wenn dir der Katheter in der Blase schmerzen sollte, ist das nicht ungewöhnlich!
Ich hatte Freitag einen SPK Wechsel und der Arzt hat wohl mal wieder den neuen Katheter sehr (zu) weit in die Blase gesteckt so dass mir die Spitze in die Blasenwand gepieckt hat.
Das kenne ich schon, ist ein paar Tage recht schmerzhaft und heilt dann aber wieder ab.
Teilweise ist es sogar so schmerzhaft das ich selbst nach einem SPK Wechsel für ein paar Tage krank geschrieben werde.

Du solltest nur hellhörig werden wenn sich deine Schmerzen so gar nicht bessern würden. Auch nach 1-2 Wochen noch bestehen sollten.
Dann könnte man überlegen ob du evtl. auch eine Materialunverträglichkeit hast oder ob der Katheter einfach nur zu hart ist und dir die Blase wund reibt.
Es gibt von einigen Herstelleren" Soft Katheter" die sehr weich sind. So einen bekam ich auch nachdem sich herausstellte dass mir härtere Katheter auch Probleme bereiten. Es gibt einfach Menschen wie mich die eine sehr, sehr empfindliche Blasenwand haben und die Standardkatheter nicht vertragen.

Aber soweit ist es bei dir ja noch nicht und ich würde mir darüber jetzt noch keinen Kopf machen.
Gib deinem Körper einfach die Zeit die er braucht um mit diesem Fremdkörper klar zu kommen!

Zu deiner Frage nach der Reinigung des Ablassventils:
Ich mache es so: wenn ich heißes Wasser zu Verfügung habe (z.B. zuhause) spüle ich das Ablassventil (im geschlossenen Zustand) einfach kurz unter dem Wasserhahn ab. Trockne es dann mit WC Papier ab. Fertig.
Wenn ich kein (heißes) Wasser zur Verfügung habe, trockne ich das Ventil nur gut mit WC Papier ab, gebe auf die Spitze des Ventils einen Sprühstoß Kodan (Desinfektionsmittel) und spüle es dann bei nächster Gelegenheit mit Wasser ab.
Wenn es sich dort dann mal verkrustet, wenn du kein Wasser zur Hand hattest, auch kein Problem. Dann lass, sobald möglich, einfach warmes Wasser drüberlaufen und die Verkrustung löst sich wieder.
Das hatte ich alles auch schon. Die Ventilöffnung war so verklebt (weil ich den ganzen Tag unterwegs war und nicht die Möglichkeit hatte das Ventil mit Wasser zu reinigen), dass kein Urin mehr abfloss. Auch da ist nichts Schlimmes passiert. Mit etwas warmen Wasser am Abend war alles wieder behoben.
Mach dir nicht zu viele Gedanken bezüglich Keimeintritt durch das Ventil.

Du hast nur ein 12CH SPK. Ja da fliesst der Urin sehr, sehr langsam! Ich hatte zu Begin einen 14er und da hat mich der langsame Abfluss schon ziemlich genervt. Mittlerweile habe ich einen 18er und bin so froh darüber dass sich die Blasenentleerung nun nicht mehr minutenlang hinzieht.

Zu deiner Befürchtung dass durch den SPK nicht aller Urin abfließt:
Das musst du mit deinem Arzt besprechen (möglichst schon Montag).
Das wäre z.B. ganz einfach herauszufinden indem du in der Praxis Urin ablassen würdest und direkt im Anschluss ein Ultraschall gemacht wird. Dann kann gesehen werden ob wirklich, trotz SPK, noch Urin in der Blase verbleiben sollte.
Nimm dein Gefühl ernst und kläre das schnellstmöglich!

Zu deiner Frage wie es mit dem Beutelanschluss zur Nacht ist, kann ich dir leider keine Antwort geben da ich keine Beutelerfahrungen habe. Ich denke aber dass es reichen würde die Anschlussstellen kurz mit Desinfektionsmittel einzusprühen.

Zu der Frage der Darmentleerung: ja, ich kann bestätigen dass die Darmentleerung bei mir (und ich habe mit der Entleerung keine Probleme, muss nicht viel drücken) zu Beginn der SPK Zeit recht schmerzhaft war. Weil die Wunde im Bauch und in der Blase noch frisch waren und das leichteste Drücken bei der Darmentleerung weh tat. Aber dass zu viel Darmdruck dem SPK Probleme bereiten könnte, glaube ich nicht.


