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Nachricht vom Abfallwirtschaftsbetrieb/Windelentsorgung

03 Nov 2015 11:44 #11 von tigerschnegel
Ihr Lieben!
Erst mal vielen Dank Euch allen für Eure Antworten und Tips... ich DUMME NUSS hatte völlig vergessen, dass ich ja ein neues Thema aufgemacht hatte, nachdem mir der AWB geantwortet hatte...

Jetzt muss ich erst mal alles sorgfältig lesen!

Verena

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03 Nov 2015 11:47 #12 von tigerschnegel
Hallo zurück!

Ja, ich wohne so richtig auf dem Land, in einem 300 Einwohner-Dorf. Da wir auch noch Naturpark-Region sind, gibt es wohl diese verschärften Vorschriften. Eine 2-wöchige Leerung der Restmülltonne gab es glaube ich bis vor einigen Jahren, dies wurde aber anscheinend inzwischen abgeschafft.

LG
Verena

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03 Nov 2015 11:50 #13 von tigerschnegel
Das sind ja paradiesische Zustände bei Euch in Ostfriesland! :-) Ich meine damit, bei Euch kann man sich die Inkontinenz noch leisten...

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03 Nov 2015 12:00 #14 von Michi
An so etwas wie an die Leerung habe ich überhaupt noch nicht gedacht.Bei uns wird automatisch alle 2 Wochen geleert und ich habe noch nicht gemerkt das ich meine Einlagen, das sind nicht wenige, nicht in die Tonne werfen konnte.
Michael

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03 Nov 2015 12:02 #15 von tigerschnegel
Horsty, ich bin schwer beeindruckt von Deinem Forscherdrang und von Deinen Ideen!

Irgendwie ist diese Entsorgung schon ganz schön kompliziert.

Ich nehme jetzt für nachts, wo bei mir der meiste Urin produziert wird, die MoliCare Mobile Super Pants Medium. Solange ich liege, funktioniert das mit dem Fassungsvermögen noch einigermaßen - aber wenn ich dann aufstehen will, muss ich mich ja erst mal auf die Bettkante setzen und dann hochwuchten mit der Kraft meiner Arme, weil es die Beine alleine nicht mehr schaffen - dann, beim auf-der Bettkante sitzen, wird doch Urin an den Seiten herausgequetscht... Also habe ich noch Einwegunterlagen, was wiederum noch mehr Müll bedeutet...

LG
Verena

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03 Nov 2015 12:08 #16 von tigerschnegel
Das mit dem Einweghandschuh werde ich mal üben, mal sehen, ob das was für mich ist. So, wie Du es Dir in Deiner Situation vorstellst, Matti, dürfte es auch bei mir sein - unappetitlich und nicht praktikabel. Das Schleudern macht zwar Sinn, aber es gefällt mir nicht....

Gruß
Verena

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03 Nov 2015 13:08 #17 von matti
Hallo,

ich habe mein "Experiment" heute auch einmal fotografisch dokumentiert. Bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob dies bildlich deutlich wird. Messe heute Abend einmal nach.

Matti
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03 Nov 2015 15:15 #18 von tigerschnegel
:-) Bin gespannt auf das Ergebnis heute Abend...

Übrigens hörte ich heute Vormittag ein Rumpeln vor dem Haus als ich gerade hier am Lesen und Schreiben war - und tatsächlich kam vorhin die neue 240L Tonne und die alte kleine wurde mitgenommen. (Hatte geschrieben, ich sei schwerbehindert und die Tonnen frei zugänglich, sie möchten sich bitte selbst bedienen.)

Allerdings hatte ich gestern dem AWB geschrieben, ich möchte die kleine Tonne noch 10 Tage behalten, da diese erst vor ein paar Tagen geleert wurde. Ich wette, der Typ vom Tonnen-Bringdienst wollte nichts mit meinen Windeln zu tun haben! Bei uns werden ansonsten die Tonnen automatisch vom Müllfahrzeug eingezogen und entleert, da muss sich kein Müllmann mehr mit dem Inhalt beschäftigen...

Verena

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04 Nov 2015 23:20 #19 von Horsty
Hallo,

