Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. stellt ihr Angebot vor

zusammengemeinsam1Die gemeinnützige Inkontinenz Selbsthilfe e.V. besteht bereits seit 11 Jahren. Gegründet und betrieben wird der Verein ausschließlich von Betroffenen und Angehörigen. Daraus folgt unsere Motivation, Menschen mit Problemen der Kontinenz Information und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

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Ständig Problem mit dem Urinalkondom richtig anlegen.

25 Sep 2017 13:17 #11 von berty45
Hallo Matti, dein Rat ist zwar gut gemeint, habe auch mit dem Pflegedienstleiter gesprochen.
Er wird in der nächsten internen Pflegedienst Sitzung das Thema auf den vordersten Tagungspunkt setzen.
Was sich daraus ergibt werde ich noch berichten.

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28 Sep 2017 17:20 #12 von berty45

berty45 schrieb: Hallo Siegi,
An dieser Stelle hatte ich ein Video eingestellt was urheberlich geschützt war und löschen mute.
Da ich mich intensiver mit der ganzen Problematik beschäftigt habe, fand ich diesen Link
www.bernd-thill.de/ – Homepage
Die Videos sind alle urheberlich geschützt

Er schreibt, Filme, die nur für Erwachsene geeignet sind,
können auf meinem YouTube Kanal angesehen werden.
Sie müssen dafür auf YouTube angemeldet sein.

Ich bewundere Bernd Thill der hier zeigt wie man mit einer Tetraspastik sein Schicksal meistern kann.
Persönlich würde ich lieber Tod sein und so die Krankheit hinter mich lassen.
Ich dankte ihm vielmals für die Freigabe und denke was er schreibt und zeigt wird auch vielen betroffenen eine Hilfe sein.
lieben Gruß aus dem Pflegeheim
Berty

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29 Sep 2017 18:23 #13 von berty45
hallo
ich hatte den Thread eröffnet um mich zu informieren, ein Urinalkondom richtig zu benutzen, da ich und das Pflegepersonal ständig Probleme damit hatten es richtig überzuziehen, uA. weil das Kondom beim abrollen stets am Gummihandschuh der Schwester kleben blieb
In dem Pflegeheim wo ich wohne, bin ich der einzige unter 95 männlichen Heimbewohner der ein solches benutzt, so dass die Schwestern jede Menge Fehlversuche hatten, allerdings nur mit total schlaffen Penis
Im etwas festen Zustand des Penis war bei mir alles ok, es gab keine Probleme.
Da ich die Schwester bat etwas verständnis zu haben und hier darüber berichtete, bekam ich heftige Kritik von einigen Usern.
Schließlich fand ich das Video von Bernd Thill und sah, dass es auch im schlaffen zustand funktioniert, allerdings ohne Gummihandschuh mit desinfektionierten Händen.

Ich hatte ursprünglich die urheberrechtlichen geschützten Videos hier ohne Erlaubnis eingestellt und erst nachträglich die Genehmigung bekommen,
dies zum besseren Verständnis

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30 Sep 2017 00:44 #14 von matti
Hallo Berty,

ich sehe an keinen Punkt der Antworten in diesem Thread "heftige Kritik" an dich.

Wo siehst du diese?

Ich glaube die Sache mit dem Video hat nun auch der Letzte verstanden. Im Prinzip habe ich dir nichts anderes geschrieben. Es bedarf keiner Errektion zum Anlegen eines Kondomurinals. Eine leichte Vergrößerung des Gliedes ist hilfreich, aber nicht unabdingbar notwendig.

Gruß

Matti

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30 Sep 2017 16:38 #15 von berty45
Hallo Matti
Enttschuldige, mein Beitrag war ein versehen und hier nicht gewollt.
sorry
Berty

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03 Okt 2017 23:35 #16 von Zaungast
Hallo Berty,
es entsteht der Anschein, dass du auf der Stelle trittst und weil keine Abhilfe in Sicht ist sehr enttäuscht bist.
Zur besseren Veranschaulichung soll vor der Beantwortung dieses Vorwort dienen.