Ich hoffe, dass ich auf die meisten deiner Fragen nun, aus meiner Erfahrung heraus, geantwortet habe. Wenn ich was übersehen habe oder du noch weitere Fragen hast, nur zu!

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du dich bald an deinen SPK gewöhnen kannst und alles recht zügig abheilt!

Liebe Grüße,
Birgit

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10 Sep 2017 12:09 #13 von Marie2
Liebe Birgit,

vielen lieben Dank für deine Antwort.

Ja du konntest mir schon etwas weiterhelfen...zumindest habe ich nicht mehr das Gefühl eine Mimose zu sein :lol:

Für meine Ungeduld möchte ich mich noch entschuldigen...

Ich hoffe das es schnell abheilt.
In einer guten Woche beginnt meine Therapie mit dem Lokomaten (so ein Laufroboter in den man gespannt wird und sozusagen an Gurten aufgehängt um das Gewicht abzunehmen....da gehen die Gurte dann über den SPK....)

LG

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10 Sep 2017 12:19 - 10 Sep 2017 12:23 #14 von Birgit1
Hallo Marie,

dann wünsche ich dir dass dich die Gurte nicht stören.

Für mich wäre das unvorstellbar festen Druck, wie zum Beispiel Sicherheitsgurt im Auto, auf dem SPK zu tolerieren. Der Druck würde mir in der Blase, durch den Kontakt des Ballons mit der Blasenwand, dann viel zu unagenehm sein. Aber wie schon gesagt ich habe eine äusserst empfindliche Blase.

Drücke dir jedenfalls ganz fest die Daumen dass der Druck der Gurte für dich nicht schmerzhaft sein wird und wünsche dir viel Erfolg bei deinen Laufübungen!

Liebe Grüße,
Birgit

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10 Sep 2017 12:35 #15 von Marie2
Liebe Birgit,

das hoffe ich auch das mir das dann keine Schmerzen bereitet. Momentan noch unvorstellbar...da denke ich erst nächste Woche dran.

Jetzt tut alles noch so weh... vorallem bei etwas Streckung auf den Bauch ist es ziemlich schlimm. Z.b. bei jedem mal umsetzen vom Rollstuhl auf die Coach o.ä... echt beschwerlich...hatte ich mir nicht so vorgestellt wenn ich ehrlich bin...

Es schmerzt vor allem die Einstichstelle bzw. die Wunde. Wie gesagt, der SPK wurde bei mir ja nicht mittig über dem Schambein gestochen, sondern gute 2cm weiter rechts und auch recht weit unten wie ich finde (also da wo auch Haare wachsen...) dadurch das das Loch mehr seitlich wie mittig ist, kommt auch mehr Hautdehnung bei Bewegung drauf.
Und da ich gezwungenermaßen ja eigendlich nur sitze (Rollstuhl, Caoch etc.) bin ich meist auch eher in vorgebeugter Haltung, wenn ich dann z.B. umsetze (teils mit Hilfe von Gehstützen, und der Körper mehr in Streckung kommt, schmerzt es echt sehr...
Ich hoffe sehr das das bald aufhört. Sonst muss ich am Ende noch meine Physiotherapie am Dienstag absagen...

LG

Marie2

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10 Sep 2017 13:04 - 10 Sep 2017 13:07 #16 von Birgit1
Hallo Marie,

ja kann mich noch gut daran erinnern wie ich die Tage nach der SPK Anlage aus dem Bett gekrochen bin weil mir die Einstichstelle so weh tat. Oder wenn ich vom Sofa oder Stuhl aufgestanden bin und ich mich streckte...Weiß soooo gut wovon du sprichst! War echt nicht schön wenn sich der SPK in der Wunde bewegte.

Aber das heilt und sollte jeden Tag ein bisschen besser werden. Bei dem einen heilen Wunden schneller, bei anderen langsamer.
Wenn es dir Dienstag noch etwas weh tun sollte, wäre echt zu überlegen ob du die KG absagst. Würde ja nichts bringen wenn es noch weh täte und du dich während der KG verspannst wenn der SPK in der Wunde reibt.

