Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. stellt ihr Angebot vor

zusammengemeinsam1Die gemeinnützige Inkontinenz Selbsthilfe e.V. besteht bereits seit 11 Jahren. Gegründet und betrieben wird der Verein ausschließlich von Betroffenen und Angehörigen. Daraus folgt unsere Motivation, Menschen mit Problemen der Kontinenz Information und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

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Rektozele, Analprolaps, Mastdarmvorfall - Benötige Hilfe

23 Jul 2016 15:50 #1 von Mariannchen2
Ich bin neu und bin froh, dieses Forumgefunden zu haben.
Habe Fragen:
ich habe schon einige Jahre Stuhlinkontinenz. Habe mich selber beholfen, Wc mußte immer in der Nähe sein. Wie stark diese Inkontinenz eingeschätzt wird, weiß ich nicht.
War schon mal beim Proktologen und habe Beckenbodentraining verschrieben bekommen und Elektrostimulanz.
Das hat nicht geholfen.Die Beratung war auch nicht so gut. Zum Schluß bot er mir nun ein Einsatz eines Implantats (er ist selbst Chirurg)an, aber ich wußte nix weiter und habe abgelehnt. Wie gut meine Schliesmuskeln waren, weiß ich nicht.
Jetzt habe ich festgestellt, dass aus dem After auch Flüssigkeit kommt und seit gestern beim Stuhlgang kommt der Mastdarm beim drücken, beim Stuhlgang,. Nachdem schiebt er sich wieder zurück. Ich habe dann im Internet nachgeschaut, da stand dann was vom Mastdarmvorfall. So wie das beschrieben war, würde ich es auch einordnen, weiß es aber nicht genau.
Jetzt bin ich ziemlich fertig darüber.
Werde nächste Woche mal sehen, ob ich einen Termin beim Proktologen bekomme.
Da ich Hashimoto habe, hatte ich längere Zeit Verstopfung-falsche Tabletten.
Außerdem habe ich viele Divertikel.
Kann mir jemand Rat geben, das wäre sehr gut.
Ich habe leider kaum Beckenbodengymnastik gemacht.
Hatte voriges Jahr einen Unfall, 2 Fußbrüche, da war lange nicht an Sport zu denken.
Bekomme ich das wieder mit Beckenbodengymnastik hin und beruhigt sich der Schliesmukel wieder, auch mit mehr Sport allgemein?

Danke fürs lesen.

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23 Jul 2016 17:32 #2 von Elkide
Liebe Mariannchen 2,

es freut uns, dass du dieses Forum gefunden hast. Herzlich willkommen. Ich bin auch noch nicht lange dabei und habe hier große Hilfe erfahren. Als erstes ist natürlich wichtig, dass du zum Arzt gehst um die Ursache genau abklären zu lassen. Kann dir leider zur Diagnose "Mastdarmvorfall" gar nichts sagen. Aber sicherlich werden sich in den nächsten Tage Forumsteilnehmer finden, die dir da weiterhelfen können. Bevor du dir ein Implantat einsetzen lässt, würde ich erstmal auf genauen Untersuchungsergebnissen bestehen. Es gibt so gute, schnelle und schmerzfreie (zwar unangenehme - aber auszuhaltende) Untersuchungsmöglichkeiten. Du hast auch immer das Recht, dir eine Zweitmeinung einzuholen.

Ich selber bin Blasen- und Stuhlinkontinent und habe im Mai zwei Schrittmacher implantiert bekommen. Bei der Stuhlinkontinenz habe ich eine 80 prozentige Verbesserung damit erreicht. Darüber bin ich sehr glücklich. Bei der Harninkontinenz hat es eher das Gegenteil bewirkt. Muss im Moment zwischen 12 -16 mal täglich katheterisieren. Ist zwar etwas lästig, aber soweit ok. Im September bekomme ich wieder Botox und dann wird sich die Anzahl wieder halbieren.