Was für ein mustergültiges Forum, das ein so umfangreiches Füllhorn enthält! Durch die große Vielfalt ergeben sich reichhaltige Möglichkeiten zu mannigfaltigen eigenen Inspirationen. Über eine Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige bin ich in diesem Forum angelangt. Zwischen-zeitig konnte ich mich bereits nach Lesen nur der relevanten Themen, einschließlich der Ziele des Vereins (u.a. Erfahrungsaustausch, Hilfe zur Selbsthilfe, Zusammenarbeit mit anderen Gruppen…) von der Erstklassigkeit des Forums überzeugen.
Der Verein kann zu Recht auf das Ergebnis sehr stolz sein, einen besonderen Anteil an dieses Mamutprojekt hat zweifellos der Vorsitzenden Herr Zeisberger. Allein die Tatsache, dass täglich über 2.500 Interessenten hier vorbeischauen und die Artikel der über 3.200 Mitglieder anklicken, spricht für sich.

Persönlich habe ich keine unmittelbare medizinische Ausbildung, jedoch vielförmige praktische Erfahrungen in der häuslichen Pflege. In den fünfziger Jahren erfolgte eine klassische Handwerkerlehre und nach einer Praxiszeit eine Technikerausbildung. Danach ergaben sich in den sechziger Jahren direkte Beteiligungen an der Entwicklung von Techniken zur Kaschierung/Verklebung von biegeschlaffen Materialien aus Silikon. Deshalb auch die Affinität zu selbstklebenden Kondomurinalen aus Silikon.
Einige meiner Familienmitglieder und eng befreundete Bekannte sind selbst Krankenschwester, Pfleger, Ärzte und zudem „PDL‘s“ Pflegedienstleiter. Bei Zusammenkünften, die nicht selten sind, werden auch solche Themen, betrachtet wie sie in diesem Thread vorliegen. Besonders auffällig sind die vortrefflich kontroversen Auffassungen mit unterschiedlichen Ansichten quer durch alle Generationen, die jedoch a la bonne heure bewältigt werden.
Einig sind sich jedoch alle, dass sie ihren Patienten/Betroffenen motivieren und befähigen im Rahmen der individuellen Voraussetzungen sich selbst zu helfen, auch wenn dazu sehr viel Geduld nötig ist und oft mehrere Versuche unumgänglich sind. Das Erfolgserlebnis gibt ihnen Recht, denn das Schönste an Schwierigkeiten ist deren Überwindung. Schließlich ist im Sozialgesetzbuch sinngemäß u.a. enthalten, dass die/der Hilfesuchende nach eigenen Kräften (die sehr unterschiedlich sein können!) an der Überwindung der sozialen Schwierigkeiten mitzuwirken verpflichtet ist.

Es mag sein, dass in bestimmten Situationen die geballte Faust, wie sie im Boxring vorherrscht, Erfolg bringt. In deinem Fall dürfte eine ausgestreckte Hand förderlicher sein, denn so könnte man vermeintliche Gegner als Partner gewinnen.
Es existieren viele öffentliche Publikationen zur Thematik. Selbst in diesem Forum gibt es einige Vorschläge von Betroffenen. Du brauchst nur in der fabelhaften Suchfunktion z.B. „Es geht nicht unbedingt um einen Orgasmus“ eingeben und du erhältst gleich zwei hilfreiche Beiträge von Eckhard11 und Struppi. Diese Vorschläge sind, wie auch mein Vorschlag in der ersten Beantwortung keine „heftige Kritik“, sondern sind Vorschläge zur Selbsthilfe. Dabei muss doch nicht bis ins Detail alles nachgeahmt werden, jeder kann nach seinen Empfindungen und Möglichkeiten variieren. So wird es u.a. erhebliche Unterschiede zwischen einen über Siebzigjährigen und einen unter Fünfzigjährigen geben, seine Schwellkörper auf die erforderliche Menge aufzufüllen.

