Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. stellt ihr Angebot vor

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Selbstkathesierung

06 Feb 2018 20:40 - 06 Feb 2018 21:13 #1 von Bine1
Hallo Liebes Forum!
Ich heiße Sabine und bin 36 Jahre.Ich freue mich , dass ich euch gefunden habe. Ich muss mich seit 2 Jahren 5 mal am Tag selbst kathederiesieren, da meine 0815 OP nicht so verlaufen ist wie es geplant war. Man konnte bis heute nicht wirklich feststellen was schief gelaufen ist. Ich hab ein Jahr lang sämtliche Untersuchungen machen lassen, habe sehr viel Geld ausgegeben für die " besten Urologen " hab auch Akupunktur und Segementherapie ausprobiert... Leider hat all das nichts an dem geändert, dass ich mir 5 mal am Tag einen Katheder setzten muss. Mittlerweile kann ich mit dem Recht gut umgehen, was mich aber sehr plagt sind die ständigen Harninfekt. Ich hab jetzt ca alle 3 Wochen eine Entzündung und es geht mir bei jeder schlechter :-/. Gibt es hier in der Runde noch ein paar Leute die sich auch IKS? Habt ihr vielleicht ein paar Tipps? Ich wasche mir gründlich die Hände, desinfieziere alles.. Reinige mit Wasser den Intimbereich ect.... . Bin echt schon Ratlos.

Liebe Grüße Sabine

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07 Feb 2018 01:26 - 07 Feb 2018 01:26 #2 von matti
Hallo Sabine,

sei recht herzlich willkommen im Forum der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

Es liegt natürlich zunächst die Vermutung nahe, dass deine widerkehrenden Infektionen mit dem durchgeführten Selbstkatheterismus zusammenhängen. Dies würde ich auch nicht vollends ausschließen wollen. Prüfe dich noch einmal, ob du wirklich alle hygienischen Vorgaben beachtest und durchfühst.

Zu den Ursachen zählen meist Bakterien, manchmal Pilze, Parasiten oder Viren, selten Medikamente oder andere äußere Faktoren.
Zumeist handelt es sich um eine Verschleppung von Bakterien aus der Analregion. Dies sollte aber bei deiner nächsten Entzündung einmal durch eine Harnkultur eindeutig geklärt werden. Mitunter kann auch (häufiger) Geschlechtsverkehr (hier auch einmal die Hygiene des Partners hinterfragen!) beteiligt sein. Alle Sexualpraktiken, die geeignet sind, Darmbakterien in die Scheide und die Region der Harnröhrenmündung zu befördern, begünstigen tendenziell die Entstehung von Zystitiden. Abflusshindernisse in der Harnröhre (was ist deine Ursache der Blasenentleerungsstörung?). Hormonhaushalt, Stoffwechsel- (Diabetes) und Immunerkrankungen ausschließen lassen.

Es müssen ja nicht unbedingt Liebestöter bei der Wahl der Unterwäsche sein, aber ein "Hauch von Nichts" begünstigt die Problematik ebenfalls. Auch dies einmal hinterfragen.

Der Harn kann zudem medikamentös oder mit natürlichen Mitteln angesäuert werden. Der dadurch aufgebaute Säureschutzmantel schützt unsere Blase durch einen leicht sauren Urin vor Bakterien. Hier den Arzt befragen.

Gruß

Matti
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07 Feb 2018 08:55 #3 von Jens Schriever
Hallo Sabine

Auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen hier im Forum vom Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Ich möchte noch hinzufügen dass Fremdkörper wie Blasensteine aber auch Geschwüre und Tumore ein immer wieder kehrende Harnwegsinfektion auslösen können.

Gruß Jens

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07 Feb 2018 09:26 #4 von herirein
Hallo Sabine,

über die Behandlung und Hygienemaßnahmen bei Entzündungen der ableitenden Harnwege wurde Dir schon alles Wesentliche gesagt. Mir schwebt da noch eine weitere Möglichkeit vor. Dazu müsstest Du aber eine genauere Darstellung über den Grund der "0815-OP" und der OP-Technik erbringen.

Meine Nachfrage begründet sich damit, dass eine Selbstkatheteriesierung kein Dauerzustand sein kann, wenn nicht wirklich alle Möglichkeiten der Behebung der Ursachen ausgeschöpft sind, und letztlich nach einer solchen Beurteilung andere Wege aufgezeigt werden sollten/könnten.

Liebe Grüße
Heribert

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07 Feb 2018 09:53 #5 von Bine1
Hallo Heribert!