Bis du weitere Antworten bekommst schau dir doch im Forum die Kategorie Stuhlinkontinenz an. Dort findest du vielleicht auch schon passende Beiträge.

Liebe Grüße
Elke
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23 Jul 2016 17:41 #3 von Günti
Liebe Mariannchen2,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum des Vereins Inkontinenz Selbsthilfe e.V..

Schön, dass Du den Weg zu uns und unserem Verein gefunden hast. Ich persönlich kann Dir
leider zum Thema Stuhlinkontinenz nicht weiterhelfen, hoffe aber, dass sich später noch andere
Vereinsmitglieder bei Dir melden und Dir weiterhelfen können.

Ich wünsche Dir einen regen Erfahrungsaustausch und ein schönes Wochenende.

Lieben Gruß
Petra
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23 Jul 2016 17:47 - 23 Jul 2016 17:57 #4 von matti
Liebes Mariannchen,

auch ich freue mich, dass du unser Forum gefunden hast und auch gleich über deine Problematik berichtest.

Wenn sich der Mastdarm bereits deutlich zeigt ist dies auf jeden Fall behandlungsbedürftig und je nachdem wie stark dies ist sogar sehr, sehr zeitnah nötig. Unbehandelt kann dies zu erheblichen Folgeschäden führen. Neben der gestörten und/ oder aufgehobenen Kontinenz kann es auch zur minderdurchblutung kommen, was einen wirklichen Notfall nach sich ziehen kann, der im ausgeprägtesten Fall auch einmal lebensbedrohlich sein kann.

Wenn der Vorfall nicht mehr zurückrutscht, geh sofort zum Arzt! Nicht warten!

Dir jetzt einen Rat zu geben, was du noch selbst tun kannst, halte ich für nicht angebracht. Dies sollte ausschließlich ein Arzt beurteilen und eine entsprechende Handlungsempfehlung abgeben.

Beckenbodentraining, alles grundsätzlich richtig, aber nicht mehr in dieser Phase ohne ärztliche Abklärung.

Liebe Grüße

Matti

Ich hatte einmal einen Bauchnarbenbruch. Diesen (oder den ähnlichen Bauchnabelbruch) haben sehr viele Menschen. Damit leben auch viele, jahrelang. Ich wurde eindringlich gewarnt, sofort einen Notdienst aufzusuchen, wenn sich der Bruchsack einmal nicht mehr zurückschieben lässt. Dadurch stirbt sehr schnell Gewebe des Darms ab und dies ist lebensbedrohend. Dein Problem ist damit absolut gleichzusetzen! Ich habe mich zeitnah operieren lassen.
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23 Jul 2016 21:27 #5 von Mariannchen2
Ich danke Euch sehr für die Antworten und das nette Willkommen.
Werde mich Montag gleich um einen Termin bemühen.
Der Mastdarm rutscht noch zurück. Aber habe es gestern das 1.mal bemerkt, habe sonst auch nicht sosehr drauf geachtet.. Hatte immer mehr das Problem, ein WC zu erwischen.
Gestern war so ein Druck,dass ich mal im Spiegel nachgesehen habe. Habe es sonst nicht gemacht, leider.
Vorher hatte ich immer mal gemerkt, als ich mal mit dem Finger dahin faßte, dass so eine Schleimhaut aus dem Darm kam.
Bei dem Proktologen hatte ich nicht so richtige Beratung. Hatte das Gefühl, er wolle nur operieren.
Er meinte noch, dieses Gerät zur Stimulation für die Muskeln zahlt die KK nur 2mal zwecks Ausgabe.

Gibt es denn auch jemand im Forum, der das gleiche durchgemacht hat?
Aber eure Ratschläge sind auch prima.
Auf jeden Fall bin ich erst einmal geschockt.
Ich hatte bis gestern garnicht gewußt, dass ein Mastdarm aus dem After raus kann.
Ist vielleicht alles etwas seltsam ausgedrückt.