Ja, ich hatte mir das zu Beginn auch einfacher vorgestellt. Die Ärtze sagten im Vorfeld immer: "Kleinigkeit, kein Problem, kleiner Eingriff und dann gut..." Was haben die schon für eine Vorstellung davon wie sich so ein SPK zu Beginn anfühlt....

Aber heute bin ich froh dass ich, auch als die Probleme mit der Materialunverträglichkeit noch dazu kamen und der Heilungsverlauf sich immer mehr in die Länge zog, durchgehalten habe!!
Mein Durchhaltevermögen habe ich vor allem meiner Hausärztin zu verdanken, die mich immer, wo es nur ging, unterstützt, mich ernst genommen und mir Mut gemacht hat! Ich glaube ohne sie, hätte ich ziemlich bald aufgegeben.
Das Durchhalten der Anfangsprobleme hat sich gelohnt und jetzt, fast 2 Jahre mit SPK, freue ich mich einfach riesig über die Lebensqualität die mir der SPK wieder ermöglicht.

Also, nicht verzagen! Alles noch normale Anfangsschwierigkeiten!

Und, schon mal sehr gut, dass dir der SPK wohl in der Blase keine Probleme bereitet!! :)

Weiterhin, gute Besserung!!

Liebe Grüße,
Birgit

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10 Sep 2017 15:54 #17 von Marie2
Liebe Birgit,

was mir noch nicht so einleuchtet, wie du das Ventil unter laufendem Wasser abspülen kannst???

Der Schlauch ist ja nicht so lang und das Ventil selbst soll man ja nicht abmachen... Ich habe das Uromed universal Ventil (aber nur das Ventil dran, ohne Adapter, also mit der runden Öffnung am Ende)... und ich mache mir echt Gedanken über Bakterien, die da reinwandern könnten. Wobei das Ventil ja nur bei Entleerung geöffnet wird und wenn es zu ist, muss ja innen verschlossen sein.
Ach keine Ahnung.

Eventuell rufe ich echt morgen nochmals bei meinem Urologen an und erfrage so ein paar Dinge erneut....

LG

Marie2

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10 Sep 2017 16:34 #18 von Birgit1
Hallo Marie,

ja das Ventil habe ich auch!

Nein, zum säubern das Ventil natürlich nicht vom Katheter abmachen!!

Ich stelle mich einfach vor das Waschbecken und halte das Ventilende, also dort wo der Urin herausläuft, kurz unter den Wasserhahn.
Mein Katheter ist 43cm lang und daher von der Länge her kein Problem.

Ich weiß nicht wie lang dein Katheter ist (es gibt sie in unterschiedlichen Längen), dazu sitzt du ja, soweit ich weiß, im Rolli und kannst vermutlich deshalb nicht mit dem Ventil bis unter den Wasserhahn reichen?
Dann vielleicht nach Urinablass einfach warmes Wasser in einen Becher füllen, das Ventilende dort kurz eintauchen und dann trocken wischen. Wäre das eine Möglichkeit?
Aber vermutlich würde es auch reichen wenn du das Ventilende nur ein oder 2mal am Tag abspülst und nicht nach jedem WC Gang. Das mache ich ja auch wenn ich unterwegs bin und WCs nutzen muss die kein Waschbecken im WC Raum haben.
Zuhause spüle ich das Ventil nur deshalb nach jedem WC Gang damit ich ein sauberes Gefühl habe und nicht weil das jedesmal unbedingt aus hygienischen Gründen notwendig ist.

Mach dir keinen Kopf über Bakterien die da reinwandern könnten. Das Ventil ist doch geschlossen und du machst es doch nicht vom Katheter ab.
Ich gehe ja auch mit dem Katheter baden und das Badewasser ist ja auch nicht keimfrei...