Beste Grüße von Siegi, der sich in den letzten Tagen mit einer fortgeschrittenen Gürtelrose maßlos plagt, dabei sind die Beschwerden der neu angepassten Prothese leichter zu ertragen
Folgende Benutzer bedankten sich: berty45

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20 Nov 2017 23:15 #17 von Zaungast
Hallo Matti,
dein letzter Satz im Postings #8 wirkte bei mir nachhaltig und führte zunächst zum depressiven Rückzug:

„ Entweder versagen wir diesen Menschen Sexualität, oder wir hören auf uns in blödesten Fantasien reinzusteigern und vor allem als Nichtbetroffene unseren Senf dazu abzugeben.“

Mit Respekt sei die Frage gestattet: Für wen galt dieser verbale Rundumschlag?
Ein oft zitierter Spruch der Indianer lautet:

„Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.“

Zunächst klingt es logisch, denn wegen unzureichender Empathie fällt es schwer sich in die Lage des Betroffenen hineinzuversetzen.
Wie so oft, existiert jedoch auch hier ein zweiter Aspekt. Wenn ausschließlich nur die Betroffenen sich ein Urteil erlauben dürften, entstünden unüberwindbare Mauern und damit würde die zu Recht angestrebte Inklusion enorm erschwert. Man müsste selbst sterben, um über das Sterben zu reden.
Um die besten Verhaltensregeln für unsere Jüngste/5J. (seit Wochen mit extrem ungünstiger Prognose in Neurologie/Onkologie) abzuleiten, haben wir einen richtungsweisenden Artikel von Prof. Dr. Dietrich Niethammer gefunden:
www.thieme.de/viamedici/klinik-faecher-p...en-kindern-31189.htm
Hier ist u.a. zu lesen:

„Kinder, die wissen, dass sie sterben müssen, treiben viele Fragen um. Zum Beispiel: „Wie geht das Sterben vor sich, und wird es wehtun?“ Ich weiß noch, als mir ein achtjähriger Junge zum ersten Mal diese Frage gestellt hat. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, und wollte Zeit gewinnen. „Ich bin noch nicht gestorben“, sagte ich. „Das weiß ich doch, aber was denkst du?“, war seine etwas ungeduldige nächste Frage. Und dann habe ich etwas gesagt, was ich noch vielen Kindern nach ihm sagen sollte: „Ich habe schon oft am Bett eines sterbenden Kindes gesessen, und ich hatte nie den Eindruck, dass es wehtat.“ „Das ist gut“, war seine erleichterte Reaktion."

Vor dieser Situation steht unsere Familie nicht das erste Mal. Wir hatten sowohl im beruflichen und privaten Leben direkten intensiven Kontakt mit etlichen schwerbehinderten Erwachsenen bis hin zur palliativen Betreuung. Es zerreißt wirklich einen das Herz, wenn dieses beim Kind wiederfährt.
Es macht also keinen Sinn, wenn sich Betroffene Schutzschilder errichten. Außerdem täten Unbetroffene gut daran, sich gründlich Kenntnisse über diese Materie anzueignen. So werden bessere soziale Kontakte geknüpft und wie sollten die politischen Entscheidungsträger sich ein Urteil aneignen und Gesetze verabschieden?
Tatsache ist: Jegliche Behinderung –sei körperlich oder geistig- ist keine Utopie, sondern schicksalhafte Realität und wird uns alle stets begleiten.
Je nach Schwere wird es den Betroffenen, aber auch seine Angehörigen sowie Pflegekräfte belasten.
Die Formulierung in #8:

„Fahrt einmal U-Bahn. Klimatisiert, da siehste Nippel blitzen. Was für eine gehemmte Gesellschaft.“

An diesen leicht anstößigen Stil scheint mancher Gefallen zu finden. Für mich klingt dies eher deplatziert.
Dabei kannst du zu Recht, wie in #28 beschrieben:

