Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. stellt ihr Angebot vor

zusammengemeinsam1Die gemeinnützige Inkontinenz Selbsthilfe e.V. besteht bereits seit 11 Jahren. Gegründet und betrieben wird der Verein ausschließlich von Betroffenen und Angehörigen. Daraus folgt unsere Motivation, Menschen mit Problemen der Kontinenz Information und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

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Windelfrust

17 Nov 2015 20:28 #11 von Struppi
Hallo,

nur eben am Rande bzw. es ist ja leicht off-topic: Die Verordnung von saugenden und ableitenden Systemen zur gleichen Zeit ist sehr wohl möglich, es kommt auf die Art und Schwere der Inkontinenz an und ob der Betroffene "nur" harn- oder auch noch stuhlinkontinent ist..

Mir werden z.B. Inkoslips, Katheter (ISK) und Kondomurinale ohne Probleme sowohl verordnet als auch von der KK bewilligt.

@Verena:
Die Beschreibung von Petra ist wirklich super, das solltest du mal ausprobieren. Das Anlegen ist wirklich nur eine Frage der Technik, ebenso ist es eine reine Mentalfrage, was das Tragen ansich betrifft.

Unter normal geschnittener Bekleidung ist es völlig unauffällig, wenn ein Hilfsmittel getragen wird. Dazu zählen Pants als auch Inkoslips mit großem Volumen. Nahezu niemand wird davon ausgehen, dass das Gegenüber so ein Hilfsmittel trägt; diese gedankliche Barriere findet man aber bei fast jedem Betroffenen in der Anfangszeit.

Sorry, aber über 12 - 16 Stunden Liegezeit musste ich gerade wirklich herzlich (nicht bösartig) lachen... ich liege seit Februar :lol:

Was das angekotzt-sein angeht: Verständlich aber reine Energieverschwendung. Diese Energie besser dafür aufwenden, die Situation zu akzeptieren und ihr einen Anstrich Normalität verpassen. Wenn diese Angelegenheit nicht mehr so im Fokus steht, dann ist es leichter zu ertragen; es soll ja nicht völlig egal werden.

Gruß

Hannes
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17 Nov 2015 22:12 #12 von tigerschnegel
Hallo Dani,
mit "2 Wochen nicht drum gekümmert" meinte ich, dass ich den AWB noch nicht wieder kontaktiert hatte wegen meiner Wünsche bzgl. einer 2-wöchigen Leerung und auch nicht die Neuro-Urologie in Bonn. Natürlich begleitet mich mein Inkontinenzproblem im Grunde jede Sekunde!

Das mit der korrekten Bezeichnung aller Windelarten - ohne, dass sich irgendwer auf den Schlips getreten fühlt - halte ich für problematisch. Für mich als Neuling auf dem Gebiet, die sich den Windeln 3,5 Jahre verweigert hatte, sind alle Modelle schrecklich - und das möchte ich hier auch zum Ausdruck bringen ("dürfen"). Ich fand das Wort "Windelhosen" auf meinem Rezept z.B. auch schrecklich, aber bringt das irgendwas, sich über die diversen Bezeichnung aufzuregen?

Kommen demnächst irgendwelche anderen Neulinge in die Gruppe, werden diese sicher auch wieder Begriffe benutzen, die "alte Hasen" nicht hören möchten.
Darum sollte es hier aber meiner Meinung nach nicht gehen! Aber Emotionen sollte man hier zum Ausdruck bringen dürfen!

LG
Verena

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17 Nov 2015 22:23 #13 von tigerschnegel
Ja, Petra, ich trage schon seit vielen Jahren nur noch Leggings bzw. Running Tights u.ä. - weil ich als Krückengängerin immer genau meine Beine sehen möchte, um eine bessere Kontrolle darüber zu haben. Wallehosen oder auch für den Oberkörper lange weite Jacken um das Hinterteil zu bedecken gehen bei mir nicht, da würde ich wohl öfter stürzen - ich stürze sowieso ab und zu, weil das Krückengehen sehr viel Konzentration erfordert. Habe schon ein paar schlimme Stürze gehabt in den letzten Jahren.