Liebe Grüße,
Birgit

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12 Sep 2017 20:09 #19 von Marie2
Liebe Birgit und alle anderen ;-),

gestern war Verbandswechsel (Nachbarin)... Erst hieß es im KH alle 3 -4 Tage reiche...doch nachdem dann vor Entlassung am Samstag der Verband gewechselt wurde und es leicht entzündet war, sagte mir die Schwester, lieber erst mal jeden 2. Tag...
Jetzt muss ich ihn aber glaube heute schon wieder wechseln lassen.... Gestern als auch heute sind alle 4 Kompressen (2 Schlitzkompressen und 2 normale Kopressen durchgesuppt... Ist das denn noch normal, das das noch so viel blutet und suppt?
Was gestern auch echt blöd war, ist das alles so verkrustet und vertrocknet und verbappt war, das es sehr schwer war die Kompressen zu lösen.... sogar die unterste Schlitzkompresse hat sich in das Loch verklebt..war sehr unangenehm. Ging nur mit befeuchten und abwarten, das man den Verband überhaupt ab ging... (das war gestern spät abends) und nun seh ich wieder das es durchgesuppt hat, durch alle Kompressen. Mein Bruder kommt Nachts zurück und wird mir den Verband dann nochmal neu machen. Bin gespannt wie es dann aussieht...

Wie lange hat das bei euch geblutet und genässt und auch weh getan? würde mich sehr über mehr Erfahrungsberichte freuen.

Ich hatte ja heute Physiotherapie. Die KG Geräte habe ich abgesagt und in Physio war dann ausnahmsweise heute eher Verwöhnprogramm, also Massage und so weiter..... Donnerstag habe ich wieder Termin... ich hoffe sehr das es da wieder normal geht...und nächste Woche habe ich die erste Lokomattherapie (Laufroboter), da wird man auch an einem Gurt (wie beim Fallschirm oder Bungespringen) festgefurtet und aufgehängt.... oh mann oh mann, das geht ja dann über den KAtheter...momentan kann ich mir noch nicht vorstellen, das ich das iw tollerieren kann. Ich hoffe sehr bis nächste Woche ist es verheilt und es geht... Ist ja noch eine Woche...

Ich hatte auch bei meinem Urologen angerufen um zu fragen ob das denn normal ist das das noch so nässt und auch schmerzt, doch der bzw. die Praxis ist bis Donnerstag nicht zu erreichen.....

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend.

GLG

Marie2

P.s.: Liebe Birgit, du schreibst du gehst mit dem Katheter baden. Wie ist das denn wenn ich duschen gehen möchte (dazu brauche ich ja eh hilfe, aber im Bezug auf die Wunde und den Katheter).... Über den Verbad halt noch ein Duschpflaster, denk ich... aber was ist mit dem Katheter, kann da das Wasser drüber oder wird der auch mit eingepackt??? wenn nicht wird das Wasser sicherlich am Schlauch iw doch bis zur Wunde laufen, oder??? Noch ist die Wunde ja relativ frisch und blutet und nässt noch ziemlich

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12 Sep 2017 20:34 - 12 Sep 2017 20:35 #20 von Birgit1
Hallo liebe Marie,

tut mir leid dass es noch nicht besser geworden ist.

Als meine Wunde so sehr nässte, habe ich den Verband jeden Tag, wenns sein musste auch 2mal am Tag, gewechselt. Eben damit erst gar nichts verkrusten konnte.
Wenn ich zuhause war, habe ich mir immer Zeit genommen die Wunde offen zu lassen...habe mich dann einfach 1-2 Std. aufs Sofa gelegt und gelesen und Luft an die Wunde gelassen.
Wenn der Verband bei mir doch mal festklebte, habe ich ihn ordentlich mit Octenisept eingesprüht, einwirken lassen und dann vorsichtig abgemacht.

Bei mir hat es 2 Monate gesuppt. Aber der Grund war dass ich das Kathetermaterial nicht vertrug was die Wunde am abheilen hinderte.
Daher kann ich dir leider nicht sagen welche Heilungszeit "üblich" ist.

Meine Ärztin sagte mir dass ich auch mit der Wunde duschen sollte. Einfach alles offen lassen und mit klarem Wasser abduschen (Keine Seife benutzen und mit dem Wasserstrahl natürlich nicht genau auf/in die Wunde zielen). Danach gut abtrocknen und die Wunde dann noch trocken fönen. Habe ich auch immer so gemacht und es war gut.
Das besprichst du Donnerstag aber am besten noch mit deinem Arzt.

Der Katheter an sich ist wasserdicht. Den musst du nicht einpacken.
Wenn ich bade packe ich nichts ein und klebe auch nichts zu.

Weiterhin gute Besserung!
Liebe Grüße,
Birgit

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