LG

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23 Jul 2016 22:07 #6 von Tara
Liebes Mariannchen,

habe dieselben Probleme wie du. Doch, da ich mich mein Arzt an ein Darmzentrum eingewiesen hat, wurden bei mir schon einige Untersuchungen gemacht. Ich will wissen warum ich Inkontinent ( mit 55 Jahren ) wurde.Rektumprolaps ist, wie Matti schon schrieb, eine ernstzunehmende Erkrankung . Meine Krankenkasse hat mir das Gerät incl. Analsonde bezahlt. Beckenbodenübung mache ich täglich.

Auch ich habe das Gefühl die wollen nur operieren, doch ich hoffe das ich durch die Übungen incl.dem Reizstromgerät an jeglichen OP's vorbeikomme.

Gruß Tara
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23 Jul 2016 22:13 - 23 Jul 2016 22:14 #7 von matti
Hallo,

ich stimme euch in eurer Einschätzung infofern zu, dass heute sehr häufig eine Operation vor der konservativen Behandlung durchgeführt wird, weil es lukrativ ist und mitunter auch die schnellste Lösung.

Etwas anders ist dies aber beim Analprolaps bzw. dem Mastdarmvorfall.

Die Behandlung des Analprolapses ist in aller Regel eine Operation. Nur in seltenen Ausnahmen kann auf eine OP verzichtet werden.

Grüße

Matti
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24 Jul 2016 06:34 #8 von Mariannchen2
Hallo ,

danke für den Beitrag.
Als ich schon einmal bei den Proktologen war, weiß ich nicht , wie da der Zustand war.
Ich hatte keine Ahnung, habe ihm gesagt, dass ich zum großen Teil Stuhl verliere, wenn ich nicht gleich zum WC komme. Manchmal kann ich den Stuhl noch ein wenig halten.
Ich weiß nicht, ob das da schon mit dem Masrdarm war. Ich hatte auch mitunter das Gefühl, dass da noch was aus meinem After nach dem Stuhlgang raushing, dem Fühlen nach war es von der Darmschleimhaut, die wieder verschwand. Leider habe ich nicht nachgesehen, weiß bis heute nicht warum.
Der Proktologe hat zwar etwas gemessen, aber nix weiter gesagt. Ich hatte da noch gesagt, ich leide oft an Verstopfung.
Habe mir im Februar 2016 mal den Befund nachträglich abgeholt
:
Anamese:
u.a. keine Obstipation aber fraktionierte Entleerung, insgesamt Befundbesserung,5/14:weiter Beschwerden, Inkomplette Entleerung und Inkontinenz (mot.), geringe Besserung, weiter mot. Inkontinenz,

Befund:
Rectocele, Spincter intakt, auch sonographisch

Diagnose:
ODS,R15

Da ich auch Hashimoto u.a. habe, mich da sehr gekümmert hatte, neuer Arzt-alter jahrzehntelang falsche Tabletten, hatte ich damit voll zu tun. Habe das hier mit der Inkontinenz immer ver sucht hinzubekommen.
Leider muß ich immer wieder feststellen, meist keine Aufklärung bei Ärzten.

Danke für eure Beiträge.
Vielleicht können noch Betroffene schreiben, was mit ihnen passiert ist, wenn sie dieses Problem haben.

Vielen Dank

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24 Jul 2016 06:36 #9 von Mariannchen2
Vielen Dank an Tara und Matti

LG

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24 Jul 2016 07:46 #10 von Mariannchen2
Ich bin es noch einmal, sorry.
@Tara,
hast du denn Erolge beim Reizstromgerät und Beckenbodengymnastik?

Ich werde auch versuchen, in einem Darmzentrum in Berlin unterzukommen. Werde auch versuchen, dass ich ein Reizstromgerät verschrieben bekomme.
Wie Matti schon schrieb, werde ich jetzt das Problem verstärt angehen.
Ist dieses Problem selten?
Bin aber sehr dankbar über die Antworten, die ich bekommen habe.
Bin ziemlich fertig über dieses neue Problem im Moment.

LG

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