Das mit dem Windelanlegen an der Wand werde ich mal versuchen, allerdings bin ich natürlich auch in keinster Weise standfest. Schon durch das Pants anlegen im Stehen habe ich mir letzte Woche eine üble Zerrung der Hüftmuskulatur links zugezogen, die mich jetzt wohl länger quälen wird. (Habe öfter Probleme mit der linksseitigen Hüftmuskulatur.)

Lieben Dank für Deine Anregungen, ich werde weiter üben!
Verena
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17 Nov 2015 22:37 #14 von tigerschnegel
Hallo Hannes,
einmal 12-16 Stunden Liegezeit wären wohl für jeden auszuhalten, aber ich habe inzwischen 5-6 Jahre (habe aufgehört, mitzuzählen) liegenderweise in Krankenhäusern und Rehakliniken verbracht. Und sicher mindestens ein weiteres Jahr in Wartezimmern von Arztpraxen abgesessen. Und das bei einem Gesamtalter von 53 Jahren. Das finde ich definitiv zu viel!...

Dass das Tragen von W... auch eine Mentalfrage ist, ist mir klar, manchmal gelingt es mir ja auch ganz gut mittlerweile. Und ja, andere gucken sicher gar nicht so genau hin, aber ich fasse mir immer noch ab und zu an den Hintern, um die Auswölbung durch die W... abzutasten.
Andererseits gehe ich sowieso nicht mehr viel raus, weil ich es körperlich nicht mehr schaffe.

Grüße und lieben Dank für Deine Gedanken!
Verena

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17 Nov 2015 23:22 #15 von Horsty
Liebe Verena,

wie bei meiner ersten Antwort auf deine anfänglichen Beiträge habe ich lange gezöger,t auf deine neuen Beiträge zu antworten.

Damals hatte ich mir eingebildet (Einbildung ist auch eine Form der Bildung), dass du deinen Nicknamen von mir übernommen hättest, weil ich kurz vor deiner Anmeldung hier im Forum den Tigerschnegel, sogar mit Bild, vorgestellt hatte (dem ist aber „mit Nichten“ so, reiner Zufall).

An und für sich hatte ich vor, im internen Bereich für Vereinsmitglieder einen Beitrag zum Thema „Wie geht es dir…“ wegen Änderung meiner Situation, leider mit einer unerwarteten Hiobsbotschaft, zu schreiben. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben!; versprochen!

Eigentlich ist einer meiner wenigen Stärken ja mehr die praktische Seite, d. h. technische Umsetzung, jedoch kann ich dir keinen aktuell brauchbaren praktischen Tipp geben. Die Erfahrungen mit aufsaugenden Hilfsmitteln/Windel (die Bezeichnung ist mir wirklich Wurscht!) sind bei mir zu lange her.

Als einziges könnte ich anbieten, dass ich aus meiner früheren Tätigkeit (Schnittkonstruktion für Bekleidung- Abschlussarbeit vor genau 50 Jahren) mal die Erkenntnisse wieder aufzufrischen und nach Kenntnis der gewünschten Maße, versuche etwas zu modellieren. Ein Kurs beinhaltete auch die Konstruktion von Mieder- und Trikotartikel, wo mit Minusmaßen gestaltet wurde; so ähnlich wie die Presspassung im Maschinenbau, nur sind die Beträge hier deutlich kleiner.

Bei mir entstand jedoch der Eindruck, dass dir deine neue Situation äußerst unangenehm und sogar peinlich ist, weil du jetzt, zumindest für eine gewisse Zeit, auf Hilfe anderer angewiesen bist, denn du schreibst selbst u.a.:

. ..- Und ich sehe es jetzt auch nicht ein, mir jemanden ins Haus zu holen, der mir diese Dinger anzieht.
Mir geht es halt darum, diese Windelslips selbst anlegen zu können für die Nacht, also muss ich wohl weiter probieren. Aber mich kotzt das alles nach wie vor unheimlich an!