„Was ich schon immer konnte, war formulieren und Geschichten schreiben.“

Wie z.B.:

„Warum isst du zu viel, trinkst zu viel, rauchst zu viel, schaust zu viel fern, schluckst mehr Tabletten als ein Porsche Cayenne Benzin – alles, um das Gefühl von Leere zu betäuben? „

Diese Abfassung fand sogar Tim Schlenzig so hervorragend, dass er sie in
mymonk.de/schattenleben/
übernahm.
Ein weiteres Beispiel deiner Wortgewandtheit ist hier zu finden:
www.inkontinenz-selbsthilfe.com/unsere-ziele :

„Helfen ent-einsamt, baut Brücken und gibt unserem Leben mehr Bedeutung.“

Alexander Schröpfer hat diese Sätze übernommen:
bewusstscout.wordpress.com/2016/01/27/30...r-dich-tun-solltest/ und ergänzt:

19….Wir alle können was tun

Verfolgt man diesen Link erhält man u.a. folgende anwendbare Erkenntnisse, die mir schon in der Vergangenheit hilfreich waren.

„Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm dabei auf die Zehen zu treten“, wie Curt Goetz sagte.
Sei mitfühlend, doch bedenke: das Leid des Anderen ist nicht Dein Leid.
Sei dankbar für das Privileg, andere helfen zu können.“

Teil 2 folgt

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20 Nov 2017 23:19 #18 von Zaungast
Teil 2
Der überwiegende Teil deines Postings #8 befasste sich mit der Problematik, dass ein Schwerbehinderter, der keinerlei Möglichkeiten zur sexuellen Stimulans hat, keine Unterstützung erfährt.
Deine Aussage:

„Unterdrückte Sexualität zieht nachaltige und mitunter schwerwiegende Folgen nach sich.“

sollte relativiert werden.“
Von anerkannter Seite existieren dazu differenzierte Meinungen:
web.de/magazine/gesundheit/intime-sprech...-bedenklich-30973538
Auf die Frage:
Jahrelang keinen Sex: Ist das gesundheitlich bedenklich? Antwortet Dr. med. Wolfgang Bühmann, Facharzt für Urologie und Andrologie sowie Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V.:

"Eindeutig nein… Es gibt keine körperlichen Schäden.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sieht den Vorschlag ebenfalls kritisch:

"Wer täglich damit zu kämpfen hat, beim Stuhlgang, Waschen und Essen Hilfe zu erhalten, hat andere Sorgen…“

Einen sehr anschaulichen und aufklärenden Beitrag von Raúl Krauthausen ist hier zu finden, den ausdrücklich Nichtbetroffene verinnerlichen sollten:
raul.de/leben-mit-behinderung/10-missver...sex-und-behinderung/

Einleitend in #8 meintest du:

„…Berty beschreibt in einem seiner Postings doch vor allem ein Problem: Unfähiges Personal, welches sich aus was für Gründen auch immer, weigert einen Bewohner zu pflegen, bzw. Techniken anzuwenden welche eine Versorgung zulassen.“

Von „Unfähigen Personal“ konnte ich nichts lesen. Er schrieb:

„Auch für die 2 Altenplegerinnen ist dies kein Problem, sie stimulieren etwas bis die Festigkeit erreicht ist und streifen das Kondom über.
Die anderen Pflegerinnen lehnen dies ab, (sexuelle med. Stimulation) gehört nicht zu ihrem Berufsbild und ist anstößig“

Ebenfalls in #8 steht:

„ Wer soll dies den * machen, wenn sie selbst nicht in der Lage sind? Pflegekräfte? Ganz sicher nicht, den *dies gehört ganz, ganz sicher nicht zum Berufsbild.“

Damit befürwortest du doch die Einstellung der Altenpflegerinnen.
Wir sind uns demnach auch hier einig, dass es nur explizit für die Betroffenen gilt, die nachweislich nicht selbst Hand an sich legen können, zutrifft. Folglich nicht für Berty.
*Zu meiner Verständigung: Gehe ich Recht in der Annahme, dass du „denn“ (Konjunktion) meinst und nicht „den“ (Artikel)?
Du erklärst, sicherlich aus dem Stehgreif:

„Ein Pflegeplatz kostet im Schnitt über 6000 Euro.“

Nach Angaben der Experten des Finanzportals „bonnfinanz.de betragen die Kosten für ein Pflegeheim im Bundesdurchschnitt knapp 3.300 € im Monat.
Laut Tagesspiegel liegen im NRW die Kosten für die vollstationäre Pflege bis zu 4.000 € am höchsten und in Sachsen-Anhalt mit bis zu2.650 € am niedrigsten.
Desweiteren haben wir uns im folgenden Pflegkostenrechner umgeschaut:
www.arag.de/versicherungen/pflege/pflegekostenrechner/
Hier kamen wir beim Pflegegrad 5 (Körperlich hochgradige Beeinträchtigung und gleichzeitig fortgeschrittene Demenz)auf monatliche Gesamtkosten von 3.710 €; der monatliche Eigenanteil beträgt dann 1.705 €.

Zum schmerzfreien entfernen des Kondomurinals meintest du:

„Ein wenig warmes Wasser, mit ein wenig Seife und schon flutscht dies ab.“

Dies sollte divergiert werden, Bei Verwendung von Kondomurinalen mit einem deutlich festeren Haftkleber, wie sie bei Bernd Thill verwendet werden, ist das Abnehmen/Abrollen oft nicht einfach. Erleichterung bringen Lösungsmittel, wie Äthylalkohol bzw. Pflasterentferner- Spray. Durch das Kriechvermögen wird der Haftkleber verflüssigt und damit das entfernen problemloser. Keinesfalls dürfen handelsübliche Etikettenlöser verwendet werden, weil sie hautschädigende Substanzen enthalten.
Auch hier im Forum wird u.a. in #85 von diesem Problem anschaulich berichtet.

Beste Grüße von Siegi

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

21 Nov 2017 13:24 - 21 Nov 2017 13:58 #19 von matti
Hallo Siegi,

zunächst möchte ich deiner Familie viel Kraft und Zusammenhalt wünschen. Eine solch schwere Erkrankung, wie sie deine Enkeltochter derzeit durchsteht, ist eine große Herausforderung und sicher auch für alle Beteiligten eine belastende Situation. Hier bin ich im Gedanken bei dir und deiner Familie.

Darauf einen Übergang zu finden, fällt mir nicht einfach.

Beim intensiven Hinterfragen der Motive deines Beitrags, erklärt sich mir deine akribische Recherche ausschließlich auf persönliche Motive beruhend. Darauf, auf nichts anderes, basiert meine Frage an dich, „was dich gerade reitet“.
Ich empfinde es als dreist von dir, unter einen neuen Account in eine Aufzählung meiner Aussagen zu gehen, die teilweise einer Vorführung gleicht, um nicht von einer Diskreditierung zu schreiben. Ganz sicher wäre es fair, dies unter dem Account zu veröffentlichen, unter dem dich die User hier seit Jahren kennen, teilweise persönlich.

Hätte ich für meine Antwort ein ähnliches Zeitkontingent frei, wie du es offensichtlich für deinen Beitrag zur Verfügung hattest, wäre es auch mir möglich einen einzelnen Satz von dir aus dem Kontext zu reißen und dann meine (Gegen-) Argumentation darauf aufzubauen. Dies entspricht allerdings nicht meinem Stil und im Übrigen auch nicht den Gepflogenheiten dieses Forums.

Dieses Forum basiert darauf, dass Menschen ihre Meinungen kundtun, aber vor allem auf Erfahrungsaustausch. Selbstverständlich basieren meine Aussagen deshalb hauptsächlich auf meinen persönlichen Erfahrungen und die werden zwangsläufig andere sein wie die Deinen. Deshalb bediene ich mich für meine Argumentation auch nicht unzähliger Meinungen diverser „Experten“.