durchaus kann ich eure Bedenken nachvollziehen und habe dafür Verständnis; es war nur ein Vorschlag( den ich praktisch umgesetzt hatte, um im Bedarfsfall meine Mülltonne nicht überlaufen zu lassen) zur Vermeidung des Müllanstieges und der damit verbundenen und beklagten bevorstehenden Kostenerhöhung.
Da ich auch auf dem Lande wohne, sind mir die oft unangenehmen Gerüche bekannt. Ebenso die bekannte „Landluft“, die sehr unterschiedlich sein kann. Im Schweinestall ist es in der Regel sehr unangenehm, während es im Kuhstall (habe deswegen mich lieber dafür entschieden, hier auszumisten) noch erträglich ist. Heutzutage werden überwiegend dort Reitpferde für die besserbetuchten Berliner /Brandenburger gehalten. Aber die setzen nicht weniger Urin ab, aber auch…
Das Geruchsempfinden ist jedoch bei jedem anders ausgebildet, so soll eine Spanne zwischen 1 bis 100 fach bestehen. Auch wenn diese „Düfte“ keineswegs giftig sind, soll es nicht so selten vorkommen, dass manche derart reagieren, dass sie ernsthaft erkranken können.
Noch ein kleines Beispiel, diesmal für feste Ausscheidungen des Menschen: Während eines Krankenbesuches an einem heißen Sommertag viel ich fast um, als ich das Krankenzimmer betrat; so stark war der widerliche Gestank. Als die Krankenschwester ins Zimmer rauschte, strahlte sie als sie den „Duft“ wahrnahm mit der Bemerkung: „ Na, da hat doch endlich das Abführmittel gewirkt!“ Sie schnappte die beiden deckellosen Bettpfannen und verschwand fröhlich aus dem Zimmer ohne zumindest die Fenster zu öffnen, weil die Außentemperatur deutlich höher war als innen… mein Krankenbesuch zog sich nicht in die Länge.
Will damit sagen, dass ich bei derartigen Gerüchen auch kapituliere. Ebenso bei andersartigen Gerüchen, wie z.B. wenn uneinsichtige Mitbürger stundenlang ihre Laubberge mit nassen Wildkräutern qualmen lassen. Was für den einen ekelerregend riecht, mag für manch anderen angenehmes Bukett sein.

Keinesfalls will ich jemand zu der beschriebenen Vorgehensweise (Windelhosen in Salzlake legen und anschließend ausschleudern) drängen, zumal der Eindruck entstanden ist, dass der Aufwand zur Kosteneinsparung ungünstig sei, mitnichten.

Werde, weil ich annehme, dass ich mich wiedermal missverständlich ausdrückte, versuchen ergänzende, hoffentlich verständlichere, Erläuterungen zu geben.
Also die 40 stündige Einlagerung (nicht Behandlung!) hatte ich nur als eine andere Variante eingebaut, in der Vermutung, dass sich noch mehr Flüssigkeit herausschleudern lässt. Wie zu sehen, ergab sich der erhoffte Effekt nicht. Bei dem ersten Test lagen die Artikel nur kurz in der Salzlake und trotzdem wurde ca. 30% mehr Flüssigkeit entzogen.

Zum Geruch: Es konnte in beiden Fällen keine Geruchsbelästigung festgestellt werden. Wobei zu bemerken ist, dass die Temperatur im Kellerraum bei ca. 12 Grad lag. Sicherlich lag es auch daran, dass die Salzlake die Luftzufuhr verhinderte und deshalb kein Ammoniak gebildet wurde.

Anders sieht es bei mir am Beinbeutel aus, weil dort durch den direkten Körperkontakt sich der Urin erwärmt und Luft (wenn auch im geringen Umfang) durch das Belüftungsventil einströmt. Nach mehreren Stunden entwickelt sich ein wahrnehmbarer aber nicht beißender Geruch. Wird der Beutel aber innerhalb von zwei Stunden entleert, ist der Urin fast geruchlos.

Allgemein, also auch bei mir, wird eine Geruchsbelästigung deutlich registriert, wenn vorher Spargel gegessen wurde.
Verfolgt man jedoch einige Veröffentlichungen liest man, dass frischer Urin „boullionartig“ rieche, erst nach längerer Zeit und Kontakt mit der Luft treten unangenehme Gerüche auf.
Andere, wie in der der folgenden Veröffentlichung, sind der Meinung, dass frischer Urin sogar geruchlos sei und erst nach 14 Tagen geruchsbelästigend ist.
www.tcstattwc.de/tcstattwc_komposttoiletten_info_ecovia.pdf

Also es sind doch erhebliche Unterschiede feststellbar, zumal der Geruch sehr subjektiv beurteilt wird und durch verschiedene Faktoren (u.a. Temperatur, Zeit, Essen- und Getränkeart) beeinflusst wird.

@ Matti Deinen Vorschlag mit den Einweghandschuh ist sicherlich eine gute praktikable Variante (habe ihn auch schon selbst praktiziert). Jedoch daraus eine extreme Volumenreduktion abzuleiten erschließt sich mir nicht. Das entstandene Gel wird weder kleiner noch leichter, da kann man noch so viel Druck ausüben (lassen). Und das ist ebenfalls nicht abfällig/herabwürdigend gemeint („despektierlich“ war mir nicht geläufig, musste also nachschlagen, wie du siehst mit Erfolg).
Auf diese Weise vermeidet man die Beschaffung des Windeltwisters einschließlich des Folienschlauches.