Da bist du nicht alleine, auch mir ging und geht es immer wieder so, wenn ich nicht selbst in der Lage bin, mich aus der Misere zu befreien.
Selbst Eckhard schrieb einmal, im Falle, dass er ein Pflegefall werden sollte:

Und die Einschläge kommen nun einmal immer näher und näher. So isses nu mal.
Ich denke, ich würde mich vorher entleiben, ( wenn ich es noch könnte ).


Es gibt unzählige Beispiele, die belegen, dass die Zuordnung der Peinlichkeit anders aussehen sollte. Aus dem Stehgreif kann ich aus eigenem kleinem Umfeld folgende Vorkommnisse nennen, wen es eigentlich peinlich sein sollte:
1. Aus diesem Jahr: Der Feigling der hinterrücks in einer stockdunklen Umgebung dir überrascht unsanfte Schläge auf deinen Schädel verpasst und sich dann unerkannt aus dem Staube macht; sollte sich etwa der Geprügelte schämen, weil er sich nicht zur Wehr setzen konnte, oder?
2. Vor ca. 41 Jahren: Wenn du zwei leichtsinnige junge Menschen auf einer sehr brüchigen Eisfläche aus der Mitte eines tiefen Sees ziehst und andere vor Schreck erstarrt im Trockenem stehen und nicht, trotz eindringlicher Aufforderung, eine Kette bilden. Selbst der Vater der Kinder nicht. Sollte es den total nassen Helfer peinlich sein, dass er danach knieschlotternd seine eigene junge Familie (Tochter lag als Säugling im Kinderwagen) nicht trösten konnte?
3. Vor ca. 70 Jahren: Wenn sich der eigene Vater aus Frustration und Unbehagen sich an seine eigene Tochter im Kleinkindalter vergreift und seine Frau und die ältere Tochter so verängstigt, dass sie sich erst nach dem Tode des Kindesschänders trauen sich zu offenbaren. Wen sollte es den peinlich sein?...Etwa der erniedrigten Tochter, die aufgrund ihrer damaligen „Szene“, die sie nur im Unterbewusstsein speicherte, traumatisiert ist?

Aber auch aktuell gibt es allein in unserem Heimat- Kreis eine mehr als erschreckende Meldung aus dem Jahr 2014: Über 400 Fälle von Kindesmisshandlungen wurden bekannt, davon mussten 45 Kinder im Krankenhaus behandelt werden. Peinlich muss es den Tätern sein, aber auch den schweigenden Mitwissern. Schließlich kann man sich, wenn man Repressalien befürchtet, anonym melden. Rückschlüsse auf den Punkt 1. wären eventuell möglich, jedoch nicht nachweisbar.

Liebe Verona, so wie ich dich aus deinen Beiträgen kennenlernte, bist du eine beispielgebende Kämpfernatur. Schließlich hast du es geschafft mehrmals über deinen eigenen Schatten zu springen. Deshalb bin ich mir sicher, dass du auch diese Hürde nehmen kannst. Es muss dir doch nicht peinlich sein Hilfe anzunehmen, sondern den sollte es peinlich sein, die dir die Hilfe versagen oder dir die Bereitstellung der erforderlichen Hilfsmittel erschweren.

Ich hoffe, dass du es als einen freundschaftliche Empfehlung ansiehst (oder meinet wegen als liebevollen väterlichen Fingerzeig, obwohl ich ohne Vater aufwuchs) und nicht als eine Unterweisung eines alten Besserwisser, den es manchmal nicht nur zwischen den beiden großen Zehen unangenehm ist.


Es grüßt Horsty
der nie, wie jeder richtige Gärtner oder/und Hausmann, mit seinem Garten/Haus fertig wird
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18 Nov 2015 06:20 #16 von Michi
Da ich ja "nur" Harninkonzinent bin wurde es mir vom Sanitätshaus so erklärt. Würde es auch anders möglich sein hätten sie das Geschäft bestimmt nicht nehmen lassen. Sie verdienen ja daran je mehr man braucht.

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