Beispielhaft möchte ich auf ein, zwei Aufführungen von dir eingehen:

Ich schrieb:

„Ein Pflegeplatz kostet im Schnitt über 6000 Euro.“

Daraufhin hast du allem Anschein nach intensivste Recherchen angestellt. Eine solche Akribie wirkt auf mich schon fast befremdlich. Den zeitlichen Aufwand hättest du dir aber schlichtweg ersparen können, wenn du dich nicht auf diesen Satz fixiert hättest, sondern meine Aussage im Kontext meiner übrigen Aussagen gesehen und begriffen hättest.

Dieser lautet nämlich:
„Ich habe mich jetzt jahrelang im Vorstand einer Einrichtung der Eingliederungshilfe für junge Körperbehinderte engagiert. Menschen die mitten aus dem Leben, durch Krankheit oder Unfall gerissen wurden […]. Ein Pflegeplatz kostet im Schnitt über 6000 Euro. Bei uns wohnen {…]“.


Daraus wird doch deutlich, dass ich mich bei der Nennung der Kosten von 6000 Euro auf meine persönlichen Erfahrungen berufe und diese auf der Versorgung von schwerstbehinderten Menschen beruhen, welche im Rahmen der Eingliederungshilfe in der von mir vertretenden Einrichtung gepflegt und rehabilitiert werden und leben.
Hinzu kommt aber, dass die von dir genannten niedrigeren Kosten an der Situation der Menschen mit stationären Pflegebedarf überhaupt nichts ändert. Auch bei Pflegplatzkosten um die 3000 Euro ist der überwiegende Teil auf Sozialhilfe angewiesen. Dem Betroffenen bleibt auch dann nichts, bis auf ein dürftiges Taschengeld.

Die von dir zitierte Aussage des Vorstands der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch,

"Wer täglich damit zu kämpfen hat, beim Stuhlgang, Waschen und Essen Hilfe zu erhalten, hat andere Sorgen…“

ist zynisch, unreflektiert und wird der Situation tausender Menschen keineswegs gerecht. Ich beziehe mich in meiner Meinungsäußerung auf meine eigenen Erfahrungen und auf die Situation von Menschen die mir persönlich bekannt sind oder deren Situation sich authentisch darstellt. Da benötige ich keinen Herrn Brysch als Experten.

Schau dir die Homepage von https://akse-ev.de/aktiv und selbstbestimmt e.V. an. Schau dir einmal die Rubrik Team an. Sollen und müssen diese Menschen als A-Sexuelle Menschen leben (wo sie von vielen doch schon so eingeordnet werden), weil sie Bedarf an Unterstützung beim Stuhlgang, Waschen und Essen Hilfe zu erhalten?

Unsere Perspektiven und persönlichen Erfahrungen sind völlig unterschiedlich und aus dieser Tatsache erwachsen nun einmal unterschiedliche Sichtweisen und Aussagen. Deshalb kannst du auch deine "Fakten" nicht als allgemein verbindlich erklären.

Dann habe ich die ungeheure Frechheit besessen, diesen Satz zu nutzen, der nicht auf meinem Mist gewachsen war:

„Helfen ent-einsamt, baut Brücken und gibt unserem Leben mehr Bedeutung.“

Diese Kakofonie kennt man eigentlich nur bei der Überprüfung von Promotionen, dort allerdings zurecht. Herrgott, hier habe ich einen Satz genutzt, der mir gut gefiel und zudem mir passend auf unsere Situation schien. Letztlich geht es dir aber hier offensichtlich ausschließlich um eine Vorführung meiner Person, welche sich auch im ausführlichen Erklären des Unterschieds zwischen den Wörtern „den und denn“ fortführt.

Dabei möchte ich es in meiner Antwort belassen, weil alle deine Aufführungen ähnliche Aussage haben und sich bei näheren Betrachten zumeist in Luft auflösen.

Matti
Folgende Benutzer bedankten sich: Schmiro2001, hippo80, Birgit1

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