So wie sich die Situation jetzt darstellt ist ein weiteres Experimentieren nicht nötig, da die erhöhten Kosten akzeptiert werden.
Bleibt zu hoffen, dass das Forschungsvorhaben an der Technischen Hochschule Mittelhessen sich in der Praxis bewährt; zumal das Projekt mit 312.000 € gefördert wird. Im Fokus steht aber hier die Gewinnung von Energie bei gleichzeitiger Abfallbeseitigung.
recyclingportal.eu/Archive/9095


Es grüßt Horsty


Anhang :
Auch ich wohne schon seit mehreren Jahrzehnten auf dem Land am Rande von Berlin. Sicherlich ist vielen bekannt, dass damals alle Abwässer aus ganz Berlin auf den extra ausgewiesenen Rieselfeldern zur Erhöhung der Verdunstungsfläche rings um die Stadt landeten und dort u.a. die größten, intensiv schmeckenden!, Kohlköpfe wuchsen.
Die Siedler in den umliegenden Orten waren allgemein nicht an die Kanalisation angeschlossen und hatten Fäkaliengruben die manuell entleert wurden.
Bereits in meiner Kindheit war es für mich üblich kontinuierlich mit einem Jaucheschöpfer(mein großer Wunsch nach einer handbetriebenen Schwengelpumpe konnte nicht erfüllt werden) in einem separaten Graben des Gartens für alle Einwohner des Mehrfamilienhauses die Jauche zu schütten. So bzw. in ähnlicher Art machten es viele Anwohner. Nachteilig war, dass diese Gräben zu stark -wie die Rieselfelder auch- kontaminiert wurden. Deshalb vielleicht auch meine Akzeptanz zu den Gerüchen, die sich eben bei jedem Menschen aus den natürlichen Ausscheidungen ergeben.
Heute sind fast alle an die Kanalisation angeschlossen und alle „Problemstoffe“ werden mit Trinkwasser, eine der wichtigsten Ressourcen, verdünnt und an anderer Stelle entsorgt. Wer also die Möglichkeit hat, sollte dafür Brauchwasser verwenden, das sind immerhin über 30 % des Verbrauches an Trinkwasser. Die Investition dafür und die Technik sind sehr gering und simpel und kann von jedem versierten Heimwerker installiert werden.
Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass ich am Hausgarten einen Komposthaufen so angelegt habe, dass er trotz kalter Außentemperaturen sich bis 70 Grad aufheizt und damit sich schnell zu Humus umgewandelt, weil sich dort die Mikroben sehr wohl fühlen. Keinesfalls sollte man z.B. die Küchenabfälle längere Zeit in einem geschlossenem Behälter längere Zeit, wohl möglich bei höherer Temperatur, lagern. Dann entsteht Fäulnis, die oft gesundheitsschädlich ist.
Wenn man genau hinschaut kann man am Entlüftungsrohr der Kompostmiete den entweichenden Wrasen (Nassdampf) erkennen. Es ist also Leben drin.


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05 Nov 2015 00:16 #20 von Johannes1956
Lieber Horsty,

Danke für Deinen subtilen, biologischen Beitrag zum Thema Gerüche. Einfach köstlich zu lesen, herrliche Abendlektüre!

Ja, ich habe in meiner ersten Gartenhütte auch mittels Schöpfer die Senkgrube ohne jegliche chemische Zusätze am Komposthaufen entsorgt.

Mit Kompostklos beschäftigt sich auch mein jüngerer Sohn, der seine Baccalauriatsarbeit über den Nutzen von Regenwürmern geschrieben hat.

In meinem jetzigen Garten habe ich genügend Platz fü Kompostmieten, die frei unter einem großen Bergahorn ruhen und kaum geruchsbelästigend sind, da sie inzwischen eine sehr schnelle Rotte haben. Sie sehen derzeit so aus:



Auch wenn wir uns jetzt vom ursprünglichen Thema etwas entfernt haben, handelt es sich dabei ja schlussendlich auch um ein Naturprodukt. Urin wurde über Jahrtausende als Reinigungsmittel eingesetzt und im alten Rom wurde er in speziellen Amphoren gesammelt und Steuer darauf eingehoben. Bis in die Neuzeit wurde Urin zum Walken verwendet und aus speziellem Urin von indischen Kühen, die ausschliesslich mit Mangoblättern gefüttert wurden, wurde der Farbstoff Indischgelb und aus menschlichem Urin Indigoblau hergestellt, indem man Blätter des Färberwaid, Isatis tinctoria, mit Urin vergoren hat. Und aus Urin kann man sogar Strom erzeugen, also in Summe doch ein recht nützliches Naturprodukt.

Liebe Grüße,

Johannes
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