Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. stellt ihr Angebot vor

zusammengemeinsam1Die gemeinnützige Inkontinenz Selbsthilfe e.V. besteht bereits seit 11 Jahren. Gegründet und betrieben wird der Verein ausschließlich von Betroffenen und Angehörigen. Daraus folgt unsere Motivation, Menschen mit Problemen der Kontinenz Information und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

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Reizblase inkl. leichter Inkontinenz, 35 Jahre, männlich

22 Okt 2017 21:26 #1 von Berliner2018
Hallo liebes Forum,

ich bin 35 und leide seit einem Jahr an einer Reizblase.
Mein Harndrang wurde immer stärker und auch die Abstände, wann ich aufs Klo gegangen bin, wurden immer kürzer.
Heute war der Harndrang das erste Mal so stark, dass ich mir ein bisschen in die Hose (ca. 2 Schnapsgläser) gegangen ist.
Ins Bett habe ich bisher 2 mal gepinkelt.

Ich war bereits beim Urologen. Der hat Urin und Spermaprobe genommen, Pinkelprotokoll erstellt und uroflow gemacht,
Dann hab ich ein blasenspasmolytikum bekommen, welches mir 3 Monate geholfen hat. Dann sollte ich das Medikament absetzten.

Seit dem ist der Harndrang wieder stärker geworden. Ich versuche mittels Training meinen Harndrang besser zu kontrollieren. Der Erfolg hält sich in Grenzen...

Jetzt wollte ich mich einfach mal umschauen und umhören bei Menschen die damit schon mehr Erfahrung haben.

Ich hab auch gleich ein paar konkrete Fragen:
1.1 Kann man das blasenspasmolytikum auch länger nehmen. Ich hatte akut so gut wie keine Nebenwirkungen
1.2 Ist mit langfristigen Nebenwirkungen (Leber, etc..) zu rechen
1.3 Nimmt die Wirksamkeit über die Zeit ab?

2. Hat jemand Erfahrung mit Training der Beckenbodenmuskulatur
3. Heute hab ich morgens sehr viel getrunken und den Harn maximal lange gehalten um meine Blase zu trainieren. Ich denke deshalb war der Harndrang später so stark und meine Muskeln zu erschöpft um den Harn zu halten. Kann das sein?

Vielen Dank und ich freu mich auf das Forum
Beste Grüße
Michi

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22 Okt 2017 22:38 #2 von Johannes1956
Lieber Michi!

Herzlich willkommen bei unserem Forum der Inkontinenz Selbsthilfe e.V. Wir sind eine Gemeinschaft von größtenteils selbst Betroffenen mit unterschiedlichsten Beschwerden der Blase und haben uns zum Ziel gesetzt, das Thema Inkontinenz zu enttabuisieren und somit anderen Betroffenen auch zu helfen.

Einen ersten Schritt hast du schon gemacht, indem du hier geschrieben hast. Deine Fragen zu Punkt 1. solltest du deinen Arzt fragen. Er kann dir über Nebenwirkungen bei längerer Einnahme Auskunft geben.

Erfahrungen mit Beckenbodentraining und Biofeedback gibt es hier zahlreiche, du kannst mal die Begriffe hier in der Suchfunktion eingeben und kannst die älteren Artikel dazu lesen. Ich empfehle jedoch, das Beckenbodentraining unter fachlicher Anleitung (Physiotherapeut) zu machen, denn man kann dabei auch viel falsch machen.

Du sagst, deine Reizblasensymptomatik ist vor einem Jahr aufgetreten. Gibt es hier einen zeitlichen Zusammenhang mit einem anderen Ereignis? Ist schon einmal eine Urinkultur für seltene Keime angelegt worden? Harnteststreifen alleine sind hier nicht ausreichend in der Diagnostik! Sind bereits Laborwerte aus dem Blut bestimmt worden (Schilddrüse, Entzündungswerte, Diabetes...)

Hast du Probleme mit Ernährung, Darmtätigkeit, Alkohol oder Rauchen? Hast du schon mal mit einer/einem Ernährungsberater/in gesprochen?

Es gibt viele mögliche Ursachen, die zur Smptomatik einer Reizblase führen. Oft macht man Ausschlussdiagnose (Prostata, Entzündungen, Hormone, Diabetes) und erst wenn man nichts findet, spricht man dann von Reizblase. Oft ist auch nicht genügend nach möglichen Ursachen gesucht worden.

In manchen Fällen hilft zumindest begleitend eine entsprechende Diät einzuhalten, keine Energydrinks, keine Kohlensäure, basenbildende Nahrungsmittel bevorzugen, Gewicht reduzieren.

In einigen Fällen kann man aber auch keine Ursache finden und die Behandlung ist schwierig. Aber auch da gibt es Abhilfe, doch man sollte nicht zu schnell aufgeben und nicht zu schnell zu Botox greifen, ist meine Meinung.

Alles Gute,

Johannes

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23 Okt 2017 11:15 #3 von Jens Schriever
Hallo Michi

Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum vom Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

Ich nehme selber ein Spasmolytikum über eine längere Zeit und von Spätfolgen ist mir nichts weiter bekannt. Ich bin kein Mediziner und kann so deine Fragen zum Medikament nicht beantworten. Dein Urologe kann dir sicher die Frage beantworten.
Der erneute Gang zum Urologen währe für dich das richtige. Das wichtigste ist jetzt erst einmal die Ursache deiner Beschwerden zu finden. Dranginkontinenz kann viele Ursachen haben unter anderen: Harnwegsinfekte, Fremdkörper in der Blase. neurologische Krankheiten aber auch psychische Belastungen.
Erst wenn die Ursache bekannt ist kann dir wirkungsvoll geholfen werden besten Falls sogar Geheilt.
Ich denke, wenn das Medikament gut wirkt und du keine Nebenwirkungen hast könnte es eine Option auf Dauer sein das entscheidet aber dein Urologe.
Beckenbodentraining ist immer gut wird dir aber in deinen Fall wohl nicht helfen da der Harndrang von fehlgeleiteten Informationen der Blase kommt, sonst würde das Medikament nicht wirken.

Ich wünsche dir für deinen weiteren Weg viel Erfolg und Gedullt.

Gruß Jens

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