Ich hätte eine Blasenhebung, da ich große Restharnmengen hatte.Also ich könnte meine Blase nicht ordentlich entleeren. Da empfahl man mir die Blase zu heben weil ich durch meine Geburten eine leichte Blasensenkung hatte und man dachte das ich deswegen die Restharnmengen hatte. Nach der OP hatte ich 2 Monate einen kompletten Harnverhalt. Mittlerweile ist es so das ich kleine Mengen selbst urinieren kann aber die sind so wenig das ich mich trotzdem weiter katheresieren muss. Ich hatte im Dezember 2017 auch noch einen Blasenhalsschlitzung die brachte aber auch nichts. Blasenschrittmacher wäre eine Option aber ich hab Angst davor. Ich will nicht wieder eine OP . Mir hat man geraten Aufgrund meines "jungen "Alters beim Katheder zu bleiben weil es keine OP für mich gibt. Wenn ich aber jetzt alle drei Monate einen Infekt habe ist das auch blöd.

Liebe Grüße Sabine

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07 Feb 2018 09:56 #6 von Bine1
Hallo Jens,

Würde man diese bei einer Blasenspiegelung sehen? Wenn ja dann hab ich sowas nicht. Ich glaube ich mit ein sehr spezieller Fall...Die Ärzte sind sehr ratlos bei mir. Ich komme allerdings aus Wien... irgendwie hab ich das Gefühl vom lesen her das es bei euch in Deutschland mehr Spezialisten gibt auf diesem Gebiet.

Liebe Grüße Sabine

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07 Feb 2018 10:38 #7 von herirein
Hallo Sabine

Bine1 schrieb: Blasenschrittmacher wäre eine Option aber ich hab Angst davor. Ich will nicht wieder eine OP .

Hat man Dir gesagt wie hoch die Erfolgsaussichten eines Blasenschrittmachers sind, von der Selbstkatheterisierung weg zu kommen?
Mein nächster Schritt wäre dies zu klären!

Gruß Heribert

An sich ist die Implatation eines Blasenschrittmachers ein minimalinvasiver Eingriff, der nicht einmal einer Vollnarkose bedarf. Man wird wie bei einer Magen- oder Blasenspiegelung schlafen gelegt und örtlich eine Lokalanesthesie vorgenommen.

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07 Feb 2018 11:40 #8 von Bine1
Nein hat man mir nicht, sie meinten entweder es funktioniert oder eben nicht.. Der eine Urologe schwört darauf und der andere Urologe ratet mir ab, weil er keinen Patienten kennt bei dem er geholfen hat.

Liebe Grüße Sabine

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07 Feb 2018 12:14 #9 von Jens Schriever
Hallo Sabine

Bei einer Blasenspiegelung würde man es sehen. Ob es bei uns mehr Spezialisten auf diesem Gebiet gibt kann ich dir nicht sagen.
Wünsche Dir weiterhin einen regen Erfahrungsaustausch hier.

Gruß Jens

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07 Feb 2018 12:57 #10 von herirein
Liebe Sabine,

Bine1 schrieb: Nein hat man mir nicht, sie meinten entweder es funktioniert oder eben nicht.. Der eine Urologe schwört darauf und der andere Urologe ratet mir ab, weil er keinen Patienten kennt bei dem er geholfen hat.

bei Deiner Vorgeschichte kann ich mir nicht vorstellen, das es sich um der medizinischen Weisheit letzter Schluss handelt. Es kann nicht angehen, dass man einer jungen Frau zumutet sich auf Dauer täglich 5 mal selbst zu katheterisieren und das bei andauernden Harnwegsinfekten. Auch die Schlitzung der Harnröhre im Bereich des oberen Blasenschliessmuskels ist nicht befriedigend ausgeführt worden. Hat man denn im Anschluss der Schlitzung mit Kortisoninstillationen versucht eine erneute Verengung des Harnröhreneinlasses am Blasenschließmuskel zu verhindern?

Auch diese Frage wäre in einem Zertifizierten Beckenbodenzentrum zu klären. Bitte lass es nicht darauf beruhen, dass es Dir von Zeit zu Zeit etwas besser geht. Dazu bist Du noch viel zu jung. In Östereich gibt es die medizinische Kontinenzgesellschaft, die Dir kompetente Zentren vor Ort benennen kann.
www.inkontinenz.at/bsz_zentren.htm

Mit andauernden Harnwegsinfekten, wirst Du über kurz oder lang multiresistente Keime züchten, was dann eine tragbare Lösung weiter verschlechtert.
Liebe Sabine gib Dir nochmal einen Ruck und nimm alle Möglichkeiten einer Besserung des jetzigen Zustandes in Angriff.

Mehr kann ich Dir zur Zeit nicht raten.
Alles Gute
Heribert
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